Im Profil: Das GI-Projekt “Grenzstreifen”
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Die Grenzen zwischen Ländern sind oft nicht nur politischer, sondern auch sprachlicher, kultureller und historischer Art. Gleichzeitig sind Grenzräume Orte des Austauschs und der Begegnung. Das Goethe-Institut in Prag befasst sich im Projekt Grenzstreifen mit den deutsch-tschechischen Grenzgebieten und ihrer Darstellung im Film.
Frau Dr. Angelika Eder, Leiterin der Kulturprogramme, stellt im Gespräch mit Johannes Rüger das Projekt Grenzstreifen vor, welches gemeinsam mit der NGO Antikomplex umgesetzt wird und erläutert die Arbeit des Goethe-Instituts mit Blick auf die deutsche Minderheit in Tschechien.
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(20:32 Min.)
Im Profil: Zoran Djindjic
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Am 12. März 2003 wurde Zoran Djindjic, der erste demokratisch gewählte Premierminister Serbiens, im Hof des Regierungssitzes von den Kugeln eines Scharfschützen tödlich getroffen. In den Wochen nach dem Attentat herrschte in Serbien Ausnahmezustand, unzählige Personen wurden verhaftet und angeklagt. Heute, 10 Jahre nach dem Attentat, sind die Täter zwar zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt, die Hintergründe des Verbrechens jedoch nach wie vor ungeklärt.
Das politische Erbe Djindjics treten heute vor allem jene Politiker an, die dem nationalkonservativen Spektrum zugehören. Einige von ihnen waren während der 90er Jahre Mitstreiter des damaligen serbischen Präsidenten Slobodan Milosevics, des direkten politischen Gegners Zoran Djindjics und der von ihm geführten Demokratischen Partei.
Im Kollegengespräch mit Sascha Götz gibt Johannes Rüger Einschätzungen zur gegenwärtigen Lage in Serbien und zur Bedeutung der Politk Zoran Djindjics, 10 Jahre nach dessen Ermordung.
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(13:14 Min.)
Hier noch einige weiterführende Links:
DW Artikel vom 11.3.13:
http://www.dw.de/posthumer-sieg-f%C3%BCr-djindjic/a-16663909
DLF Hintergrund vom 11.3.13:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/2036959/
Interview mit Djindjic auf Deutsch:
http://www.youtube.com/watch?v=fuypcCvtcW4
Im Profil: Fünf Jahre Unabhängigkeit des Kosovo
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Am 17. Februar 2008 rief das Kosovo, nach Jahren der internationalen Verwaltung, einseitig die Unabhängigkeit von Serbien aus. International war und ist diese jedoch stark umstritten.
Der jüngste Staat Europas ist bis heute nicht von allen Mitgliedern der EU anerkannt. Im UN-Sicherheitsrat blockieren Russland und China die Aufnahme Kosovos in die Vereinten Nationen. Auch sonst steht das kleine Land, mit etwa 10.000km2 Fläche nur halb so groß wie Hessen, vor großen Problemen. Arbeitslosigkeit, Korruption und eine schlechte Wirtschaftslage behindern die Entwicklung des Landes.
Michael Riegner ist Völkerrechtler an der Universität Giessen und Consultant der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit im Kosovo. Im Interview mit Johannes Rüger gibt er, anlässlich des 5. Jahrestages der Unabhängigkeitserklärung, einen Überblick zur Entwicklung Kosovos seit 2008 und benennt Herausforderungen, denen sich das Land stellen muss.
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(14:47 Min.)
ZEIT online: http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-02/kosovo-5-jahre-unabhaengigkeit
BIRN: http://www.balkaninsight.com/en/article/clouds-hang-over-kosovo-s-independence-party
Jahresbericht 2012 der EU Kommission zu Kosovo:
http://ec.europa.eu/enlargement/pdf/key_documents/2012/package/ks_analytical_2012_en.pdf
Im Profil: Die aserbaidschanische NGO “Bridge to the future”
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Bei der NGO „Bridge to the future“ (zu Deutsch: Brücke in die Zukunft) arbeitet man seit zwölf Jahren daran, junge Menschen in Aserbaidschan zu fördern („to encourage the youth“). Damit gehört die Nichtregierungsorganisation zu den ältesten in der Region, namentlich in Ganja, der zweitgrößten Stadt des Landes. Die meisten Organisationen haben ihren Sitz in der Hauptstadt Baku, in der in diesem Jahr auch der Eurovision Song Contest stattgefunden hat.
