Das Beste aus dem ersten Jahr
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nach über einem Jahr der “Gespräche zu Mittel- und Osteuropa” lohnt sich der Blick zurück und eine Auswahl der interessantesten Gespräche. Ausgewählt habe ich die mit den meisten Kommentaren und den strittigsten Thesen.
Das ist natürlich eine ganz persönliche, subjektive Auswahl:
Der “gefrorene Konflikt” um Karabach
Die Rolle der Medien in Mittel- und Osteuropa
Die Roma als Verlierer des freien Europa
Rechtsradikalismus in Russland, der Ukraine und Ungarn
Geschichtsprojekte und Geschichtspolitik in MOE
Pillar of shame – Schande über die UNO?
Was ist Ihr/Euer Favorit? Welche Themen fehlen bislang in der Liste? Kommentare und Vorschläge sind – wie immer – sehr willkommen!
Herzlich
Sascha Götz
MOE-Podium: Kosovo – Hopes and concerns for the future
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Deutsche Zusammenfassung siehe unten!
The discussion on the status and the future of Kosovo has intensified since the International Court of Justice ruled in July 2010 that the unilateral Declaration of Independence of Kosovo did not violate international law (read the full text of the ICJ declaration here).
But how is the situation on the ground? What are the most important hopes and concerns of normal people? I discussed this question with three young experts, who answered from very different perspectives.
To learn more about Lirie Avdullahu, Julia Hinz and Hagen Scherble, click on the “weiterlesen” button below. To write a comment – click there as well and scroll to the end of the page.
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(52:26 min)
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Wissen@MOE: Russische Drogenliteratur
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Mit diesem Beitrag wird das neue Format Wissen@MOE gestartet. In maximal 18 Minuten werden interessante Wissensbereiche aus Politik, Geschichte und Kultur der Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas als Audio beleuchtet. Von kompetenten Expert/innen gleich hier zum Anhören oder zum Download als mp3. Ich freue mich über Ihre/Eure Reaktionen und vor allem über Vorschläge für weitere Themen und Referent/innen!
Wir beginnen mit einem berauschenden Thema: Der Drogenliteratur in Russland im 19. und 20. Jahrhundert. Dr. Yvonne Pörzgen bietet einen Überblick über die englischen, französischen und amerikanischen Vorläufer der russischen Drogenliteraten und stellt dann deren wichtigsten Werke kurz vor.
Dr. Yvonne Pörzgen hat Slavische Philologie, Anglistik und Süd- und Westslavistik in Bamberg, Warschau und Brighton studiert. 2008 wurde sie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg promoviert, ihre Dissertation “Berauschte Zeit. Drogen in der russischen und polnischen Gegenwartsliteratur” ist bei Böhlau erschienen. Seit April 2008 ist Yvonne Pörzgen Akademische Rätin an der Universität Bremen. In ihrem Habilitationsprojekt untersucht sie die Verbindung von Konzeptionen des freien Willens und der slavischen Literatur.
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(13:34 min)
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Die Russland-Kommission des Europäischen Parlaments
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Die Europäische Union will mit dem Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages eine größere Rolle in den internationalen Beziehungen spielen. Die “Hohe Beauftragte” Catherine Ashton fungiert quasi als Außenministerin der EU. Wichtige Partner der EU wie die USA oder Russland verhandeln aber nach wie vor lieber mit größeren Einzelstaaten, als in Brüssel vorzusprechen.
Ich habe den Vorsitzenden der Russland-Delegation des Europäischen Parlaments, Knut Fleckenstein MdEP (Hamburg) gefragt, wie sich die Beziehungen der EU zur Russischen Föderation entwickeln und wie die Arbeit der Delegation organisiert ist. Denn schließlich setzt sich die Kommission ja auf europäischer Seite aus Parlamentariern aus fast allen EU-Ländern zusammen. Knut Fleckenstein ist zuversichtlich, dass das gegenseitige Verständnis sich auch durch die Arbeit der Parlamentarier weiter verbessert und sich auch innerhalb der EU eine “gemeinsame Sprache” gegenüber Russland finden lässt.
