Im Profil: Zeitgenössische Kunst in Moskau
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Vom 23. bis 30. September findet die 4. Moskauer Biennale für zeitgenössische Kunst statt und damit das wichtigste Moskauer Kunstereignis im Herbst. Neben der deutschen Filmemacherin Rebecca Horn sind auch der Leipziger Künstler Neo Rauch und der Chinese Ai Weiwei beim Biennale-Programm vertreten.
In diesem Jahr ist der Kurator ein Österreicher: der 67-jährige Peter Weibel vom Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe. Im Interview mit Pauline Tillmann erklärt er unter anderem was ihn am Kuratorenjob in Moskau reizt, wie es um die zeitgenössische Kunstszene in Russland bestellt ist und inwiefern Kunst politisch sein kann beziehungsweise sein muss.
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(06:41 Min.)
Im Profil: Forum Ziviler Friedensdienst (forumZFD)
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Die Welt wird nicht ruhiger. Bewaffnete Konflikte wie in Afghanistan, und aktuell in der arabischen Welt, gehören zum Nachrichtenalltag. Auch auf dem Balkan kam es in den 1990er Jahre zu Bürgerkrieg und Vertreibung. Viele der Spannungen bestehen bis heute und gefährden den Frieden in der Region. Der Grenzstreit zwischen Serbien und dem Kosovo hat dies erst kürzlich wieder ins Bewusstsein der europäischen Öffentlichkeit gerückt.
Das Forum Ziviler Friedensdienst (forumZFD) setzt sich seit Jahren für eine gewaltfreie Lösung dieser Konflikte ein. In vier Ländern des ehemaligen Jugoslawiens arbeiten Fachkräfte an einer Aussöhnung zwischen den verfeindeten Bevölkerungsgruppen.
Christian Pfeifer, Regionalkoordinator für den West-Balkan, erläutert im Gespräch mit Johannes Rüger die Arbeit des forumZFD und gibt Einschätzungen zur politischen Lage in Serbien.
Alle Informationen zum forumZFD finden sie hier. Über die Regionalkoordination Westbalkan selbst können Sie sich hier informieren.
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(13:42 Min.)
7. Deutsch-Russisches Jugendparlament in Hannover
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Das 7. Deutsch-Russische Jugendparlament fand vom 13. bis zum 20. Juli 2011 in Hannover parallel zu den deutsch-russischen Regierungskonsultationen und dem Petersburger Dialog statt.
Das Jugendparlament bietet rund 50 Jugendlichen im Alter von 16 bis 25 Jahren aus Deutschland und Russland eine einzigartige Plattform, über besonders wichtige Fragen zu diskutieren, konkrete Vorschläge zu formulieren und eigene Potenziale zu präsentieren. Unter dem Motto “Die Jugend – ein dynamischer Ideengeber in den deutsch-russischen Beziehungen” stand dieses Jahr das Ziel, die deutsch-russische Modernisierungspartnerschaft zu gestalten.
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(07:01 Min.)
Im Profil: Die politische Situation in der Ukraine
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Nico Lange leitet seit fünf Jahren das Auslandsbüro Ukraine der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) mit Sitz in Kiew. Zuvor arbeitete er unter anderem für die Robert-Bosch-Stiftung in St. Petersburg und als Referent im Deutschen Bundestag. Vielleicht werden ihn einige auch kennen von der Geschichte, als er 2010 am Flughafen festgesessen ist und trotz Quasi-Diplomatenstatus nicht einreisen durfte. Mit ihm spricht Pauline Tillmann über die politische Situation in der Ukraine seit der Amtszeit von Präsident Viktor Janukowitsch, die im Februar 2010 eingeläutet wurde.
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(21:16 Min.)
Mehr über Veranstaltungen und Publikationen der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Ukraine erfahren Sie unter: http://www.kas.de/ukraine/.
Im Profil: Politische Stiftungen im Ausland
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Deutsche Politische Stiftungen im Ausland stehen den im Bundestag vertretenen Parteien nahe – aus rechtlichen Gründen sind sie aber von ihnen getrennt. Das bedeutet jedoch nicht, dass ihnen verboten ist im Ausland für die Grundsätze der jeweils nahestehenden Partei zu werben, und auch deren Grundsätze und Ansichten zu vertreten. Die Stiftungen bekommen vom Bundeshalt so genannte „Globalzuschüsse zur gesellschaftspolitischen und demokratischen Bildungsarbeit“ und werden darüber hinaus über Spenden finanziert. Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) ist ideologisch eng mit der konservativen CDU verbunden und hat in vielen osteuropäischen Städten Auslandsvertretungen – so auch in der Ukraine. Nico Lange leitet das Büro der KAS in Kiew und gibt im Interview mit Pauline Tillmann Auskunft über die Schwerpunkte seiner Arbeit sowie die Zusammenarbeit mit anderen Stiftungen.