Im Interview mit Pauline Tillmann erklärt der Projektkoordinator, Seymur Valiyev, was „Bridge to the future“ genau macht, was die größten Probleme für junge Menschen in Aserbaidschan sind und wo der 22-Jährige in Zukunft arbeiten möchte. Das Interview wurde in englischer Sprache geführt (Länge: 13.47 min.).
Mehr unter: www.bf-az.org
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(13:47 Min.)
Im Profil: Albanien
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Als zu Beginn des 20 Jahrhunderts das Osmanische Reich zerfiel, war das die Geburtsstunde zahlreicher Nationalstaaten in Südosteuropa. Gerade Albanien startete dabei unter denkbar schwierigen Bedingungen. Am 28. November 1912 wurde der Staat, über den bis heute in Westeuropa wenig bekannt ist, in Vlora ausgerufen und ein Jahr später auf der Londoner Konferenz anerkannt.
Arbër Çeliku, Professor an der Universität Tetovo/Mazedonien und Übersetzer zahlreicher deutscher Autoren (u.a. Habermas und Hesse) gibt im Interview mit Johannes Rüger einen Überblick zur Geschichte Albaniens und erklärt, warum der EU-Beitritt des Landes von entscheidender Bedeutung ist.
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(12:53 Min.)
Weitere Informationen zu Albanien und zum Jahrestag:
Aktueller Fortschrittsbericht der EU-Kommission zu Albanien:
http://ec.europa.eu/enlargement/pdf/key_documents/2012/package/al_rapport_2012_en.pdf
Überblick zur Geschichte Albaniens (mit Karten): http://www.fifoost.org/wordpress/?p=64
Aktuelle Medienberichte zum Jahrestag:
http://www.balkaninsight.com/en/article/albania-marks-centennial-with-three-days-of-festivities
und
http://www.nzz.ch/aktuell/international/erinnerung-und-amnesie-in-albanien-1.17852363
Im Profil: European Intercultural Forum e. V.
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Der Südkaukasus umfasst Georgien, Armenien und Aserbaidschan. Und genau darauf konzentriert sich das „European Intercultural Forum“ (EIF) seit 2009 bei seinen Aktivitäten. Dieser Verein mit Sitz in Berlin organisiert immer wieder Trainings, Seminare und auch Studienreisen in diese Region. Zuletzt hat so eine Studienreise („study visit“) nach Aserbaidschan stattgefunden, und zwar vom 3. bis 10. November. Im Mittelpunkt stand die Wirklichkeit von jungen Menschen jenseits der Hauptstadt Baku. Unsere Reporterin Pauline Tillmann war bei der Studienreise dabei und hat für uns den Programmleiter, den 32-jährigen Sebastian Schweitzer, interviewt. Unter anderem hat sie dabei erfahren was das Ziel der Reise war, was ihn persönlich am Südkaukasus fasziniert und welche Vision er für seinen Verein hat.
Mehr Infos unter: http://www.european-intercultural-forum.org/index.php.
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(08:54 Min.)
Im Profil: ENEMO Wahlbeobachtung in der Ukraine
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Am Sonntag, 28. Oktober, findet in der Ukraine die nächste Parlamentswahl statt. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton mahnt: „Diese Wahl ist ein Lackmustest für die Demokratie in der Ukraine.“ Unsere Reporterin Pauline Tillmann hat sich mit Peter Nowotny darüber unterhalten. Nowotny ist der Leiter der Ukraine-Mission von „ENEMO“ (European Network of Elections Monitoring Organizations). Deren Langzeitbeobachter wurden bereits vor drei Monaten in die Ukraine geschickt. Sie haben eine Reihe von Regelverletzungen während des Wahlkampfes beobachtet, über die sie auch berichtet haben (http://www.enemo.eu/ukraine2012.htm). Im Interview (auf Englisch) spricht Peter Nowotny unter anderem darüber, welche Erfahrungen er mit den vergangenen Wahlen in der Ukraine gemacht hat und was er für die jetzige Wahl am Sonntag erwartet.
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(06:41 Min.)
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