Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

16.05.2010

Im Profil: Nationen als Hörbuch vom Silberfuchs

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antje_hinz Wie bannt man eine ganze Nation, ihre Kultur und ihre Geschichte auf ein 80-minütiges Hörbuch? Dieser Aufgabe hat sich der Silberfuchs-Verlag gestellt und in den letzten Jahren Audio-CDs zu verschiedenen Ländern, unter anderem zu Russland, Polen und Ungarn produziert.

Ich habe mit Antje Hinz gesprochen, einer der beiden Geschäftsführerinnen des Verlages, die zugleich auch die Autorin des Russland-Hörbuches ist. Wie geht man bei so einer Produktion vor? Nach welchen Kriterien werden die Texte, Kunstwerke und Epochen ausgewählt, die auf der CD vorgestellt werden?

cover_russ_cd_aussen Nicht nur darauf erhielt ich eine Antwort, sondern auch auf die Frage, wie die Slawistin Antje Hinz das heutige Verhältnis zwischen den russischen Intellektuellen und ihrem Staat sieht – und bekam eine sehr besorgte Antwort…

Mehr Informationen zu den Hörbüchern gibt es natürlich auch auf der Website des Verlages www.silberfuchs-verlag.de.

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03.05.2010

Pressemitteilung

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Ein anderer Blick auf Osteuropa – Ein alternatives Gesprächsportal für aktuelle Debatten

Das Online-Portal www.moe-kompetenz.de – Gespräche über Mittel- und Osteuropa (MOE) bietet seit knapp einem Jahr ein alternatives Bild vom „Osten“. Die bislang 28 Gespräche mit 56 Expert/innen aus 20 Ländern werden als Telefonkonferenzen aufgezeichnet und als mp3 zum Download zur Verfügung gestellt. Kostenlos. Über 7.000 Nutzer haben im letzten Monat diesen Service besucht – und die Tendenz ist weiter steigend.

Gute Nachrichten aus Mittel- und Osteuropa (MOE) sind rar. Nur noch wenige Zeitungen leisten sich eigene Korrespondenten in Russland oder Polen – oder gar auf dem Balkan.

So bleibt eine Lücke, die nun durch Gespräche über Ländergrenzen hinweg gefüllt werden soll. Expert/innen aus unterschiedlichsten Ländern werden per Telefon zusammengeschaltet und diskutieren aktuelle Themen: Die Situation der Roma, Geschichtspolitik, die ethnischen Spannungen in Bosnien-Herzegovina oder Rechtsradikalismus in Russland, Ungarn und der Ukraine. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Bereich der Demokratie und des Parlamentarismus. Außerdem werden besonders aktive Netzwerke und Institutionen des Austausches mit MOE „Im Profil“ vorgestellt.

- Berichten Sie über die bislang 28 Gespräche auf moe-kompetenz.de
- Vertiefen Sie die Themen der Debatten durch eigene Berichte
- Nutzen Sie das Netzwerk der bislang 56 beteiligten Expert/innen

Sascha Götz Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Mehr Informationen natürlich auch auf dieser Seite:

http://www.moe-kompetenz.de/ueber_diese_seite/

Pressemitteilung

Ein anderer Blick auf Osteuropa – Ein alternatives Gesprächsportal für aktuelle Debatten

Das Online-Portal www.moe-kompetenz.de – Gespräche über Mittel- und Osteuropa (MOE) bietet seit knapp einem Jahr ein alternatives Bild von „Osten“. Die bislang 28 Gespräche mit 56 Expert/innen aus 20 Ländern werden als Telefonkonferenzen aufgezeichnet und als mp3 zum Download zur Verfügung gestellt. Kostenlos. Über 7.000 Nutzer haben im letzten Monat diesen Service besucht – und die Tendenz ist weiter steigend.

Gute Nachrichten aus Mittel- und Osteuropa (MOE) sind rar. Nur noch wenige Zeitungen leisten sich eigene Korrespondenten in Russland oder Polen – oder gar auf dem Balkan. Und in den Boulevard- und Unterhaltungsmedien feiern alte Klischees fröhliche Urständ: Selbst in Qualitätskrimis wie dem ARD-„Tatort“ ist ein Russe oder Ukrainer immer unrasiert, trägt eine Lederjacke und bedroht unbescholtene Deutsche mit unglaublicher Brutalität.

Natürlich geht es auch anders: Zumindest aus den neuen EU-Mitgliedsländern in MOE wird seit einiger Zeit öfter berichtet und dank engagierter Freelancer oder Initiativen wie n-ost (Berlin) oder maiak (Zürich) gibt es aus ganze MOE immer wieder auch hochwertige, differenzierte Geschichten zu lesen.

