Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

01.11.2010

Wissen@MOE: Russlands Politik im Südkaukausus

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schuschanik_minasjan Welche Rolle spielt Russland im Kaukasus? Welche außenpolitischen Ziele verfolgt die (ehemalige?) Großmacht in der Region und welche Signale werden gegenüber anderen Nachbarn, wie zum Beispiel der Türkei ausgesandt? Ist wirklich ein neues “great game” um die Energieressourcen im Gang? Diese und weitere Fragen beantwortet Schuschanik Minasyan in einer kurzen und sehr präzisen Analyse, die auch die wichtigsten Fakten der Entwicklung der letzten Monate prägnant zusammenfasst.

Schuschanik Minasyan ist gebürtige Armenierin und lebt seit 2006 in Deutschland. Sie studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Europastudien in Yerevan und in der Barockstadt Fulda. Zurzeit promoviert sie am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn. Sie ist Stipendiatin der Konrad Adenauer Stiftung. In ihrem Forschungsvorhaben beschäftigt sie sich mit den europäischen energiepolitischen Interessen im Südkaukasus.

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29.10.2010

Wissen: Krieg um die Erinnerung in Kroatien

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ljiljana-radonic_0 Dr. Ljiljana Radonic lehrt über “Europäische Erinnerungkonflikte seit 1989″ am Institut für Politikwissenschaft und koordiniert das interdisziplinäre Doktoratskolleg “Das österreichische Galizien und sein  multikulturelles Erbe”, beides an der Universität Wien. Ihre Dissertation mit dem Titel “Krieg um die Erinnerung – Kroatische Vergangenheitspolitik zwischen Revisionismus und europäischen Standards” ist im Herbst 2010 im Campus-Verlag erschienen. Für die Reihe wissen@moe hat sie die Kernthese ihres Buches in nur 18 Minuten zusammengefasst!

Nach dem Zerfall Jugoslawiens tobte in den Nachfolgestaaten ein “Krieg um die Erinnerung”. Alte Feindbilder aus dem Zweiten Weltkrieg wurden reaktiviert und in Kroatien galt der faschistische “Ustascha-Staat” als Meilenstein auf dem Weg zur kroatischen Unabhängigkeit. Heute steht Kroatien kurz vor dem EU-Beitritt und ist ein Paradebeispiel für die Übernahme europäischer “Erinnerungsstandards” in post-sozialistischen Staaten. Dies ist nicht nur positiv zu bewerten: Unter dem Schlagwort “Totalitarismus” werden die NS- und Ustascha-Verbrechen mit denen des Staatssozialismus gleichgesetzt und “die Serben” als die neuen Faschisten gedeutet. Ljiljana Radonic analysiert den Wandel der kroatischen Vergangenheitspolitik von 1985 bis heute und bettet diese ein in die Debatten über die “gespaltene Erinnerung” in Ost und West.

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11.08.2010

Wissen@MOE: Russische Drogenliteratur

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Mit diesem Beitrag wird das neue Format Wissen@MOE gestartet. In maximal 18 Minuten werden interessante Wissensbereiche aus Politik, Geschichte und Kultur der Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas als Audio beleuchtet. Von kompetenten Expert/innen gleich hier zum Anhören oder zum Download als mp3. Ich freue mich über Ihre/Eure Reaktionen und vor allem über Vorschläge für weitere Themen und Referent/innen!

Wir beginnen mit einem berauschenden Thema: Der Drogenliteratur in Russland im 19. und 20. Jahrhundert. Dr. Yvonne Pörzgen bietet einen Überblick über die englischen, französischen und amerikanischen Vorläufer der russischen Drogenliteraten und stellt dann deren wichtigsten Werke kurz vor.

yvonne_poerzgen Dr. Yvonne Pörzgen hat Slavische Philologie, Anglistik und Süd- und Westslavistik in Bamberg, Warschau und Brighton studiert. 2008 wurde sie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg promoviert, ihre Dissertation “Berauschte Zeit. Drogen in der russischen und polnischen Gegenwartsliteratur” ist bei Böhlau erschienen. Seit April 2008 ist Yvonne Pörzgen Akademische Rätin an der Universität Bremen. In ihrem Habilitationsprojekt untersucht sie die Verbindung von Konzeptionen des freien Willens und der slavischen Literatur.

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(13:34 min)

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