Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

20.04.2011

Im Profil: Stadtgemeinschaft Königsberg (Pr.)

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kbg-wappen-350 Die Stadtgemeinschaft Königsberg (Pr.) wurde nach dem 2. Weltkrieg als Organisation der ehemaligen Bewohner Königsbergs gegründet. Die Stadt fiel nach dem Krieg an Russland, die deutschen Einwohner wurden vertrieben und die Geburtsstadt Immanuel Kants heißt nun schon seit 65 Jahren Kaliningrad.

Sascha Götz hat mit dem Vorsitzenden und Geschäftsführer des Vereins gesprochen und erfragt, wie sich die Ziele der Organisation seit ihrer Gründung verändert haben, was sich nach der Öffnung der Stadt seit 1991 getan hat und wie er das Verhältnis zu den Menschen und den heutigen offiziellen Stellen in Kaliningrad sieht. Kommentare zum Thema (besonders von Hörer/innen, die heute in Kaliningrad leben) sind ausdrücklich erwünscht!

Mehr über die “Stadtgemeinschaft Königsberg (Pr.)” erfährt man auf der Webseite des Vereins. Seit 1960 gibt die Stadtgemeinschaft übrigens den renommierten “Königsberger Bürgerbrief” halbjährig heraus (Auflage 5.000), in dem stadtgeschichtliche und kulturelle Themen behandelt und aktuelle Informationen und Fotos des heutigen Kaliningrad veröffentlicht werden. Auch dazu mehr auf der Webseite.

Für mehr Informationen zu Klaus Weigelt und zur Kommentarfunktion auf “weiterlesen” klicken.

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15.04.2011

Im Profil: Das ukrainische Fernsehen

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natalia_lvovna Im März 2011 wurde die ukrainische Internet-Webseite „telekritika.ua“ mit dem Gerd-Bucerius-Förderpreis „Freie Presse Osteuropa“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden sechs Förderpreise vergeben, an Journalisten und Medien in Russland, Belarus, Aserbaidschan, Armenien und eben auch Ukraine. Die Gerd-Bucerius-Förderpreise werden von der Hamburger ZEIT-Stiftung und der norwegischen Partnerstiftung Institutsjonen Fritt Ord vergeben. In der Begründung heißt es „Telekritika“ berichte ausgewogen und unabhängig über die Situation und Tendenzen in den ukrainischen Medien. Aufgrund dieser Wächterrolle sei die Webseite wichtig für die Medien in der Ukraine. Das Portal, das hauptsächlich durch Spenden finanziert wird, besteht seit 2001 und beschäftigt 15 Mitarbeiter. Pauline Tillmann hat sich mit der Chefredakteurin Natalia Lvovna über „telekritika.ua“ unterhalten, aber auch darüber wie es mit der Pressefreiheit in der Ukraine generell aussieht und was ihr der Gerd-Bucerius-Förderpreis bedeutet, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Das Interview wurde auf Russisch geführt.

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10.04.2011

Werkstattseminar MOE-Redakteure

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GE DIGITAL CAMERA Aus eins mach vierzehn, aus alt mach neu! Elf frischgebackene RedakteurInnen aus acht Ländern haben vom 08.-10. April an einem Seminar in Berlin teilgenommen. Zusammen mit zweien, die aus Termingründen nicht dabei waren und dem Gründer der Plattform bilden sie ab sofort das ehrenamtliche Team von MOE-Kompetenz.de!

Das Seminar wurde vom Initiator von moe-kompetenz.de, Sascha Götz, geleitet und fand in der Geschäftsstelle von MitOst e.V. statt. Ermöglicht wurde das Seminar durch die Spenden auf betterplace.org. Mehr Diskussionen, Informationen und Profilen steht nichts mehr im Wege! Hier ein Audioresumé des Seminars!

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07.04.2011

Im Profil: Die russische Journalistenausbildung

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anna_litvinenko Journalist sein in Russland, das ist nicht gerade ungefährlich. Trotzdem zieht es viele junge Menschen in diesen Beruf – und ins Ausland. Mit Fremdsprachenkenntnissen gehen die Journalistikstudenten in die USA, nach Großbritannien, nicht wenige auch nach Deutschland. Damit es Zukunft noch mehr werden, hat Anna Litvinenko im Juni 2010 das Deutsch-Russische Zentrum für Journalistik in St. Petersburg gegründet. Es gehört zur Journalistischen Fakultät der Staatlichen Universität und kümmert sich vor allem um Kooperationen mit deutschen Universitäten in Berlin, Hamburg und Dortmund. Pauline Tillmann hat mit Anna Litvinenko darüber gesprochen wie diese Zusammenarbeit konkret aussieht, in welchen Bereichen die russische Journalistenausbildung Nachholbedarf hat und inwiefern die Angriffe auf russische Journalisten an der Uni thematisiert werden.

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Zum Kommentieren des Gesprächs und für mehr Informationen zu Anna Litvinenko auf “weiterlesen” klicken…


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26.03.2011

Im Profil: Deutscher Wirtschaftsklub Kiew

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logo-fin-dwk_0 Erst vor kurzer Zeit wurde der Deutsche Wirtschaftsklub Kiew (DWK) gegründet. In dem gemeinnützigen Verein treffen sich deutsche Wirtschaftsvertreter, die sich in der Ukraine engagieren und tauschen sich über die Probleme, aber auch die enormen Potentiale ihrer Investitionen in dem großen EU-Nachbarstaat aus.

