Im Profil: Copernicus Berlin e.V.
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Der Verein Copernicus Berlin e.V. lädt Studierende aus Osteuropa für ein halbes Jahr nach Deutschland ein, bringt sie in Familien unter und finanziert ihnen den Studienaufenthalt hier in Deutschland. Die Idee dahinter stammt aus dem Anfang der 90er Jahre, als sich einige Studierende in Hamburg dachten, dass Osteuropa mehr als Geld und Pakete braucht. Bildung und Kontakte sind schließlich genauso wichtig! Heute gibt es Copernicus in Berlin, Hamburg und München.
Wie der Verein arbeitet und wie man mitmachen kann, erfährt man hier im Gespräch mit Nicole Haag und Sina-Mareen Grasmück vom Copernicus-Vorstand und mit Yulia Lukyanovich aus Belarus, die derzeit mit einem Stipendium des Vereins in Berlin studiert.
Auf der Homepage des Vereins sind die Kontaktdaten des Vereins und auch das Spendenkonto zu finden. Denn der Verein arbeitet ehrenamtlich und ist auf die Unterstützung von privaten Spendern und die Zusammenarbeit mit Stiftungen angewiesen.
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(14:05 Min.)
MitOst-Podium: Rechtsradikalismus in Russland, der Ukraine und Ungarn
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Immer wieder erschrecken uns Medienberichte über politischen Extremismus und rassistisch motivierte Gewalt in Europa. In Westeuropa ist die extreme Rechte dabei seit Jahrzehnten ein bekanntes Phänomen. Zeitweilige Erfolge der französischen “Front National”, der NPD in Deutschland oder der neofaschistischen “Azione Sociale” von Alessandra Mussolini, der Enkelin von Benito Mussolini sorgen von Zeit zu Zeit für große Empörung in ganz Europa.
Wenig weiß man aber über rechtsextreme Parteien in Mittel- und Osteuropa. Diesen Parteien und der fremdenfeindlich motivierten Gewalt widmet sich diese Diskussion.
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(49:50 Min.)
Im Profil: Zur Zukunft der Slawistik an der Uni Bonn
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Man muss sich Sorgen machen um die Bonner Slawistik (hier im Bild: Das Seminargebäude am Bonner Hofgarten). Die Universität will den Fachbereich ganz einsparen, seine Selbständigkeit hat er schon heute eingebüßt: Die beiden Professuren sind nur noch vertretungsweise besetzt und bald läuft der frühere Magisterstudiengang ganz aus. Was bleibt? Wie sind die Perspektiven? Dazu habe ich eine Vertreterin der Studierenden in Bonn befragt.
Jeanette Adametz studiert in Bonn Slavistik, Westslavistik und BWL auf Magister. Seit der Neugründung der Fachschaft 2002 ist sie (mit Unterbrechungen) Mitglied der Fachschaft Slavistik in verschiedenen Funktionen, aktuell Finanzreferentin. Sie hat die Schließungspläne von Anfang an – natürlich sehr kritisch – verfolgt. Die Fachschaft hat unter anderem eine Petition zum Erhalt des Fachbereichs gestartet.
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(10:02 Min.)
Parliamentarism in Georgia / Parlamentarismus in Georgien
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Wie steht es eigentlich wirklich um die Arbeit des Georgischen Parlaments?
How does the every-day-work of the Georgian Parliament look like?
Zu diesem Thema habe ich Dimitri Lortkipanidze MP einige Fragen gestellt. Er ist seit Juni 2008 Abgeordneter der 7. Legislatur des Georgischen Parlaments. Das Ergebnis: In Georgien scheint das Präsidialsystem in ähnlicher Weise zu dominieren wie in Russland. (Vgl. hierzu auch das Gespräch mit Aleksandr Fomenko, ehem. Abgeordneten der Russischen Duma). Aber Herr Lortkipanidze unterstreicht auch, dass es einige wichtige Unterschiede gibt. Er hat die Fragen schriftlich beantwortet, der Text ist hier auf Englisch dokumentiert.
I asked Mr. Dimitri Lortkipanidze MP some questions about this. He is a Member of the 7th convention of the Parliament of Georgia since June 2008. What came out? The presidential system seams to dominate in Georgia as well as in Russia (see the Interview with Aleksandr Fomenko, Former MP of the Russian State Duma as well). But Mr. Lortkipanidze stresses some important differences as well…
Mr. Lortkipanidze answerd the questions in writing. Please read his answers below.
Ich freue mich auf Ihre Kommentare! I am looking forward to reading your comments!
Sascha Götz
***
1. What is the position of the Parliament in the political system like?
Executive branch of authority structure prevails in the political system of Georgia. After the Revolution of Roses Presidential structures were strengthened. It was done by mean of Constitutional amendments. After that Parliament became more vulnerable in the face of Presidential institutes.
