Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

31.12.2010

Musik und Identität in Kazan und Berlin

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Auf dieser Seite wurden bislang “Gespräche zu MOE” veröffentlicht, die ich mit Menschen aus verschiedenen Ländern am Telefon geführt habe. ittifaq Anfang Februar 2011 wird es ein Seminar mit 12 weiteren “MOE-Redakteur/innen” in Berlin geben. Nun möchte ich den Hörer/innen der Seite einen Eindruck zu vermitteln, was ab dann alles Neues möglich werden könnte.

Deshalb habe ich Jacob Venuß (einen Teilnehmer des Seminars) schon jetzt gebeten, hier ein Feature von ihm veröffentlichen zu dürfen. Er hat es gemeinsam mit zwei Kommilitoninnen der FU Berlin im Rahmen eines Projektkurses erstellt. In sechs Teilen wird die Musikszene in Berlin und Kazan exemplarisch vorgestellt: Anhand der Bands “Skazka” (Berlin) und “Ittifaq” (Kazan). skazka Das Ergebnis ist faszinierend – und sagt viel aus über gemischte Identitäten an verschiedenen Orten Europas.

Hörenswert! Nicht nur wegen der ausführlichen Musikbeispiele – lassen Sie sich überrasschen!

1. Einleitung (2:03)

2. Russische Musikszene in Berlin (10:02)

3. Alternative Tatarische Musikszene in Kazan (12:17)

4. Die Berliner Band ‘Skazka Orchestra’ (6:51)

5. Die Kazaner Band ‘Ittifaq’ (6:06)

6. Zusammenfassung (7:31)

Hier die Links zum Download der Dateien (auch mit der rechten Maustaste und “Ziel speichern unter” versuchen):

Download MP3-Datei 1_Einleitung.mp3

Download MP3-Datei 2_Russische_Musikszene_Berlin.mp3

Download MP3-Datei 3_Alternative_tatarische_Musikszene_Kazan.mp3

Download MP3-Datei 4_Berliner Band SkaZka Orchestra.mp3

Download MP3-Datei 5_Kazaner Band Ittifaq.mp3

Download MP3-Datei 6_Zusammenfassung.mp3

Hier sind eine Beschreibung des gesamten FU-Projektkurses und die Links zu den Bands “SkaZka” und “Ittifaq” zu finden. Für mehr Infos über die drei Autor/innen auf “weiterlesen” klicken!


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20.12.2010

Endspurt für Seminar für MOE-Redakteure

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Sascha Götz Liebe Freunde,

seit heute früh haben 11 neue Spender (von insgesamt 32) die fehlenden 230 Euro aufgebracht. So kann ich jetzt drei weiteren Personen die Teilnahme in Berlin ermöglichen. VIELEN, VIELEN DANK!!!

Zum Hintergrund: Am 04.-06. Februar 2011 soll ein ganz neues Kapitel für die “Gespräche zu MOE” beginnen: In Berlin trifft sich eine Gruppen von 12 Ehrenamtlichen und wird das Angebot an “Gesprächen” im Jahr 2011 wesentlich verbreitern.

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender, die das möglich machen. Durch die insgesamt 850 Euro, die gespendet wurden, kann das Seminar nun mit 12 Teilnehmer/innen aus sieben Ländern (Deutschland, Österreich, Ungarn, Aserbaidschan, Russland, Slowenien und Deutschland/Bosnien) stattfinden.

Ich bedanke mich nochmals für die Unterstützung und wünsche allen ein frohes, gesegnetes Fest und ein glückliches Neues Jahr 2011!

Herzlich

Sascha Götz

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09.12.2010

Im Profil: Das Halma-Literaturnetzwerk

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logo_halma Das Spiel Halma kennen viele wohl noch aus Kindertagen. Das gleichnamige Netzwerk von Literaturhäusern in ganz Europa hat mit dem Brettspiel die Beweglichkeit und die Vernetzung aller Beteiligten gemein. Über 30 Literat/innen und Übersetzer/innen sind im Jahr 2010 kreuz und quer durch Europa gereist, haben in den 26 angeschlossenen Literaturzentren geschrieben, Lesungen veranstaltet und an Übersetzungen gearbeitet.