Trotzdem bleibt eine Lücke, die nun durch Gespräche über Ländergrenzen hinweg gefüllt werden soll. Expert/innen aus unterschiedlichsten Ländern werden per Telefon zusammengeschaltet und diskutieren aktuelle Themen: Die Situation der Roma, Geschichtspolitik, die ethnischen Spannungen in Bosnien-Herzegovina oder Rechtsradikalismus in Russland, Ungarn und der Ukraine. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Bereich der Demokratie und des Parlamentarismus. Außerdem werden besonders aktive Netzwerke und Institutionen des Austausches mit MOE „Im Profil“ vorgestellt.

- Berichten Sie über die bislang 28 Gespräche auf moe-kompetenz.de

- Vertiefen sie die Themen der Debatten durch eigene Berichte

- Nutzen Sie das Netzwerk der bislang 56 beteiligten Expert/innen

Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Mehr Informationen natürlich auch auf

http://www.moe-kompetenz.de/ueber_diese_seite/

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11.04.2010

Mein Beileid zum Verlust

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polen_trauert Liebe Freunde,

ich trauere mit allen Polen und möchte auf diesem Weg mein Beileid ausdrücken.

In Anteilnahme

Sascha Götz

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08.04.2010

Kultur und Demokratie? Culture and democracy?

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Ein Gespräch über die Bedeutung von Kultur und Journalismus für die Demokratie in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Kulturparlament/ECP (in englischer Sprache).

A discussion on the importance of culture and media for democracy. A cooperation with the European Cultural Parliament/ECP (in English).

Deutsche Zusammenfassung

karl_erik_norrman Karl-Erik Norrman, der Generalsekretär des Europäischen Kulturparlaments (ECP) erklärt, warum das ECP Kultur und Medien in einer zentralen Rolle für eine demokratische Entwicklung in Europa sieht. Eine Schlüsselrolle spielt nach Ansicht der Kultur-Parlamentarier dabei die Qualität. Sowohl in der Kultur als auch im Journalismus habe die Qualität insgesamt signifikant abgenommen.

kateryna-botanova Kateryna Botanova betont, dass in einer jungen Demokratie Künstler und Journalisten noch wichtiger seien als in Westeuropa, da sie sich zu zentralen Akteuren der Demokratisierung der Gesellschaft entwickelt haben.

jasenko-selimovic Jasenko Selimovic erläutert, wie unterschiedlich die Medien in Europa funktionieren im Hinblick auf Finanzierung, Meinungsbildung und Qualität. Er sieht dabei keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen “Ost und West”, sondern eher zwischen verschiedenen Typen von Medien. Dabei betont er, dass sich von der Aufstellung und der Finanzierung eines Mediums nicht direkt auf seine Qualität geschlossen werden darf…

To read the English summary and to lern more about the participants, please click “weiterlesen”.

We apologize for the bad quality of our telephone line to Kiev. For technical reasons, we had to use a mobile phone. We are looking forward to your feedback!

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21.03.2010

MitOst Podium: Die Roma als Verlierer des freien Europa

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Als oberflächlicher Betrachter könnten meinen, dass gerade die Roma in Mittel- und Osteuropa glücklich sein müssten über das Ende des Ost-West-Konflikts. Wurden sie doch in vielen kommunistischen Ländern zwangsassimiliert und wie schon seit dem Mittelalter gesellschaftlich weiterhin an den Rand gedrückt.

Das Gegenteil aber ist der Fall: Die Roma sind die großen Verlierer der europäischen Einigung. Vom Sozialabbau in den Reformstaaten überdurchschnittlich getroffen, sind sie überall “die ersten, die entlassen werden und die letzten, die wieder eingestellt werden” (Joachim Krauß). Außerdem werden sie immer wieder zu Opfern rassistischer Gewalt und die Ausgrenzung hat eher zu- als abgenommen…

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(39:55 Min.)

Für weitere Informationen zum Gespräch und den Teilnehmer/innen oder um diesen Beitrag zu kommentieren klicken Sie auf “weiterlesen”.

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17.03.2010

Hörer/innen antworten: Ihre Meinung

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Liebe Hörerinnen und Hörer,

nach neun Monaten und 27 „Gesprächen über MOE“ möchte ich Sie erstmals um Rückmeldung bitten: Welche Gespräche haben Sie selbst gehört? Was hat Ihnen gefallen? Was würde Sie als nächstes interessieren? Tragen Sie Ihre Anmerkungen einfach hier unten in das Kommentarfeld ein.

