Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

15.05.2012

MOE-Podium: Die Wahlen in Serbien

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dr-michael-ehrke Am 6. Mai wurde in Serbien ein neues Parlament gewählt, die erste Runde der Präsidentschaftswahlen endete in einem Patt zwischen dem bisherigen Amtsinhaber Boris Tadic und seinem Herausforderer Tomislav Nikolic.

nenad-vukosavljevic Serbien hat, seit dem Sturz der Regierung Milosevic im Oktober 2000, enorme Fortschritte auf dem Weg der Demokratisierung gemacht hat und ist seit diesem Jahr auch EU-Beitrittskandidat. Zentrale Themen im Wahlkampf sind Arbeitslosigkeit, Korruptionsbekämpfung und der Lebensstandard der Bürger.

walter-mueller Dr. Michael Ehrke, Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Belgrad, Nenad Vukosavljevic vom Zentrum für gewaltfreie Aktion und Walter Müller, Korrespondent des Schweizer Radios und langjähriger Kenner der politischen Szene in Südosteuropa diskutieren unter Leitung von Johannes Rüger den bisherigen Ablauf der Wahlen und nehmen Bezug zu den Problemen Serbiens auf dem Weg in die EU, sowie zur Geschichte und Gegenwart der politischen Parteien im Land.

Die Homepage der FES Serbien finden Sie unter http://www.fes.de/international/moe/in_moe/serb.htm, das Zentrum für gewaltfreie Aktion unter http://nenasilje.org/en/ und Weitere aktuelle Informationen zur Wahl unter http://www.b92.net/eng/ oder http://www.balkaninsight.com/en/tag-group-topics/serbia-elections-2012

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24.01.2012

Podium: Ungarn – auf dem Weg in eine “völkische Diktatur”?

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budapest_commons-wikimedia-org_ Die Situation in Ungarn ist Gegenstand zahlreicher Kommentare in vielen Medien Europas. In der letzten Woche ist Premier Viktor Orban nach Straßburg zum Europäischen Parlament gereist und hat seine Position verteidigt. Zuvor hatte ihm die Europäische Kommission gleich in mehreren Fällen Vertragsverletzungsverfahren angedroht, wenn wichtige von der mit Zweidrittelmehrheit herrschenden Regierungspartei Fidesz durchgesetzte Neuregelungen nicht zurückgenommen oder verändert werden.

ungarn_karte_commons-wikimedia-org_ Zur Jahreswende hat auch eine Gruppe von ungarischen Intellektuellen zu Wort gemeldet, die zu den Dissidenten der ungarischen Demokratiebewegung der 70er Jahre gehörten. Sie sehen Ungarn auf dem Weg in eine Diktatur, wenn nicht bald etwas passiert. Den offenen Brief, den unter anderem die Schriftsteller György Dalos und György Konrád, der Philosoph Sándor Radnóti und der ehemalige Medienbeauftragte der OSZE Miklós Haraszti unterschrieben haben findet man hier.

Was steckt hinter dieser Diskussion? In wie weit hat sich die Situation in Ungarn wirklich verändert – die politische Kultur, die rechtliche Situation und nicht zuletzt auch die Lage der Wirtschaft?

dalos_marsovszky_lang Dazu hat Sascha Götz den Mitautor des offenen Briefes György Dalos, die Kulturwissenschaftlerin Magdalena Marsovszky und den Wissenschaftler Kai-Olaf Lang befragt (das (C) des Fotos von György Dalos (links) commons-Wikimedia).

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17.12.2011

Podium: 20 Jahre Unabhängigkeit im Kaukasus

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Navasardian, Gegeshidze, Yunusov, Götz, Halbach, Boden (c) by Jens Schicke

Vor 20 Jahren wurden Georgien, Armenien und Azerbaidschan unabhängig von der Sowjetunion. Aus diesem Anlass hat die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) Autoren aus Georgien, Armenien, Azerbaidschan, Russland, der Türkei, der EU und den USA gebeten, auf diese zwei ereignisreichen Dekaden zurückzublicken und zu erörtern, welche Herausforderungen die kommenden Jahre bringen werden.

