Studenten machen Schule – deutsche Kulturgeschichte im östlichen Europa
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‚Studenten machen Schule – deutsche Kulturgeschichte im östlichen Europa‘. Diese Projektidee entwickelte das Deutsche Kulturforum östliches Europa im Rahmen eines Modellprojekts für Kulturelle Bildung. Förderer ist der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.
28 Studierende unterschiedlicher Studienrichtungen entwarfen mit Hilfe von Multiplikatoren aus dem Bereich der außerschulischen Bildungsarbeit didaktische Konzepte für Projekttage in 9. und 10. Klassen. Nach Durchführung der Projekte im Februar und März 2011 fand am 3. und 4. Mai die öffentliche Abschlussveranstaltung des Bildungsprojektes im Roten Rathaus statt. Dabei wurde auch eine Zukunftswerkstatt und die Evaluation der Maßnahme durchgeführt.
Jacob Venuß sprach im Anschluss an die Veranstaltung mit einigen beteiligten Akteuren über Inhalte, Verlauf und Probleme des Projekts. Mit dabei waren Ariane Afsari (Fachreferat Kulturelle Bildung, Deutsches Kulturforum östliches Europa), Nancy Waldmann (Projektmanagerin ‚Studenten machen Schule‘, Deutsches Kulturforum östliches Europa), Juliane Jehlicka (Lehrerin, Staatliche Realschule Bad Kötzting), Dorothee Ahlers (Studentin, Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder) und Alexander Wilhelm (Schüler, Comenius-Gymnasium Deggendorf).
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(16:03 Min.)
Mehr zum Projekt ‘Studenten machen Schule – deutsche Kulturgeschichte im östlichen Europa’ erfährt man auf der Projektseite.
To4ka-Treff: Treffpunkt im Internet
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To4ka-Treff ist ein deutsch-russischsprachiges Jugendportal von jungen Menschen für junge Menschen, das dazu beiträgt, den Austausch zwischen russischsprachigen Jugendlichen aus Osteuropa und Zentralasien und jungen Menschen in Deutschland zu intensivieren. Es soll ein zweisprachiges Ort des virtuellen Austauschs und der Kommunikation sein, so dass alle Informationen über die jeweils andere Kultur auch ohne fundierte Sprachkenntnisse zugänglich sind.
Was steckt unter dem Begriff „To4ka“ und was macht den Alltag der Redaktion des Internetportals aus? Darüber haben wir mit Polina Mandrik gesprochen, Philologin mit Zusatzausbildung als Journalistin, die dem Portal To4ka-Treff seit seiner Gründung im Frühjahr 2008 treu ist.
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(05:44 Min.)
Berichte, Audios und Videos zu aktuellen Themen aus deutsch-russischer Perspektive, Ausschreibungen, zweisprachige Blogs, Projektbörse, Spiele, Comics, E-Cards und noch viel mehr finden Interessierte unter
Im Profil: Die Webseite www.ukraine-nachrichten.de
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Andreas Stein betreibt seit vier Jahren die Webseite www.urkraine-nachrichten.de – und zwar ehrenamtlich. Dort findet man auf Deutsche Beiträge zu Gesellschaft, Landwirtschaft und Politik. Vorwiegend werden Artikel aus dem Ukrainischen übersetzt oder Meinungsstücke platziert. Außerdem bietet die Seite einen „Recherche- und Infodienst“: Damit ist die Recherche von Personen gemeint, aber auch von Unternehmen und sogar Konkurrenzanalyse. Pauline Tillmann hat Andreas Stein in Kiew getroffen und mit ihm gesprochen.
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(05:06 Min.)
Zur Person: Andreas Stein ist 33 Jahre alt und lebt seit 2006 in Kiew. Er hat in Dresden Volkswirtschaft studiert. Seine Diplomarbeit handelte von: „Kooperation in der Wissensgesellschaft: Zur Ökonomie der Open Source Bewegung“. Während des Studiums hat er ein Auslandsjahr in Novosibirsk verbracht. In Kiew arbeitet er an verschiedenen Projekten und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Heinrich-Böll-Stiftung. In dieser Funktion publiziert er immer wieder Analysen über die politische Situation in der Ukraine. Das Nachrichtenportal www.ukraine-nachrichten.de betreibt er ehrenamtlich.
Im Profil: Stadtgemeinschaft Königsberg (Pr.)
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Die Stadtgemeinschaft Königsberg (Pr.) wurde nach dem 2. Weltkrieg als Organisation der ehemaligen Bewohner Königsbergs gegründet. Die Stadt fiel nach dem Krieg an Russland, die deutschen Einwohner wurden vertrieben und die Geburtsstadt Immanuel Kants heißt nun schon seit 65 Jahren Kaliningrad.
Sascha Götz hat mit dem Vorsitzenden und Geschäftsführer des Vereins gesprochen und erfragt, wie sich die Ziele der Organisation seit ihrer Gründung verändert haben, was sich nach der Öffnung der Stadt seit 1991 getan hat und wie er das Verhältnis zu den Menschen und den heutigen offiziellen Stellen in Kaliningrad sieht. Kommentare zum Thema (besonders von Hörer/innen, die heute in Kaliningrad leben) sind ausdrücklich erwünscht!
Mehr über die “Stadtgemeinschaft Königsberg (Pr.)” erfährt man auf der Webseite des Vereins. Seit 1960 gibt die Stadtgemeinschaft übrigens den renommierten “Königsberger Bürgerbrief” halbjährig heraus (Auflage 5.000), in dem stadtgeschichtliche und kulturelle Themen behandelt und aktuelle Informationen und Fotos des heutigen Kaliningrad veröffentlicht werden. Auch dazu mehr auf der Webseite.
