Podium: Ungarn – auf dem Weg in eine “völkische Diktatur”?
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Die Situation in Ungarn ist Gegenstand zahlreicher Kommentare in vielen Medien Europas. In der letzten Woche ist Premier Viktor Orban nach Straßburg zum Europäischen Parlament gereist und hat seine Position verteidigt. Zuvor hatte ihm die Europäische Kommission gleich in mehreren Fällen Vertragsverletzungsverfahren angedroht, wenn wichtige von der mit Zweidrittelmehrheit herrschenden Regierungspartei Fidesz durchgesetzte Neuregelungen nicht zurückgenommen oder verändert werden.
Zur Jahreswende hat auch eine Gruppe von ungarischen Intellektuellen zu Wort gemeldet, die zu den Dissidenten der ungarischen Demokratiebewegung der 70er Jahre gehörten. Sie sehen Ungarn auf dem Weg in eine Diktatur, wenn nicht bald etwas passiert. Den offenen Brief, den unter anderem die Schriftsteller György Dalos und György Konrád, der Philosoph Sándor Radnóti und der ehemalige Medienbeauftragte der OSZE Miklós Haraszti unterschrieben haben findet man hier.
Was steckt hinter dieser Diskussion? In wie weit hat sich die Situation in Ungarn wirklich verändert – die politische Kultur, die rechtliche Situation und nicht zuletzt auch die Lage der Wirtschaft?
Dazu hat Sascha Götz den Mitautor des offenen Briefes György Dalos, die Kulturwissenschaftlerin Magdalena Marsovszky und den Wissenschaftler Kai-Olaf Lang befragt (das (C) des Fotos von György Dalos (links) commons-Wikimedia).
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(49:00 Min.)
Podium: 20 Jahre Unabhängigkeit im Kaukasus
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Vor 20 Jahren wurden Georgien, Armenien und Azerbaidschan unabhängig von der Sowjetunion. Aus diesem Anlass hat die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) Autoren aus Georgien, Armenien, Azerbaidschan, Russland, der Türkei, der EU und den USA gebeten, auf diese zwei ereignisreichen Dekaden zurückzublicken und zu erörtern, welche Herausforderungen die kommenden Jahre bringen werden.
Das Ergebnis ist ein Buch, das die verschiedenen Probleme des Kaukasus gründlich analysiert. Die Publikation wurde am 24.11.2011 in Berlin im Rahmen einer Veranstaltung der FES präsentiert. Sascha Götz moderierte die Podiums-Diskussion mit fünf Autoren des Buches. Mitgeschnitten wurde der Originalton in Deutsch und Englisch, der hier vollständig ohne Übersetzung dokumentiert ist.
Die Publikation findet sich nun zum Herunterladen auf der Homepage der
FES Georgien http://www.fes.ge. Es gibt eine englische und eine russische Version (ca. 7,8/6,8 MB).
20 years ago Georgia, Armenia and Azerbaijan achieved independence from the Soviet Union. On this occasion, the Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) has asked authors from Georgia, Armenia, Azerbaijan, Russia, Turkey, EU and the USA to take a look back on two eventful decades and explore the challenges for the coming years. The outcome is a book in which the multilayered problems of the South Caucasus are thoroughly analysed. The book was presented on November 24th 2011 in Berlin. Sascha Götz was the moderator of a panel discussion with five of the authors on this occasion. The discussion in German and English is documented here without translation.
The publication can be downloaded here in English and Russian (ca. 7,8/6,8 MB).
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(01:53 Min.)
For all pictures/für alle Bilder Copyright (c) by Jens Schicke
To read biographical data about the panelists please click “weiterlesen”.
Für biographische Informationen über die fünf Teilnehmer des Podiums bitte auf “weiterlesen” klicken.
7. Deutsch-Russisches Jugendparlament in Hannover
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Das 7. Deutsch-Russische Jugendparlament fand vom 13. bis zum 20. Juli 2011 in Hannover parallel zu den deutsch-russischen Regierungskonsultationen und dem Petersburger Dialog statt.
Das Jugendparlament bietet rund 50 Jugendlichen im Alter von 16 bis 25 Jahren aus Deutschland und Russland eine einzigartige Plattform, über besonders wichtige Fragen zu diskutieren, konkrete Vorschläge zu formulieren und eigene Potenziale zu präsentieren. Unter dem Motto “Die Jugend – ein dynamischer Ideengeber in den deutsch-russischen Beziehungen” stand dieses Jahr das Ziel, die deutsch-russische Modernisierungspartnerschaft zu gestalten.
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(07:01 Min.)
Studenten machen Schule – deutsche Kulturgeschichte im östlichen Europa
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‚Studenten machen Schule – deutsche Kulturgeschichte im östlichen Europa‘. Diese Projektidee entwickelte das Deutsche Kulturforum östliches Europa im Rahmen eines Modellprojekts für Kulturelle Bildung. Förderer ist der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.
