<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Ungarn: Ein neuer Anfang mit Fidesz?</title>
	<atom:link href="http://www.moe-kompetenz.de/2010/06/ungarn-fidesz/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.moe-kompetenz.de/2010/06/ungarn-fidesz/</link>
	<description>Gespräche zu Mittel- und Osteuropa</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 Jan 2012 19:48:19 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3</generator>
	<item>
		<title>Von: Magdalena Marsovszky</title>
		<link>http://www.moe-kompetenz.de/2010/06/ungarn-fidesz/comment-page-1/#comment-98</link>
		<dc:creator>Magdalena Marsovszky</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 11:55:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.moe-kompetenz.de/?p=843#comment-98</guid>
		<description>Ich befürchte, man kann die Situation in Ungarn nur mit den &quot;Mitteln&quot; der Politikwissenschaft und des Rechts nicht verstehen. Mit den &quot;Mitteln&quot; der politischen Kulturforschung dagegen sehr. Empfehlenswert ist das Buch von Fritz Stern, Kulturpessimismus als politische Gefahr (dtv,1986). Darin beschreibt er die &quot;konservative Revolution&quot; in Deutschland Anfang des 20sten Jhs. Gespenstisch ähnlich ist es heute in Ungarn. Die &quot;nationale Wiedergeburt&quot;, der Kampf für Werte, die man als die &quot;altüberkommener Traditionen&quot; ansieht, der Kampf gegen den Liberalismus und den &quot;westlichen Hedonismus&quot;, gegen Reformen (besonders, wenn sie von Links kommen), gegen die Sozialdemokratie, gegen das Denken in Kategorien der liberalen Demokratie usw. gehen einher mit einer Art nationaler Religion, in der die neue Regierung im Namen des Volkstums (des Magyarentums) eine Art Sendung zu vollenden meint. Die &quot;magyarische Sendung&quot; strahlt nach Aussen als &quot;Hungaria irredenta&quot; und nach Innen als Vision einer &quot;sauberen&quot; Nation, in der bald Ordnung herrschen soll......</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich befürchte, man kann die Situation in Ungarn nur mit den &#8220;Mitteln&#8221; der Politikwissenschaft und des Rechts nicht verstehen. Mit den &#8220;Mitteln&#8221; der politischen Kulturforschung dagegen sehr. Empfehlenswert ist das Buch von Fritz Stern, Kulturpessimismus als politische Gefahr (dtv,1986). Darin beschreibt er die &#8220;konservative Revolution&#8221; in Deutschland Anfang des 20sten Jhs. Gespenstisch ähnlich ist es heute in Ungarn. Die &#8220;nationale Wiedergeburt&#8221;, der Kampf für Werte, die man als die &#8220;altüberkommener Traditionen&#8221; ansieht, der Kampf gegen den Liberalismus und den &#8220;westlichen Hedonismus&#8221;, gegen Reformen (besonders, wenn sie von Links kommen), gegen die Sozialdemokratie, gegen das Denken in Kategorien der liberalen Demokratie usw. gehen einher mit einer Art nationaler Religion, in der die neue Regierung im Namen des Volkstums (des Magyarentums) eine Art Sendung zu vollenden meint. Die &#8220;magyarische Sendung&#8221; strahlt nach Aussen als &#8220;Hungaria irredenta&#8221; und nach Innen als Vision einer &#8220;sauberen&#8221; Nation, in der bald Ordnung herrschen soll&#8230;&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