Navasardian, Halbach, Boden, Gegeshidze, Yunusov, Götz (c) by Jens Schicke

Das Ergebnis ist ein Buch, das die verschiedenen Probleme des Kaukasus gründlich analysiert. Die Publikation wurde am 24.11.2011 in Berlin im Rahmen einer Veranstaltung der FES präsentiert. Sascha Götz moderierte die Podiums-Diskussion mit fünf Autoren des Buches. Mitgeschnitten wurde der Originalton in Deutsch und Englisch, der hier vollständig ohne Übersetzung dokumentiert ist.

Die Publikation findet sich nun zum Herunterladen auf der Homepage der
FES Georgien http://www.fes.ge. Es gibt eine englische und eine russische Version (ca. 7,8/6,8 MB).

Yunusov, Götz, Halbach, Boden (c) by Jens Schicke

20 years ago Georgia, Armenia and Azerbaijan achieved independence from the Soviet Union. On this occasion, the Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) has asked authors from Georgia, Armenia, Azerbaijan, Russia, Turkey, EU and the USA to take a look back on two eventful decades and explore the challenges for the coming years. The outcome is a book in which the multilayered problems of the South Caucasus are thoroughly analysed. The book was presented on November 24th 2011 in Berlin. Sascha Götz was the moderator of a panel discussion with five of the authors on this occasion. The discussion in German and English is documented here without translation.

The publication can be downloaded here in English and Russian (ca. 7,8/6,8 MB).

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(01:53 Min.)

For all pictures/für alle Bilder Copyright (c) by Jens Schicke

To read biographical data about the panelists please click “weiterlesen”.

Für biographische Informationen über die fünf Teilnehmer des Podiums bitte auf “weiterlesen” klicken.


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04.08.2011

7. Deutsch-Russisches Jugendparlament in Hannover

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Das 7. Deutsch-Russische Jugendparlament fand vom 13. bis zum 20. Juli 2011 in Hannover parallel zu den deutsch-russischen Regierungskonsultationen und dem Petersburger Dialog statt.

Das Jugendparlament bietet rund 50 Jugendlichen im Alter von 16 bis 25 Jahren aus Deutschland und Russland eine einzigartige Plattform, über besonders wichtige Fragen zu diskutieren, konkrete Vorschläge zu formulieren und eigene Potenziale zu präsentieren. Unter dem Motto “Die Jugend – ein dynamischer Ideengeber in den deutsch-russischen Beziehungen” stand dieses Jahr das Ziel, die deutsch-russische Modernisierungspartnerschaft zu gestalten.

jugendparlament-copyright-marco-fieber

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27.05.2011

Studenten machen Schule – deutsche Kulturgeschichte im östlichen Europa

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gruppenbildsms ‚Studenten machen Schule – deutsche Kulturgeschichte im östlichen Europa‘. Diese Projektidee entwickelte das Deutsche Kulturforum östliches Europa im Rahmen eines Modellprojekts für Kulturelle Bildung. Förderer ist der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

28 Studierende unterschiedlicher Studienrichtungen entwarfen mit Hilfe von Multiplikatoren aus dem Bereich der außerschulischen Bildungsarbeit didaktische Konzepte für Projekttage in 9. und 10. Klassen. Nach Durchführung der Projekte im Februar und März 2011 fand am 3. und 4. Mai die öffentliche Abschlussveranstaltung des Bildungsprojektes im Roten Rathaus statt. Dabei wurde auch eine Zukunftswerkstatt und die Evaluation der Maßnahme durchgeführt.

Jacob Venuß sprach im Anschluss an die Veranstaltung mit einigen beteiligten Akteuren über Inhalte, Verlauf und Probleme des Projekts. Mit dabei waren Ariane Afsari (Fachreferat Kulturelle Bildung, Deutsches Kulturforum östliches Europa), Nancy Waldmann (Projektmanagerin ‚Studenten machen Schule‘, Deutsches Kulturforum östliches Europa), Juliane Jehlicka (Lehrerin, Staatliche Realschule Bad Kötzting), Dorothee Ahlers (Studentin, Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder) und Alexander Wilhelm (Schüler, Comenius-Gymnasium Deggendorf).

