Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

21.09.2010

MOE-Podium: Vertreibung und Vertriebene

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Deutschland streitet über die Geschichte der Flucht und Vertreibung von Millionen Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg – und vor allem über die Äußerungen der CDU-Bundestagsabgeordneten Erika Steinbach, die auch Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen (BdV) ist. Sie hat vor kurzem Władislaw Bartoszewski einen „schlechten Charakter“ attestiert und außerdem geäußert, die Polen hätten vor dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges als erste mobilisiert.

Dies ist – trotz aller internationalen Aufregung – vor allem eine innenpolitisch-deutsche Debatte. Aber wie steht es denn ganz generell um die Diskussion über Flucht und Vertreibung der Deutschen aus ihren ehemaligen Heimatorten im östlichen Mitteleuropa? Und was ist von dem Ausstellungsprojekt der Stiftung „Flucht, Vertreibung und Versöhnung“ zu erwarten, über das besonders Deutsche und Polen seit Jahren so intensiv streiten?

Dazu spreche ich mit Prof. Dr. Peter Steinbach – Historiker an der Universität Mannheim, Frank von Auer – Vorsitzender der Deutsch-Baltischen Gesellschaft, dem Verein der ehemaligen Baltendeutschen und Dr. Rafał Zytiniec – Historiker an der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin. Informationen zu den Referenten und Fotos werden in den nächsten Tagen an dieser Stelle nachgereicht!

Informationen zur Stiftung “Flucht, Vertreibung, Versöhnung” gibt es hier. Die als Alternatives Konzept zu verstehenden “Konzeptionellen Überlegungen für die Ausstellungen der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“” finden sich hier

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(47:42 Min.)

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09.09.2010

Das Beste aus dem ersten Jahr

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Sascha Götz Liebe Freunde,

nach über einem Jahr der “Gespräche zu Mittel- und Osteuropa” lohnt sich der Blick zurück und eine Auswahl der interessantesten Gespräche. Ausgewählt habe ich die mit den meisten Kommentaren und den strittigsten Thesen.

Das ist natürlich eine ganz persönliche, subjektive Auswahl:

Der “gefrorene Konflikt” um Karabach

Die Rolle der Medien in Mittel- und Osteuropa

Die Roma als Verlierer des freien Europa

Pulverfass Bosnien?

Rechtsradikalismus in Russland, der Ukraine und Ungarn

Geschichtsprojekte und Geschichtspolitik in MOE

Pillar of shame – Schande über die UNO?

Was ist Ihr/Euer Favorit? Welche Themen fehlen bislang in der Liste? Kommentare und Vorschläge sind – wie immer – sehr willkommen!

Herzlich

Sascha Götz

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23.08.2010

MOE-Podium: Kosovo – Hopes and concerns for the future

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Deutsche Zusammenfassung siehe unten!

kovovo_panorama The discussion on the status and the future of Kosovo has intensified since the International Court of Justice ruled in July 2010 that the unilateral Declaration of Independence of Kosovo did not violate international law (read the full text of the ICJ declaration here).

But how is the situation on the ground? What are the most important hopes and concerns of normal people? I discussed this question with three young experts, who answered from very different perspectives.

To learn more about Lirie Avdullahu, Julia Hinz and Hagen Scherble, click on the “weiterlesen” button below. To write a comment – click there as well and scroll to the end of the page.

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(52:26 min)

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11.08.2010

Wissen@MOE: Russische Drogenliteratur

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Mit diesem Beitrag wird das neue Format Wissen@MOE gestartet. In maximal 18 Minuten werden interessante Wissensbereiche aus Politik, Geschichte und Kultur der Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas als Audio beleuchtet. Von kompetenten Expert/innen gleich hier zum Anhören oder zum Download als mp3. Ich freue mich über Ihre/Eure Reaktionen und vor allem über Vorschläge für weitere Themen und Referent/innen!

Wir beginnen mit einem berauschenden Thema: Der Drogenliteratur in Russland im 19. und 20. Jahrhundert. Dr. Yvonne Pörzgen bietet einen Überblick über die englischen, französischen und amerikanischen Vorläufer der russischen Drogenliteraten und stellt dann deren wichtigsten Werke kurz vor.

yvonne_poerzgen Dr. Yvonne Pörzgen hat Slavische Philologie, Anglistik und Süd- und Westslavistik in Bamberg, Warschau und Brighton studiert. 2008 wurde sie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg promoviert, ihre Dissertation “Berauschte Zeit. Drogen in der russischen und polnischen Gegenwartsliteratur” ist bei Böhlau erschienen. Seit April 2008 ist Yvonne Pörzgen Akademische Rätin an der Universität Bremen. In ihrem Habilitationsprojekt untersucht sie die Verbindung von Konzeptionen des freien Willens und der slavischen Literatur.