Ich spreche mit der Geschäftsführerin Laura Seifert über das Netzwerk, die Erfahrungen mit den Literaturschaffenden und über zwei große Projekte, die im nächsten Jahr das Netzwerk in eine neue Phase überleiten sollen.

Weitere Informationen zu Halma finden Sie auf der Webseite des Netzwerks http://www.halma-network.eu.

laura_seifert © Reiner Mnich Laura Seifert hat Nordamerikastudien mit dem Schwerpunkt Literatur und Politik an der Freien Universität Berlin studiert und seit 2007 drei Jahre lang am Literarischen Colloquium gearbeitet. Seit 2008 war sie dort unter anderem für das Halma-Netzwerk zuständig. Seit 2010 ist sie Geschäftsführerin des Halma-Netzwerks.

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(07:04 Min.)

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28.11.2010

Ausschreibung: Seminar für MOE-Redakteure in Berlin

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Sascha Götz Vom 04.-06. Februar 2011 lade ich 6-8 ehrenamtliche MOE-Redakteur/innen zu einem Seminar nach Berlin ein. Sie sollen alle Kompetenzen erwerben, um eigene “Gespräche zu Mittel- und Osteuropa” für die Seite www.moe-kompetenz.de zu produzieren. Bislang sind hier schon 40 Gespräche als mp3 eingestellt, monatlich besuchen über 10.000 Menschen die Seite.

Das Ziel ist es, ab 2011 wesentlich mehr “Gespräche über MOE” zu produzieren und das Angebot durch ein größeres Team deutlich zu verbreitern – und damit auch einigen “Jungen Europäer/innen” aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa und aus dem deutschsprachigen Raum die Möglichkeit zu geben, sich als Online-Redakteure weiterzubilden und zu profilieren.

Bewerben können sich Interessierte sowohl aus dem deutschsprachigen Raum als auch aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa inklusive Kaukasus und Zentralasien (einfach per mail an moekompetenz[at]gmx.de). Die Kosten für Unterbringung und Verpflegung in Berlin sowie ein großer Teil der Reisekosten werden übernommen. Der Eigenbeitrag beträgt 30 Euro. Von den Teilnehmer/innen wird Interesse an einer aktiven Mitarbeit am Projekt moe-kompetenz.de und die eigenständige Produktion von mindestens drei “Gesprächen zu Mittel- und Osteuropa” im Jahr 2011 erwartet.

Die Seite moe-kompetenz.de ist ein unabhängiges, internationales Medienprojekt auf ehrenamtlicher Basis. Die Seite wird ohne Budget betrieben und ist den Menschenrechten, der Demokratie, der Meinungsfreiheit und der Toleranz verpflichtet.

Das Seminar im Februar wird als Projekt des MitOst e.V. durchgeführt und ausschließlich aus Spenden der Hörer/innen der Seite moe-kompetenz.de finanziert. Spenden können auch Sie mit wenigen Klicks über die Seite betterplace.org.

Die vollständigen Informationen zum Seminar, wer sich bewerben kann, welche Voraussetzungen die Teilnehmer/innen mitbringen sollten, welche Leistungen die Teilnehmer/innen erhalten und was von ihnen genau erwartet wird, welche Vorgeschichte das Projekt hat, wie das Seminar abläuft und wie die Bewerbung aussehen soll erfahren Sie im folgenden Audio-Dokument (mp3).

Der Bewerbungssschluss für die Teilnahme am Seminar ist der 19.12.2010!

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17.11.2010

Im Profil: Die Soros Foundation New York

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osf-logo Die Soros Foundation hat 2008 über 500 Millionen Euro für die Förderung von Demokratie, Menschenrechten und einer aktiven Zivilgesellschaft aufgewendet. Damit ist Soros der größte Förderer in diesem Bereich.

Ich spreche mit Cornelius Graubner, der im “Central Eurasia Project” des Open Society Instituts in New York arbeitet, das zum Netzwerk der Stiftungen von George Soros gehört. Er erläutert, wie die Stiftung arbeitet, welche Methoden und Ziele dabei zur Anwendung kommen und wie er die Entwicklung der Länder im “zentralen Eurasien”, also im Kaukasus und in Zentralasien, bewertet. Und er verrät auch, wie man als Verein oder als Projekt Mittel bei der Stiftung beantragen kann.

cornelius_graubner Cornelius Graubner hat einen Master in Russlandstudien (St. Petersburg) und ein Diplom in Politikwissenschaften abgeschlossen. Gearbeitet hat er für Schüler Helfen Leben, das Aspen Institute, die OSZE und seit 2008 für das Open Society Institute in New York. Er ist dort verantwortlich für das Central Eurasia Project.

