Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

06.04.2014

Im Profil: PINK

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mamikon-hovsepyan Die armenische Nichtregierungsorganisation „Public Information and Need of Knowledge“ – kurz PINK – kümmert sich seit 2007 um die LGBT-Community, um Migranten, Sexarbeiter, HIV-Infizierte und Drogenabhängige. Dessen Leiter, Mamikon Hovsepyan, war einer der ersten Aktivisten, der sich mit seiner Homosexualität in die Öffentlichkeit getraut hat. Er sagt, dass viele Schwule und Lesben das Land verlassen, weil Homosexualität – immer noch – als Perversion angesehen wird, die man heilen kann. Es fehlt an Information und Aufklärung. Deshalb beschreibt er seine Motivation als „Kampf für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung“.

Im Gespräch mit Pauline Tillmann erzählt er, warum er sich dazu entschieden hat, in Armenien zu bleiben und diesen Kampf auszutragen. Außerdem spricht er über die Menschenrechtssituation in seinem Heimatland, die alles andere als rosig ist. So wurde zum Beispiel am 8. Mai 2012 der „DIY Pub“ von Neonazis in Brand gesetzt, in dem sich die LGBT-Community vorzugsweise getroffen hat. Die Besitzerin ist daraufhin ins Ausland geflohen. Das Interview wurde in englischer Sprache geführt.

Mehr Informationen über PINK in Jerewan: http://www.pinkarmenia.org.

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(09:10 Min.)

 

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