28 Studierende unterschiedlicher Studienrichtungen entwarfen mit Hilfe von Multiplikatoren aus dem Bereich der außerschulischen Bildungsarbeit didaktische Konzepte für Projekttage in 9. und 10. Klassen. Nach Durchführung der Projekte im Februar und März 2011 fand am 3. und 4. Mai die öffentliche Abschlussveranstaltung des Bildungsprojektes im Roten Rathaus statt. Dabei wurde auch eine Zukunftswerkstatt und die Evaluation der Maßnahme durchgeführt.
Jacob Venuß sprach im Anschluss an die Veranstaltung mit einigen beteiligten Akteuren über Inhalte, Verlauf und Probleme des Projekts. Mit dabei waren Ariane Afsari (Fachreferat Kulturelle Bildung, Deutsches Kulturforum östliches Europa), Nancy Waldmann (Projektmanagerin ‚Studenten machen Schule‘, Deutsches Kulturforum östliches Europa), Juliane Jehlicka (Lehrerin, Staatliche Realschule Bad Kötzting), Dorothee Ahlers (Studentin, Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder) und Alexander Wilhelm (Schüler, Comenius-Gymnasium Deggendorf).
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(16:03 Min.)
Mehr zum Projekt ‘Studenten machen Schule – deutsche Kulturgeschichte im östlichen Europa’ erfährt man auf der Projektseite.
MOE-Podium: Die Enkel der Vertreibung
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In dem Gespräch “Vertreibung und Vertriebene” haben wir vor einigen Tagen über die aktuelle Debatte in Deutschland und Polen diskutiert. Um das Thema noch einmal aus einem anderen Blickwinkel aufzugreifen, habe ich mit drei “Enkeln” der Vertreibung, also Vertretern der “dritten Generation” nach dem zweiten Weltkrieg gesprochen, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Vertreibung beschäftigen.
Der Journalist und Autor Ralf Pasch bereitet gerade ein Buch zu genau diesem Thema vor. Zwei seiner Interviewpartner komplettieren das Podium: Der Tschechische Historiker und Aktivist von “Antikomplex” Matěj Spurný und Ulrich Miksch, der als Sohn eines Vertriebenen in der DDR geboren wurde und sich seit der Wende aktiv in der sudetendeutschen Seliger-Gemeinde engagiert.
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(41:21 Min.)
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Für mehr Informationen zu den Gesprächsteilnehmern und um Ihren Kommentar zum Gespräch einzutragen, klicken Sie bitte auf “weiterlesen”.
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MOE-Podium: Kosovo – Hopes and concerns for the future
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Deutsche Zusammenfassung siehe unten!
The discussion on the status and the future of Kosovo has intensified since the International Court of Justice ruled in July 2010 that the unilateral Declaration of Independence of Kosovo did not violate international law (read the full text of the ICJ declaration here).
But how is the situation on the ground? What are the most important hopes and concerns of normal people? I discussed this question with three young experts, who answered from very different perspectives.
To learn more about Lirie Avdullahu, Julia Hinz and Hagen Scherble, click on the “weiterlesen” button below. To write a comment – click there as well and scroll to the end of the page.
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(52:26 min)
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Podium: Der “gefrorene Konflikt” um Karabach
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Das Verhältnis der kaukasischen Nachbarstaaten Armenien und Aserbaidschan ist angespannt, der Konflikt um die Region “Berg-Karabach” nach wie vor nicht gelöst. Die Region liegt auf aserbaidschanischem Staatsgebiet, ist aber mehrheitlich von Armeniern bewohnt. Die von Armenien unterstützte “Republik Nagornyj Karabach” wird international nicht anerkannt.
Noch im Juni 2010 wurden vier armenische und insgesamt zwei aserbaidschanische Soldaten an der Grenze getötet. Der Konflikt kann also ebensoschnell “heiß” werden wie der zwischen Russland und Georgien um Südossetien im Jahr 2008…
Wie sehen die Menschen in der Region den Konflikt? Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es und wie stehen die Chancen dafür? Dazu spreche ich mit Müschfig Mammadov, Dr. Vahram Soghomonyan und Dr. Uwe Hallbach, also mit je einem jungen Experten aus beiden Ländern und mit einem deutschen Wissenschaftler, der unter anderem die Bundesregierung in diesem Konflikt berät. Das Gespräch beweist im Ergebnis nicht zuletzt, dass trotz gegensätzlicher Grundauffassungen zum Konflikt ein Gespräch zwischen den Parteien möglich ist und beide Seiten mehr zivilgesellschaftlichen Kontakt wünschen, um die Basis für eine zukünftige Lösung zu legen.
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(48:40 Min.)
Das im Beitrag erwähnte Buch über den Konflikt, das 2006 gemeinsam von Publizisten beider Länder veröffentlicht wurde, kann hier heruntergeladen werden. Die erwähnte Studie von Stefan Meister (DGAP) zur Europäischen Kaukasuspolitik hier.
Weitere Informationen zu den Gesprächspartnern siehe unten (auf “weiterlesen” klicken). Kommentare zu diesem Gespräch sind willkommen – einfach unten in das Kommentarfeld einfügen – ohne Anmeldung!
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