Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

28.03.2012

Im Profil: Das goEast Filmfestival Wiesbaden

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goeast_visual_2012_dt_300dpi Vom 18.-24. April 2012 findet in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden das zwölfte Filmfestival goEast statt. Ursprünglich war das jährliche Festival 2001 mit dem Anspruch gestartet, den kulturellen Dialog und Austausch zwischen Regisseuren und Publikum zu initiieren. Inzwischen hat sich goEast zu einem der größten Festivals des osteuropäischen Films in Deutschland entwickelt.

gaby_babic_2012 Festivalleiterin Gaby Babic gibt im Interview mit Johannes Rüger Auskunft zum diesjährigen Programm, zu Klischees über Osteuropa und die Perspektiven des Festivals.

Alle Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite des Festivals http://www.filmfestival-goeast.de/

Übrigens: Auch das Filmfestival in Cottbus, das sich ebenfalls dem osteuropäischen Film widmet, war schon bei moe-kompetenz.de im Gespräch. Den Beitrag finden Sie hier.

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21.03.2012

Im Profil: Das Zoran-Djindjic-Stipendienprogramm der Deutschen Wirtschaft

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60jahreoa Im Rahmen des Zoran-Djindjic-Stipendienprogramms können junge Nachwuchskräfte aus den Ländern des Westlichen Balkans Praxisaufenthalte in führenden deutschen Unternehmen absolvieren. Ermöglicht wird dies durch den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Die Initiierung des Programms war eine unmittelbare Reaktion auf das Attentat an dem serbischen Premierminister Zoran Djindjic im Jahr 2003. Erfahren Sie mehr über die Ziele und Inhalte des Programms unter http://www.stipendienprogramm.org.

alina_gumpert Alina Gumpert, Projektleiterin des Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für den Westbalkan, erläutert im Interview u.a. welche konkreten Auswirkungen das Programm für den Werdegang der jungen Stipendiaten hat.

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26.02.2012

Im Profil: Schüler Helfen Leben

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logo_shl Seit 1992 engagiert sich die Organisation Schüler Helfen Leben für Südosteuropa. Ursprünglich von Jugendlichen gegründet, um direkte humanitäre Hilfe im ehemaligen Jugoslawien zu leisten,  verlagerten sich ihre Aktivitäten mit Ende der Kämpfe hin zur Stärkung des Zivilsektors.

Mehr Informationen über den Verein, die dazugehörige Stiftung und den Sozialen Tag unter http://www.schueler-helfen-leben.de.

ratsch-heitmann Rüdiger Ratsch-Heitmann, der Geschäftsführer der Stiftung, gibt im Interview einen Überblick zum Entstehungshintergrund, zu aktuellen Aktivitäten und bevorstehenden Herausforderungen von Schüler Helfen Leben.

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05.02.2012

Im Profil: Das Programm “Joint Civic Education”

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jce-logo Wie unterstützt man Bürgerschaftliche Bildung in Ländern wie Armenien, Aserbaidschan oder Georgien? Im Programm “Joint Civic Education” lautet die Antwort seit zwei Jahren: Durch die Förderung von Kompetenzen und die Vernetzung von Menschen, die in Nichtregierungsorganisationen (NRO) arbeiten. Junge NRO-Mitarbeiter/innen aus den drei Ländern mit Erfahrung im Projektmanagement bewerben sich für dieses Programm, das aus Seminaren und Hospitationen bei Partnerorganisationen besteht. Wer dahinter steht, wie das Programm genau funktioniert und warum jetzt auch die Türkei und Südrussland mit zur Zielregion des Programms gehören, das verrät die Programmkoordinatorin Monika Nikzentaitis-Stobbe im Gespräch mit Sascha Götz.

monika_nikzentaitis-stobbe Monika Nikzentaitis arbeitet seit 2001 als freie Trainerin, Projektmanagerin und Programmkoordinatorin in den Bereichen internationales Projektmanagement, politische Bildung, Organisationsberatung und interkulturelle Kommunikation. Sie lebt in einem kleinen Dorf in der Nähe von Vilnius/Litauen.

Weitere Informationen und die Ausschreibung zum Programm findet man auf der Webseite

http://www.joint-civic-education.net/

Die Robert Bosch Stiftung, die das Programm finanziert, wurde bereits vor einiger Zeit in einem eigenen Gespräch “Im Profil” präsentiert.

Hier das Gespräch – wie immer entweder zum Download oder gleich zum Anhören per Flash-Player:

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24.01.2012

Podium: Ungarn – auf dem Weg in eine “völkische Diktatur”?

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budapest_commons-wikimedia-org_ Die Situation in Ungarn ist Gegenstand zahlreicher Kommentare in vielen Medien Europas. In der letzten Woche ist Premier Viktor Orban nach Straßburg zum Europäischen Parlament gereist und hat seine Position verteidigt. Zuvor hatte ihm die Europäische Kommission gleich in mehreren Fällen Vertragsverletzungsverfahren angedroht, wenn wichtige von der mit Zweidrittelmehrheit herrschenden Regierungspartei Fidesz durchgesetzte Neuregelungen nicht zurückgenommen oder verändert werden.

ungarn_karte_commons-wikimedia-org_ Zur Jahreswende hat auch eine Gruppe von ungarischen Intellektuellen zu Wort gemeldet, die zu den Dissidenten der ungarischen Demokratiebewegung der 70er Jahre gehörten. Sie sehen Ungarn auf dem Weg in eine Diktatur, wenn nicht bald etwas passiert. Den offenen Brief, den unter anderem die Schriftsteller György Dalos und György Konrád, der Philosoph Sándor Radnóti und der ehemalige Medienbeauftragte der OSZE Miklós Haraszti unterschrieben haben findet man hier.