Mehr zu Knut Fleckenstein erfährt man auf seiner Homepage.
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Im Profil: Das MitOst-Festival
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Das MitOst-Festival ist längst eine Legende. Jedes Jahr ein neues Land, jedes Jahr ein neuer Ort. Und immer drei Tage und Nächte voll mit Kultur, mit Leben, mit Menschen aus über 20 Ländern. Workshops, Projektentwicklung, Feiern und Vernetzen.
In diesem Jahr findet schon das 8. MitOst-Festival statt, diesmal in Perm, mitten im Ural – zwei Flugstunden östlich von Moskau. Die meisten Teilnehmer/innen wollen aber gemeinsam mit dem Nachtzug von Moskau aus anreisen. So beginnt das Festival schon ein bisschen früher.
In Perm hält Soja Lukjanova die Fäden in der Hand. Ich habe sie gefragt, was die Teilnehmer/innen erwartet, die sich darauf einlassen. Und es ist ganz einfach: Auf der MitOst-Homepage (www.mitost.org) findet sich im Festival-Bereich eine Einladung und eine Anmeldemaske. Die Anmeldung ist noch mindestens bis 01.09. möglich. Also: Auf nach Perm!
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(10:33 min)
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Weiterentwicklung der Plattform www.moe-kompetenz.de
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Podiumsgespräche, Porträts relevanter Institutionen und Berichte über Parlamentarismus in MOE. Diese drei Formate haben das Portal MOE-Kompetenz.de bislang ausgemacht. Im Juli 2010 haben täglich über 300 Einzelbesucher die Seite aufgerufen, insgesamt knapp 10.000 nur in diesem Monat.
Diese Aufmerksamkeit möchte ich nutzen,
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Bericht zum Workshop: Die gesellschaftliche Entwicklung in Bosnien und Herzegowina
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Am 09.07. hat die Friedrich Ebert Stiftung – wie hier schon angekündigt – gemeinsam mit “MOE-Kompetenz.de – Gespräch über MOE” einen Workshop zum Thema
Die gesellschaftliche Entwicklung in Bosnien und Herzegowina
in Berlin durchgeführt.
Mit dabei waren die drei Ombudsleute Bosnien-Herzegowinas, Frau Nives Jukić, Herr Ljubomir Sandić und Frau Jasminka Džumhur (von rechts nach links hier im Bild beim Workshop). Die Arbeit der Ombudsleute stand denn auch im Mittelpunkt des Programms, das hier in der Einladung nachgelesen werden kann.
Zur Dokumentation des Workshops veröffentlichen wir hier die Mitschnitte der beiden Teile der Veranstaltung. Zu hören sind die Beiträge in der jeweiligen Originalsprache, d.h. in Deutsch, bzw. in Bosnisch/Serbisch/Kroatisch.
Teil 1: Zu Beginn begrüßt Stefan Dehnert im Namen der Friedrich-Ebert-Stiftung, die Moderation hatte Sascha Götz. Im ersten Teil berichteten Frau Džumhur zu den Menschenrechten und Frau Jukić zum Thema Rückkehrrecht. An die jeweiligen Beiträge schloss sich eine lebhafte Diskussion an.
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(01:13 h )
Teil 2: Den zweiten Teil eröffnete Frau Dr. Andrea Despot mit einem Überblick über das Verhältnis der “konstitutiven” ethnischen Gruppen und die Verfassungswirklichkeit in Bosnien-Herzegowina. Es entspann sich eine intensive Diskussion zu ihren Thesen. Zum Schluss berichtete Herr Sandić über die Minderheitenfrage in BIH (es gibt dort 17 anerkannte Minderheiten – in Deutschland sind übrigens nur zwei Minderheiten offiziell anerkannt: Die Sorben und die Dänen in Südschleswig…).
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(01:28 h)
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