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(16:03 Min.)

Mehr zum Projekt ‘Studenten machen Schule – deutsche Kulturgeschichte im östlichen Europa’ erfährt man auf der Projektseite.

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26.10.2010

MOE-Podium: Die Enkel der Vertreibung

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enkel_panorama In dem Gespräch “Vertreibung und Vertriebene” haben wir vor einigen Tagen über die aktuelle Debatte in Deutschland und Polen diskutiert. Um das Thema noch einmal aus einem anderen Blickwinkel aufzugreifen, habe ich mit drei “Enkeln” der Vertreibung, also Vertretern der “dritten Generation” nach dem zweiten Weltkrieg gesprochen, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Vertreibung beschäftigen.

Der Journalist und Autor Ralf Pasch bereitet gerade ein Buch zu genau diesem Thema vor. Zwei seiner Interviewpartner komplettieren das Podium: Der Tschechische Historiker und Aktivist von “Antikomplex” Matěj Spurný und Ulrich Miksch, der als Sohn eines Vertriebenen in der DDR geboren wurde und sich seit der Wende aktiv in der sudetendeutschen Seliger-Gemeinde engagiert.

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(41:21 Min.)

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Für mehr Informationen zu den Gesprächsteilnehmern und um Ihren Kommentar zum Gespräch einzutragen, klicken Sie bitte auf “weiterlesen”.

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21.09.2010

MOE-Podium: Vertreibung und Vertriebene

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Deutschland streitet über die Geschichte der Flucht und Vertreibung von Millionen Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg – und vor allem über die Äußerungen der CDU-Bundestagsabgeordneten Erika Steinbach, die auch Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen (BdV) ist. Sie hat vor kurzem Władislaw Bartoszewski einen „schlechten Charakter“ attestiert und außerdem geäußert, die Polen hätten vor dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges als erste mobilisiert.

Dies ist – trotz aller internationalen Aufregung – vor allem eine innenpolitisch-deutsche Debatte. Aber wie steht es denn ganz generell um die Diskussion über Flucht und Vertreibung der Deutschen aus ihren ehemaligen Heimatorten im östlichen Mitteleuropa? Und was ist von dem Ausstellungsprojekt der Stiftung „Flucht, Vertreibung und Versöhnung“ zu erwarten, über das besonders Deutsche und Polen seit Jahren so intensiv streiten?

Dazu spreche ich mit Prof. Dr. Peter Steinbach – Historiker an der Universität Mannheim, Frank von Auer – Vorsitzender der Deutsch-Baltischen Gesellschaft, dem Verein der ehemaligen Baltendeutschen und Dr. Rafał Zytiniec – Historiker an der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin. Informationen zu den Referenten und Fotos werden in den nächsten Tagen an dieser Stelle nachgereicht!

Informationen zur Stiftung “Flucht, Vertreibung, Versöhnung” gibt es hier. Die als Alternatives Konzept zu verstehenden “Konzeptionellen Überlegungen für die Ausstellungen der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“” finden sich hier

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(47:42 Min.)

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23.08.2010

MOE-Podium: Kosovo – Hopes and concerns for the future

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Deutsche Zusammenfassung siehe unten!

kovovo_panorama The discussion on the status and the future of Kosovo has intensified since the International Court of Justice ruled in July 2010 that the unilateral Declaration of Independence of Kosovo did not violate international law (read the full text of the ICJ declaration here).

But how is the situation on the ground? What are the most important hopes and concerns of normal people? I discussed this question with three young experts, who answered from very different perspectives.

To learn more about Lirie Avdullahu, Julia Hinz and Hagen Scherble, click on the “weiterlesen” button below. To write a comment – click there as well and scroll to the end of the page.

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(52:26 min)

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