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(07:11 Min.)
Mehr über Veranstaltungen und Publikationen der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Ukraine erfahren Sie unter: http://www.kas.de/ukraine/.
Im Profil: Zafer Şenocaks Essay “Deutschsein”
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In Deutschland wird seit einigen Jahren eine intensive Debatte darüber geführt, was “Deutschsein” bedeutet. Das Grundgesetz definiert das deutsche Volk über die Abstammung von Deutschen. Längst sieht die Realität aber anders aus. Hunderttausende ehemaliger “Gastarbeiter”, Flüchtlinge und anderer Migrant/innen haben die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen, haben sich in Deutschland integriert und fühlen sich auch als Deutsche. Interessant dabei: Die Diskussion dreht sich vor allem um die fast drei Millionen in Deutschland lebenden Türken. Die ebenfalls zahlreichen Russen, Polen und andere Mittel- und Osteuropäer spielen in der Diskussion kaum eine Rolle.
Zafer Şenocak (Foto: (c) David Ausserhofer), geboren 1961 in Ankara, kam im Alter von neun Jahren mit seiner Familie nach Deutschland. In seinem viel beachteten Essay „Deutschsein“, erschienen in der edition körberstiftung, beschreibt er seine Assimilation in Deutschland und reiht sich damit zugleich ein in die aktuell stark angeregte Migrationsdebatte. Sein Essay kann verstanden werden als Appell an eine qualitativ anspruchsvoll geführte Auseinandersetzung mit kulturellen und nationalen Identitäten. Stefan Heckmann hat für moe-kompetenz in Berlin mit Zafer Senoucak gesprochen und wollte unter anderem erfahren, wie der bislang vor allem als Lyriker bekannte Schriftsteller zum Essayisten von „Deutschsein“ wurde.
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(18:56 Min.)
Mehr Informationen über den Essay finden sich auf der Webseite der Koerber-Stiftung, wo man die Publikation auch direkt bestellen kann.
Im Profil: Internationales Forum 2011
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Junge Europäer zusammenbringen und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Erinnerungen auszutauschen, das ist das Ziel des „Internationalen Forums“. In diesem Jahr findet es in Kiew statt. Das Oberthema: „1941: Der deutsche Vernichtungskrieg in der Ukraine und seine Akteure“. Pauline Tillmann hat mit Koordinatorin Ulrike Breitsprecher gesprochen, warum man für das Forum dieses Thema ausgewählt hat, an wen es sich in erster Linie richtet und ob es bereits konkrete Ergebnisse aus den vergangenen Foren vorzuweisen gibt.
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(09:07 Min.)
Für mehr Informationen zum Oberthema „1941: Der deutsche Vernichtungskrieg in der Ukraine und seine Akteure“ (Quelle: www.geschichtswerkstatt-europa.org) klicken Sie bitte auf
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Im Profil: Investigative Recherche in der Ukraine
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Die 7. Globale Investigative Journalistenkonferenz wird in Kiew stattfinden, und zwar vom 13. bis 16. Oktober 2011. Sinn der Konferenz ist sich über zentrale Themen wie Datenjournalismus und Korruptionsberichterstattung auszutauschen. Während der Konferenz wird auch ein Preis – der „Global Shining Light Award“ – vergeben, der investigative Leistungen aus Entwicklungs- und Schwellenländern auszeichnen soll, die unter schwierigen Bedingungen entstanden sind. Für den Preis können hier noch bis zum 15. Juli Vorschläge eingereicht werden. Im Gespräch mit Pauline Tillmann erklärt Cheforganisator Oleg Khomenok warum es in der Ukraine keine Tradition für investigative Recherche gibt, welche Rolle diese Rechercheform für eine funktionierende Demokratie spielt und wie weit die Vorbereitungen für die Konferenz im Oktober sind. Das Gespräch wurde in englischer Sprache geführt.
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(07:55 Min.)
Mehr Informationen über die Konferenz finden Sie auf der Webseite zur Veranstaltung: http://gijc2011.org/
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