Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

30.06.2011

Im Profil: Politische Stiftungen im Ausland

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nico-lange-1 Deutsche Politische Stiftungen im Ausland stehen den im Bundestag vertretenen Parteien nahe – aus rechtlichen Gründen sind sie aber von ihnen getrennt. Das bedeutet jedoch nicht, dass ihnen verboten ist im Ausland für die Grundsätze der jeweils nahestehenden Partei zu werben, und auch deren Grundsätze und Ansichten zu vertreten. Die Stiftungen bekommen vom Bundeshalt so genannte „Globalzuschüsse zur gesellschaftspolitischen und demokratischen Bildungsarbeit“ und werden darüber hinaus über Spenden finanziert. Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) ist ideologisch eng mit der konservativen CDU verbunden und hat in vielen osteuropäischen Städten Auslandsvertretungen – so auch in der Ukraine. Nico Lange leitet das Büro der KAS in Kiew und gibt im Interview mit Pauline Tillmann Auskunft über die Schwerpunkte seiner Arbeit sowie die Zusammenarbeit mit anderen Stiftungen.

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(07:11 Min.)

Mehr über Veranstaltungen und Publikationen der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Ukraine  erfahren Sie unter: http://www.kas.de/ukraine/.

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27.06.2011

Im Profil: Zafer Şenocaks Essay “Deutschsein”

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In Deutschland wird seit einigen Jahren eine intensive Debatte darüber geführt, was “Deutschsein” bedeutet. Das Grundgesetz definiert das deutsche Volk über die Abstammung von Deutschen. Längst sieht die Realität aber anders aus. Hunderttausende ehemaliger “Gastarbeiter”, Flüchtlinge und anderer Migrant/innen haben die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen, haben sich in Deutschland integriert und fühlen sich auch als Deutsche. Interessant dabei: Die Diskussion dreht sich vor allem um die fast drei Millionen in Deutschland lebenden Türken. Die ebenfalls zahlreichen Russen, Polen und andere Mittel- und Osteuropäer spielen in der Diskussion kaum eine Rolle.

Zafer Senocak (c) David Ausserhofer Zafer Şenocak (Foto: (c) David Ausserhofer), geboren 1961 in Ankara, kam im Alter von neun Jahren mit seiner Familie nach Deutschland. In seinem viel beachteten Essay „Deutschsein“, erschienen in der edition körberstiftung, beschreibt er seine Assimilation in Deutschland und reiht sich damit zugleich ein in die aktuell stark angeregte Migrationsdebatte. Sein Essay kann verstanden werden als Appell an eine qualitativ anspruchsvoll geführte Auseinandersetzung mit kulturellen und nationalen Identitäten. Stefan Heckmann hat für moe-kompetenz in Berlin mit Zafer Senoucak gesprochen und wollte unter anderem erfahren, wie der bislang vor allem als Lyriker bekannte Schriftsteller zum Essayisten von „Deutschsein“ wurde.

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Mehr Informationen über den Essay finden sich auf der Webseite der Koerber-Stiftung, wo man die Publikation auch direkt bestellen kann.

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22.06.2011

Im Profil: Internationales Forum 2011

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ulrike-breitsprecher Junge Europäer zusammenbringen und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Erinnerungen auszutauschen, das ist das Ziel des „Internationalen Forums“. In diesem Jahr findet es in Kiew statt. Das Oberthema: „1941: Der deutsche Vernichtungskrieg in der Ukraine und seine Akteure“. Pauline Tillmann hat mit Koordinatorin Ulrike Breitsprecher gesprochen, warum man für das Forum dieses Thema ausgewählt hat, an wen es sich in erster Linie richtet und ob es bereits konkrete Ergebnisse aus den vergangenen Foren vorzuweisen gibt.

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(09:07 Min.)

Für mehr Informationen zum Oberthema „1941: Der deutsche Vernichtungskrieg in der Ukraine und seine Akteure“ (Quelle: www.geschichtswerkstatt-europa.org) klicken Sie bitte auf
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20.06.2011

Im Profil: Investigative Recherche in der Ukraine

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oleg_khomenok Die 7. Globale Investigative Journalistenkonferenz wird in Kiew stattfinden, und zwar vom 13. bis 16. Oktober 2011. Sinn der Konferenz ist sich über zentrale Themen wie Datenjournalismus und Korruptionsberichterstattung auszutauschen. Während der Konferenz wird auch ein Preis – der „Global Shining Light Award“ – vergeben, der investigative Leistungen aus Entwicklungs- und Schwellenländern auszeichnen soll, die unter schwierigen Bedingungen entstanden sind. Für den Preis können hier noch bis zum 15. Juli Vorschläge eingereicht werden. Im Gespräch mit Pauline Tillmann erklärt Cheforganisator Oleg Khomenok warum es in der Ukraine keine Tradition für investigative Recherche gibt, welche Rolle diese Rechercheform für eine funktionierende Demokratie spielt und wie weit die Vorbereitungen für die Konferenz im Oktober sind. Das Gespräch wurde in englischer Sprache geführt.

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(07:55 Min.)

Mehr Informationen über die Konferenz finden Sie auf der Webseite zur Veranstaltung: http://gijc2011.org/

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15.06.2011

Im Profil: Medienmittler zwischen den Völkern

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anja-oshchypok Die „Medienmittler zwischen den Völkern“ sind zurück in ihren Heimatländern. Drei Monate – März, April, Mai – waren 15 junge Journalisten aus Osteuropa in Berlin, um mehr über Deutschland zu erfahren und bei einem deutschen Gastmedium zu hospitieren. Sie waren bei „Financial Times Deutschland“, bei der „Welt“, beim „ZDF Morgenmagazin“, beim RBB und vielen weiteren Berliner Medienhäusern. Das Programm läuft seit knapp zehn Jahren und wird von der Stuttgarter Robert-Bosch-Stiftung finanziert. Inzwischen sind Stipendiaten aus 15 osteuropäischen Ländern dabei – unter anderem aus Bulgarien, Georgien, Rumänien, Moldau, Ukraine, Armenien, Polen und Tschechien. Anja Oshchypok ist eine der diesjährigen Stipendiaten. Sie arbeitet in der deutschen Redaktion des ukrainischen Auslandssenders „Radio Ukraine International“ und erzählt im Gespräch mit Pauline Tillmann von ihren Erfahrungen in Berlin und bei ihrem Gastsender Deutschlandradio Kultur.

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(07:05 Min.)

Mehr Informationen zum Programm „Medienmittler zwischen den Völkern“ – auch interessant für deutsche Journalisten – finden Sie auf der Webseite http://medien-mittler.de/

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