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Im Profil: Ostblick e.V. – Initiative Osteuropastudierender
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Ostblick, das sind Studierende und Graduierte osteuropabezogener Studienrichtungen (z.B. Slavistik, Osteuropäische Geschichte, Ostkirchenkunde, Kaukasiologie, Ukrainistik) aus ganz Deutschland, denen der Erhalt und die Qualität der Hochschulausbildung in ihren Fachbereichen am Herzen liegen. Ich habe mich mit dem Ostblick-Vorsitzenden Stefan Schurmann über die Situation der Osteuropastudien in Deutschland unterhalten.
Stefan Schurmann ist Vorsitzender des Ostblick e.V. und studiert Slavistik und Erziehungswissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Sein Sprach- und Interessenschwerpunkt liegt im russischsprachigen Raum. Er engagiert sich bei Ostblick seit 2006.
Während im letzten Jahr noch konkrete Befürchtungen zu Schließungen einzelner Fachbereiche (z.B. in Bonn) im Vordergrund standen, überschattet das Thema “Bachelor und Master” nun auch die Arbeit von Ostblick. Solange hier die “Hausaufgaben” nicht gemacht seien, bleibe den Studierenden kaum die Möglichkeit, sich zum Beispiel auf Auslandssemester vorzubereiten.
Hier der Link zur Homepage von Ostblick: http://www.ostblick-deutschland.de
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(6:29 Min.)
Im Profil: Sasha Gurkova, Film-Projektleiterin
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Sascha Gurkova hat gemeinsam mit Evgeniya Svetlakova im Rahmen eines MitOst-Projekts den Film “Drei junge Staaten, drei junge Frauen” produziert und in Russland, Estland und Armenien sowie auf dem MitOst-Festival in Danzig im Oktober 2009 vorgestellt. Dort erhielten die beiden auch den Preis der Schering-Stiftung und des MitOst e.V. nachbarschaft.moe für ihre besondere Leistung.
Der Film fasst drei faszinierende Porträts von jungen Frauen in drei Ländern zusammen. Alle drei sind Journalistinnen, selbstbewusst und gut ausgebildet. Aber Estland, die Ukraine und Armenien sind eben sehr verschiedene Länder – auch wenn alle ehemalige Sowjet-Republiken sind. Der Film kann – in drei Teildateien – hier heruntergeladen und angeschaut werden:
http://files.mail.ru/0GFSBM
http://files.mail.ru/USV8J7
http://files.mail.ru/Z3TV1R
Hier das Gespräch mit Sasha Gurkova über ihre Intentionen und die Erfahrungen mit der Vorführung des Films in verschiedenen Ländern.
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(8 Min.)
Im Profil: n-ost e.V. – Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung
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Das Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung n-ost e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Berichterstattung über Osteuropa zu verbessern und weit verbreiteten Klischees und Fehlinformationen entgegenzuwirken.
Neben dem Artikeldienst für Zeitungs- und Radioredaktionen bietet n-ost im Auftrag der Bundeszentrale für Politische Bildung mit eurotopics eine kostenlose Auswahl von Artikeln aus vielen europäischen Ländern an. Und seit kurzem auch ein MOE-Kulturportal auf der Seite www.kulturama.org.
Ich habe mit Dörte Ziemer, die als Redakteurin bei n-ost arbeitet, darüber gesprochen, wie n-ost arbeitet und wie sich die Berichterstattung über Osteuropa in den letzten Jahren verändert hat.
Weitere Informationen gibt es auf folgenden Seiten:
- auf der Website von n-ost
- auf der Website des Projekts eurotopics und
- auf dem gerade gestarteten Portal für Kulturinfos www.kulturama.org
Übrigens: eurotopics ist ein Angebot der Bundeszentrale für Politische Bildung, das Portal kulturama.org wird von der Robert Bosch Stiftung und der Allianz Kulturstiftung gefördert.
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(12 Min.)
Parliamentarism in Russia / Parlamentarismus in Russland
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Wie steht es eigentlich wirklich um die Arbeit des Russischen Parlaments?
How does the every-day-work of the Russian Parliament look like?
Diese Frage habe ich mit Alexandr Fomenko besprochen, der von 2003-2007 selbst Mitglied der Duma für die Partei „Rodina“ war. Angesichts des Präsidialen Systems in Russland, der übergroßen Mehrheit der „Kreml“-Partei „Einiges Russland“ und der allgemeinen Kritik an der „gelenkten Demokratie“ in Russland wollte ich wissen, welchen Einfluss das Parlament dennoch hat und welche Arbeitsbedingungen die Russischen Abgeordneten vorfinden. Das Gespräch habe ich in Englisch geführt, eine deutsche Zusammenfassung steht hier zur Verfügung.
I discussed this question with Alexandr Fomenko, who was a Member of the Duma from 2003-2007. Bearing in mind the presidential system of Russia, the huge majority of the ruling Kremlin-party “United Russia” and the criticism of the “Managed Democracy” in Russia I was interested to know about the real influence and the actual working conditions for the Russian Parlamentarians.
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(24 Min.)
For those who do not want to listen to the interview in English, there is an abstract in German on the website. For an English biography of Mr. Fomenko please see at the very end of this page.
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