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08.08.2010

Die Russland-Kommission des Europäischen Parlaments

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logoep Die Europäische Union will mit dem Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages eine größere Rolle in den internationalen Beziehungen spielen. Die “Hohe Beauftragte” Catherine Ashton fungiert quasi als Außenministerin der EU. Wichtige Partner der EU wie die USA oder Russland verhandeln aber nach wie vor lieber mit größeren Einzelstaaten, als in Brüssel vorzusprechen.

knut_fleckenstein Ich habe den Vorsitzenden der Russland-Delegation des Europäischen Parlaments, Knut Fleckenstein MdEP (Hamburg) gefragt, wie sich die Beziehungen der EU zur Russischen Föderation entwickeln und wie die Arbeit der Delegation organisiert ist. Denn schließlich setzt sich die Kommission ja auf europäischer Seite aus Parlamentariern aus fast allen EU-Ländern zusammen. Knut Fleckenstein ist zuversichtlich, dass das gegenseitige Verständnis sich auch durch die Arbeit der Parlamentarier weiter verbessert und sich auch innerhalb der EU eine “gemeinsame Sprache” gegenüber Russland finden lässt.

Mehr zu Knut Fleckenstein erfährt man auf seiner Homepage.

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05.08.2010

Im Profil: Das MitOst-Festival

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logo_mitost Das MitOst-Festival ist längst eine Legende. Jedes Jahr ein neues Land, jedes Jahr ein neuer Ort. Und immer drei Tage und Nächte voll mit Kultur, mit Leben, mit Menschen aus über 20 Ländern. Workshops, Projektentwicklung, Feiern und Vernetzen.

In diesem Jahr findet schon das 8. MitOst-Festival statt, diesmal in Perm, mitten im Ural – zwei Flugstunden östlich von Moskau. Die meisten Teilnehmer/innen wollen aber gemeinsam mit dem Nachtzug von Moskau aus anreisen. So beginnt das Festival schon ein bisschen früher.

soja_lukjanova In Perm hält Soja Lukjanova die Fäden in der Hand. Ich habe sie gefragt, was die Teilnehmer/innen erwartet, die sich darauf einlassen. Und es ist ganz einfach: Auf der MitOst-Homepage (www.mitost.org) findet sich im Festival-Bereich eine Einladung und eine Anmeldemaske. Die Anmeldung ist noch mindestens bis 01.09. möglich.  Also: Auf nach Perm!

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(10:33 min)

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30.07.2010

Weiterentwicklung der Plattform www.moe-kompetenz.de

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Sascha Götz Liebe Freunde,

Podiumsgespräche, Porträts relevanter Institutionen und Berichte über Parlamentarismus in MOE. Diese drei Formate haben das Portal MOE-Kompetenz.de bislang ausgemacht. Im Juli 2010 haben täglich über 300 Einzelbesucher die Seite aufgerufen, insgesamt knapp 10.000 nur in diesem Monat.

Diese Aufmerksamkeit möchte ich nutzen,
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23.07.2010

Bericht zum Workshop: Die gesellschaftliche Entwicklung in Bosnien und Herzegowina

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fes_logo_0 Am 09.07. hat die Friedrich Ebert Stiftung – wie hier schon angekündigt – gemeinsam mit “MOE-Kompetenz.de – Gespräch über MOE” einen Workshop zum Thema

Die gesellschaftliche Entwicklung in Bosnien und Herzegowina

in Berlin durchgeführt.

workshop_0 Mit dabei waren die drei Ombudsleute Bosnien-Herzegowinas, Frau Nives Jukić, Herr Ljubomir Sandić und Frau Jasminka Džumhur (von rechts nach links hier im Bild beim Workshop). Die Arbeit der Ombudsleute stand denn auch im Mittelpunkt des Programms, das hier in der Einladung nachgelesen werden kann.

Zur Dokumentation des Workshops veröffentlichen wir hier die Mitschnitte der beiden Teile der Veranstaltung. Zu hören sind die Beiträge in der jeweiligen Originalsprache, d.h. in Deutsch, bzw. in Bosnisch/Serbisch/Kroatisch.

Teil 1: Zu Beginn begrüßt Stefan Dehnert im Namen der Friedrich-Ebert-Stiftung, die Moderation hatte Sascha Götz. Im ersten Teil berichteten Frau Džumhur zu den Menschenrechten und Frau Jukić zum Thema Rückkehrrecht. An die jeweiligen Beiträge schloss sich eine lebhafte Diskussion an.

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(01:13 h )

Teil 2: Den zweiten Teil eröffnete Frau Dr. Andrea Despot mit einem Überblick über das Verhältnis der “konstitutiven” ethnischen Gruppen und die Verfassungswirklichkeit in Bosnien-Herzegowina. Es entspann sich eine intensive Diskussion zu ihren Thesen. Zum Schluss berichtete Herr Sandić über die Minderheitenfrage in BIH (es gibt dort 17 anerkannte Minderheiten – in Deutschland sind übrigens nur zwei Minderheiten offiziell anerkannt: Die Sorben und die Dänen in Südschleswig…).

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(01:28 h)

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