Eine Registrierung ist dafür nicht nötig. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich mir das Hausrecht auf der Seite vorbehalte und die Beiträge erst nach einer Prüfung freischalte. Rassistische oder beleidigende Inhalte sind dabei tabu, jede sachliche Kritik ist sehr willkommen.

Ihr

Sascha Götz

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11.03.2010

Im Profil: Die Robert Bosch Stiftung

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Die Robert Bosch Stiftung (RBSG) ist für den Austausch mit Mittel-, Ost- und Südosteuropa (MOE) einer der wichtigsten Akteure überhaupt. Keine andere deutsche Stiftung hat in diesem Gebiet so viel, so lange, so breit und so nachhaltig gefördert. Und dabei ist das nur einer von sechs Programmbereichen dieser privaten Stiftung…

19_rbsg_logo Angefangen mit Stipendien für Sprachlektoren, die an Universitäten zuerst in Polen, dann in ganz MOE vermittelt wurden, über die Förderung ehrenamtlicher Projekte, zivilgesellschaftlichen Engagements, Austausch von Kulturmananagern, Journalisten und Verwaltungsfachkräften, die Finanzierung von Buchreihen, Förderung von Übersetzern und deutsch schreibenden Literaten in MOE bis hin zum Beispiel zur Gründung der Stiftung deutsch-russischer Jugendaustausch, an der die RBSG wesentlichen Anteil hatte.

joachim_rogall Neuerdings setzt die Stiftung andere Akzente, China, Indien und Japan werden zusätzlich in den Blick genommen und in der – auch Dank der Förderung der RBSG – stark gewachsenen Gemeinschaft der Träger und Aktiven im Austausch mit MOE macht sich schon die Sorge breit, dass Mittel- und Osteuropa vergessen werden könnte. Ich habe den Leiter des Programmbereichs IV (Völkerverständigung Mitteleuropa, Südosteuropa, GUS, China) Herrn Prof. Dr. Joachim Rogall gefragt, woher das große Engagement der Bosch Stiftung in Osteuropa eigentlich kommt und wohin die Reise für seinen weit gespannten Arbeitsbereich in Zukunft gehen wird.

Professor Dr. Joachim Rogall

Der 1959 in Heidelberg geborene studierte Osteuropahistoriker, Slawist und Germanist habilitierte 2001 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zum Thema: „Die Deutschen in der Volksrepublik Polen 1945-1989“ und lehrt seit 2003 Osteuropäische Geschichte an der Universität Heidelberg. Im Frühjahr 1996 wechselte Dr. Rogall von der Universität Mainz zur Robert Bosch Stiftung in Stuttgart. Er ist dort Leiter des Bereichs Völkerverständigung Mitteleuropa, Südosteuropa, GUS, China.

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(14:52 Min.)

Umfangreiche Informationen über die Arbeit der Robert Bosch Stiftung und ihre sechs Programmbereiche finden Sie unter http://www.bosch-stiftung.de

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27.02.2010

MitOst-Podium: Pulverfass Bosnien?

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Bosnien-Herzegovina ist ein komplizierter Staat. Das zeigt schon die Tatsache, dass die Verfassung als Anhang zu einem Friedensvertrag festgeschrieben wurde – dem Vertrag von Dayton. Bis heute leben die drei größten Volksgruppen – Bosniaken (bosnische Muslime), Serben und Kroaten eher nebeneinander als miteinander in dem kleinen Land, das noch immer von den grausamen Kriegen Anfang der 90er Jahre traumatisiert ist.

Womit aber identifizieren sich die Menschen in Bosnien? Was wünschen Sie sich? Und was sind die wesentlichen Hindernisse für eine Verständigung? Darüber habe ich mit einem Serben, einem Kroaten und einem Bosniaken gesprochen. Die drei sind nicht nur durch die ethnische Zugehörigkeit, sondern auch durch Alter und Berufe sehr unterschiedlich: Stevan Tontić (geb. 1946, Serbe) ist Schriftsteller, Erdin Kadunic (geb. 1974, Bosniake) ist Politikwissenschaftler und Ilija Corić (geb. 1983, Kroate) ist Betriebswirtschaftler. Und doch finden die drei viele Gemeinsamkeiten im Gespräch…

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(40:30 Min.)

Weitere Informationen zu den Gesprächteilnehmern (einen eigenen Kommentar können Sie ganz unten einzufügen):
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