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(24:59 Min.)

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11.11.2010

Im Profil: Viktoria Korb und Polen ’68

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victoria_korb In Deutschland ist das Jahr 1968 im Gedächtnis der Menschen fest mit Studentenprotesten verbunden. Auch in Polen gab es Unruhe und Demonstrationen an den Universitäten. Aber die Geschichte verlief dort ganz anders. Vor dem Hintergrund des Sechstagekrieges 1967 wurden antisemitische Stimmungen geschürt und viele jüdischstämmige Studierende und Dozenten diskrimiert und aus dem Land gedrängt.

Viktoria Korb hat das am eigenen Leib erlebt und nach mehreren anderen Büchern nun einen autobiographischen Roman über den “März 1968″ in Polen vorgelegt. Das Buch heißt “…kein polnischer Staatsbürger” und ist 2010 im Verlag trafo erschienen.

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(19:03 Min.)

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01.11.2010

Wissen@MOE: Russlands Politik im Südkaukausus

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schuschanik_minasjan Welche Rolle spielt Russland im Kaukasus? Welche außenpolitischen Ziele verfolgt die (ehemalige?) Großmacht in der Region und welche Signale werden gegenüber anderen Nachbarn, wie zum Beispiel der Türkei ausgesandt? Ist wirklich ein neues “great game” um die Energieressourcen im Gang? Diese und weitere Fragen beantwortet Schuschanik Minasyan in einer kurzen und sehr präzisen Analyse, die auch die wichtigsten Fakten der Entwicklung der letzten Monate prägnant zusammenfasst.

Schuschanik Minasyan ist gebürtige Armenierin und lebt seit 2006 in Deutschland. Sie studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Europastudien in Yerevan und in der Barockstadt Fulda. Zurzeit promoviert sie am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn. Sie ist Stipendiatin der Konrad Adenauer Stiftung. In ihrem Forschungsvorhaben beschäftigt sie sich mit den europäischen energiepolitischen Interessen im Südkaukasus.

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(7:53 Min.)

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29.10.2010

Wissen: Krieg um die Erinnerung in Kroatien

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ljiljana-radonic_0 Dr. Ljiljana Radonic lehrt über “Europäische Erinnerungkonflikte seit 1989″ am Institut für Politikwissenschaft und koordiniert das interdisziplinäre Doktoratskolleg “Das österreichische Galizien und sein  multikulturelles Erbe”, beides an der Universität Wien. Ihre Dissertation mit dem Titel “Krieg um die Erinnerung – Kroatische Vergangenheitspolitik zwischen Revisionismus und europäischen Standards” ist im Herbst 2010 im Campus-Verlag erschienen. Für die Reihe wissen@moe hat sie die Kernthese ihres Buches in nur 18 Minuten zusammengefasst!

Nach dem Zerfall Jugoslawiens tobte in den Nachfolgestaaten ein “Krieg um die Erinnerung”. Alte Feindbilder aus dem Zweiten Weltkrieg wurden reaktiviert und in Kroatien galt der faschistische “Ustascha-Staat” als Meilenstein auf dem Weg zur kroatischen Unabhängigkeit. Heute steht Kroatien kurz vor dem EU-Beitritt und ist ein Paradebeispiel für die Übernahme europäischer “Erinnerungsstandards” in post-sozialistischen Staaten. Dies ist nicht nur positiv zu bewerten: Unter dem Schlagwort “Totalitarismus” werden die NS- und Ustascha-Verbrechen mit denen des Staatssozialismus gleichgesetzt und “die Serben” als die neuen Faschisten gedeutet. Ljiljana Radonic analysiert den Wandel der kroatischen Vergangenheitspolitik von 1985 bis heute und bettet diese ein in die Debatten über die “gespaltene Erinnerung” in Ost und West.

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(17:59 Min.)

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