Was steckt hinter dieser Diskussion? In wie weit hat sich die Situation in Ungarn wirklich verändert – die politische Kultur, die rechtliche Situation und nicht zuletzt auch die Lage der Wirtschaft?

dalos_marsovszky_lang Dazu hat Sascha Götz den Mitautor des offenen Briefes György Dalos, die Kulturwissenschaftlerin Magdalena Marsovszky und den Wissenschaftler Kai-Olaf Lang befragt (das (C) des Fotos von György Dalos (links) commons-Wikimedia).

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03.01.2012

Im Profil: Die Goethe-Guerilla in Belgrad

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goethe-guerilla-novi-font-lajt Am Goethe-Institut Belgrad entstand 2010 eine völlig neue Form der kreativen Zusammenarbeit – Die Goethe-Guerilla.

tina-oparnica-bg Goethe-Guerillas sind Gruppen von junge Menschen, die aus Bosnien, Kroatien, Serbien, Montenegro, Mazedonien und dem Kosovo stammen.

Durch ihre Aktionen fordern sie die Gesellschaft heraus. Sie stellen Fragen, die jeden Bewohner großer Städte betreffen und erweitern so die Perspektive aller. Oft besteht dabei ein Bezug zum öffentlichen Raum.

labinot-pllana-ks Nahe der bosnischen Hauptstadt Sarajevo fand im Dezember 2011 das zweite Regionaltreffen der Guerilla statt. Über 40 Teilnehmer tauschten sich über bisherige Projekte aus, entwickelten neue Ideen und planten gemeinsame Aktionen für die Zukunft.

Im Gespräch mit den Guerillas Tina Oparnica und Labinot Pllana, sowie Zorica Milisavljevic vom Goethe-Institut in Belgrad stellt Johannes Rüger Fragen zu Hintergründen und Geschichte der Guerilla.

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17.12.2011

Podium: 20 Jahre Unabhängigkeit im Kaukasus

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Navasardian, Gegeshidze, Yunusov, Götz, Halbach, Boden (c) by Jens Schicke

Vor 20 Jahren wurden Georgien, Armenien und Azerbaidschan unabhängig von der Sowjetunion. Aus diesem Anlass hat die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) Autoren aus Georgien, Armenien, Azerbaidschan, Russland, der Türkei, der EU und den USA gebeten, auf diese zwei ereignisreichen Dekaden zurückzublicken und zu erörtern, welche Herausforderungen die kommenden Jahre bringen werden.

Navasardian, Halbach, Boden, Gegeshidze, Yunusov, Götz (c) by Jens Schicke

Das Ergebnis ist ein Buch, das die verschiedenen Probleme des Kaukasus gründlich analysiert. Die Publikation wurde am 24.11.2011 in Berlin im Rahmen einer Veranstaltung der FES präsentiert. Sascha Götz moderierte die Podiums-Diskussion mit fünf Autoren des Buches. Mitgeschnitten wurde der Originalton in Deutsch und Englisch, der hier vollständig ohne Übersetzung dokumentiert ist.

Die Publikation findet sich nun zum Herunterladen auf der Homepage der
FES Georgien http://www.fes.ge. Es gibt eine englische und eine russische Version (ca. 7,8/6,8 MB).

Yunusov, Götz, Halbach, Boden (c) by Jens Schicke

20 years ago Georgia, Armenia and Azerbaijan achieved independence from the Soviet Union. On this occasion, the Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) has asked authors from Georgia, Armenia, Azerbaijan, Russia, Turkey, EU and the USA to take a look back on two eventful decades and explore the challenges for the coming years. The outcome is a book in which the multilayered problems of the South Caucasus are thoroughly analysed. The book was presented on November 24th 2011 in Berlin. Sascha Götz was the moderator of a panel discussion with five of the authors on this occasion. The discussion in German and English is documented here without translation.

The publication can be downloaded here in English and Russian (ca. 7,8/6,8 MB).

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(you may try with the right mouse button and “save target as” as well)

(01:53 Min.)

For all pictures/für alle Bilder Copyright (c) by Jens Schicke

To read biographical data about the panelists please click “weiterlesen”.

Für biographische Informationen über die fünf Teilnehmer des Podiums bitte auf “weiterlesen” klicken.


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05.12.2011

Im Profil: Die Wahlen in Russland

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Russland hat gewählt und die Kreml-Partei “Einiges Russland” hat große Verluste eingefahren. Internationale Beobachter, oppositionelle Politiker und viele Blogger bezweifeln aber auch das Ergebnis von jetzt knapp 50 Prozent der Stimmen, denn es wurden viele Manipulationen beobachtet. Die Stimmung im Land ist also tatsächlich umgeschlagen. Wie ist das Ergebnis zu bewerten? Wie funktioniert der organisierte Wahlbetrug? Wie laufen die Abstimmung in ländlichen Regionen ab? Welche Rolle spielt das Internet? Und was bedeutet das für die kommenden Präsidentschaftswahlen?

igor_konovalov Auf diese Fragen antwortet Igor Konovalov, freier Journalist und Blogger aus Ufa, der Hauptstadt der Republik Baschkortostan, 1400 Kilomenter östlich von Moskau.

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