Für mehr Informationen zu Klaus Weigelt und zur Kommentarfunktion auf “weiterlesen” klicken.
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(21:00 Min.)
Im Profil: Das ukrainische Fernsehen
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Im März 2011 wurde die ukrainische Internet-Webseite „telekritika.ua“ mit dem Gerd-Bucerius-Förderpreis „Freie Presse Osteuropa“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden sechs Förderpreise vergeben, an Journalisten und Medien in Russland, Belarus, Aserbaidschan, Armenien und eben auch Ukraine. Die Gerd-Bucerius-Förderpreise werden von der Hamburger ZEIT-Stiftung und der norwegischen Partnerstiftung Institutsjonen Fritt Ord vergeben. In der Begründung heißt es „Telekritika“ berichte ausgewogen und unabhängig über die Situation und Tendenzen in den ukrainischen Medien. Aufgrund dieser Wächterrolle sei die Webseite wichtig für die Medien in der Ukraine. Das Portal, das hauptsächlich durch Spenden finanziert wird, besteht seit 2001 und beschäftigt 15 Mitarbeiter. Pauline Tillmann hat sich mit der Chefredakteurin Natalia Lvovna über „telekritika.ua“ unterhalten, aber auch darüber wie es mit der Pressefreiheit in der Ukraine generell aussieht und was ihr der Gerd-Bucerius-Förderpreis bedeutet, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Das Interview wurde auf Russisch geführt.
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(08:13 min)
Werkstattseminar MOE-Redakteure
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Aus eins mach vierzehn, aus alt mach neu! Elf frischgebackene RedakteurInnen aus acht Ländern haben vom 08.-10. April an einem Seminar in Berlin teilgenommen. Zusammen mit zweien, die aus Termingründen nicht dabei waren und dem Gründer der Plattform bilden sie ab sofort das ehrenamtliche Team von MOE-Kompetenz.de!
Das Seminar wurde vom Initiator von moe-kompetenz.de, Sascha Götz, geleitet und fand in der Geschäftsstelle von MitOst e.V. statt. Ermöglicht wurde das Seminar durch die Spenden auf betterplace.org. Mehr Diskussionen, Informationen und Profilen steht nichts mehr im Wege! Hier ein Audioresumé des Seminars!
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(11:16 min)
Im Profil: Die russische Journalistenausbildung
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Journalist sein in Russland, das ist nicht gerade ungefährlich. Trotzdem zieht es viele junge Menschen in diesen Beruf – und ins Ausland. Mit Fremdsprachenkenntnissen gehen die Journalistikstudenten in die USA, nach Großbritannien, nicht wenige auch nach Deutschland. Damit es Zukunft noch mehr werden, hat Anna Litvinenko im Juni 2010 das Deutsch-Russische Zentrum für Journalistik in St. Petersburg gegründet. Es gehört zur Journalistischen Fakultät der Staatlichen Universität und kümmert sich vor allem um Kooperationen mit deutschen Universitäten in Berlin, Hamburg und Dortmund. Pauline Tillmann hat mit Anna Litvinenko darüber gesprochen wie diese Zusammenarbeit konkret aussieht, in welchen Bereichen die russische Journalistenausbildung Nachholbedarf hat und inwiefern die Angriffe auf russische Journalisten an der Uni thematisiert werden.
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(07:54 Min.)
Zum Kommentieren des Gesprächs und für mehr Informationen zu Anna Litvinenko auf “weiterlesen” klicken…
Im Profil: Deutscher Wirtschaftsklub Kiew
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Erst vor kurzer Zeit wurde der Deutsche Wirtschaftsklub Kiew (DWK) gegründet. In dem gemeinnützigen Verein treffen sich deutsche Wirtschaftsvertreter, die sich in der Ukraine engagieren und tauschen sich über die Probleme, aber auch die enormen Potentiale ihrer Investitionen in dem großen EU-Nachbarstaat aus.
Über die Ukraine als Investitionsstandort spreche ich mit Rechtsanwalt Wolfram Rehbock. Für die Kanzlei Arzinger berät er schon seit 2002 in Kiew deutsche Unternehmen – durchaus nicht nur in juristischen Fragen. Gefragt habe ich ihn auch nach den wichtigsten Schwierigkeiten, die für deutsche Investoren bestehen. Trotz des riesigen Potentials der Ukraine sind die Rahmenbedingungen bei weitem nicht ideal. Vor allem gibt es noch immer keine Rechtssicherheit und die Korruption ist in allen Bereichen der Gesellschaft weit verbreitet. Kein Wunder, dass sich viele Investoren nicht langfristig engagieren, sondern vor allem kurzfristige Gewinne erzielen wollen…
…weitere Informationen zum Deutschen Wirtschaftsklub Kiew findet man auf der Webseite des Vereins.
Wolfram Rehbock hat in Berlin und Leipzig Rechtswissenschaften studiert und ist seit 1999 als Rechtsanwalt in Deutschland zugelassen. Seit 2002 arbeitet er in der Ukraine und ist Partner bei der Kanzlei Arzinger. Die Kanzlei betreut vor allem ausländische Investitionen. Herr Rehbock selbst betreut u.a. die Bereiche Energierecht, Infrastruktur und Public Private Partnership (PPP).
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(22:36 Min.)
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