Über die Ukraine als Investitionsstandort spreche ich mit Rechtsanwalt Wolfram Rehbock. Für die Kanzlei Arzinger berät er schon seit 2002 in Kiew deutsche Unternehmen – durchaus nicht nur in juristischen Fragen. Gefragt  habe ich ihn auch nach den wichtigsten Schwierigkeiten, die für deutsche Investoren bestehen. Trotz des riesigen Potentials der Ukraine sind die Rahmenbedingungen bei weitem nicht ideal. Vor allem gibt es noch immer keine Rechtssicherheit und die Korruption ist in allen Bereichen der Gesellschaft weit verbreitet. Kein Wunder, dass sich viele Investoren nicht langfristig engagieren, sondern vor allem kurzfristige Gewinne erzielen wollen…

…weitere Informationen zum Deutschen Wirtschaftsklub Kiew findet man auf der Webseite des Vereins.

wolfram_rehbock Wolfram Rehbock hat in Berlin und Leipzig Rechtswissenschaften studiert und ist seit 1999 als Rechtsanwalt in Deutschland zugelassen. Seit 2002 arbeitet er in der Ukraine und ist Partner bei der Kanzlei Arzinger. Die Kanzlei betreut vor allem ausländische Investitionen. Herr Rehbock selbst betreut u.a. die Bereiche Energierecht, Infrastruktur und Public Private Partnership (PPP).

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09.03.2011

Im Profil: Moskau – geheimnisvolle Metropole

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Basilius Kathedrale Liebe Hörer/innen,

Moskau ist eine ganz besondere Stadt. Dem wird jedermann zustimmen, aber mit ganz unterschiedlichen Hintergedanken. Eine pulsierende Metropole, eine der teuersten Städte der Welt, das politische Zentrum des größten Landes der Welt, die schönste Metro, das anstrengendste Verkehrschaos Europas – das sind nur einige der Assoziationen zu Moskau.

Zeit für Moskau - Buchtitel Ich habe mit Ulrike Gruska gesprochen, die ein Buch über Moskau geschrieben hat. Der Titel: “Zeit für Moskau: Die geheimnisvolle Metropole entdecken und genießen”. Die Autorin hat darin die verschiedenen Seiten der Stadt beleuchtet – und der Fotograf Olaf Meinhardt hat dazu viele großformatige Bilder geliefert.

Ulrike Gruska Interessant ist auch, von Ulrike Gruska als Berlinerin zu erfahren, wie der Städtevergleich Moskau-Berlin ausfällt. Welche Stadt ist hipper, welche lauter, welche bietet mehr Lebensqualität? All das und mehr im Gespräch mit der Autorin. Die Webseite von Ulrike Gruska ist übrigens www.ulrikegruska.de.

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10.01.2011

Im Profil: Die polnische Robert Schuman Stiftung

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Die Polnische Robert-Schuman-Stiftung wurde im Jahre 1991 gegründet. Gründer waren mit den Systemveränderungen 1989-90 verbundenen Persönlichkeiten, u.a. der ehemalige Regierungschef Tadeusz Mazowiecki. Ich habe mit Gert Röhrborn gesprochen, der als Projektleiter bei der Stiftung arbeitet und ihn gefragt, was die Arbeit der Stiftung ausmacht (Foto: Frank Burgdörfer).

Weitere Informationen zur Stiftung auf dieser Homepage.

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(12:54 Min.)

gert_roehrborn Gert Röhrborn hat in Leipzig, Newcastle upon Tyne und Berlin Politikwissenschaften, Geschichte und Europastudien studiert. In vielen europäischen Projekten, Ausstellungen und Workshops hat er sich vorrangig mit der Wirkung von Kunst und Kultur auf Prozesse der gesellschaftlichen Erinnerung und des politischen Bewusstseins beschäftigt. Vor dem Wechsel zur Polnischen Robert-Schuman-Stiftung war Gert Geschäftsführer des europäischen Netzwerks Citizens of Europe.

Übrigens: Am 20. Januar 2011 feiert die Polnische Robert-Schuman-Stiftung ihr 20-jähriges Bestehen. Im Warschauer Kulturzentrum Fabryka Trzciny werden sich Gäste aus dem In- und Ausland versammeln, um auf die vergangenen und die kommenden 20 Jahre europäischer Integration zu blicken, darunter der Stiftungsgründer Tadeusz Mazowiecki, der Direktor der Europäischen Akademie Berlin Prof. Eckart Stratenschulte sowie Mikołaj Dowgielewicz vom Polnischen Außenministerium. Zum Abschluss wird Tadeusz Mazowiecki den Europa-Preis der Stiftung an eine Persönlichkeit verleihen, die sich in hervorragender Weise um die europäische Integration verdient gemacht hat.

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31.12.2010

Musik und Identität in Kazan und Berlin

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Auf dieser Seite wurden bislang “Gespräche zu MOE” veröffentlicht, die ich mit Menschen aus verschiedenen Ländern am Telefon geführt habe. ittifaq Anfang Februar 2011 wird es ein Seminar mit 12 weiteren “MOE-Redakteur/innen” in Berlin geben. Nun möchte ich den Hörer/innen der Seite einen Eindruck zu vermitteln, was ab dann alles Neues möglich werden könnte.

Deshalb habe ich Jacob Venuß (einen Teilnehmer des Seminars) schon jetzt gebeten, hier ein Feature von ihm veröffentlichen zu dürfen. Er hat es gemeinsam mit zwei Kommilitoninnen der FU Berlin im Rahmen eines Projektkurses erstellt. In sechs Teilen wird die Musikszene in Berlin und Kazan exemplarisch vorgestellt: Anhand der Bands “Skazka” (Berlin) und “Ittifaq” (Kazan). skazka Das Ergebnis ist faszinierend – und sagt viel aus über gemischte Identitäten an verschiedenen Orten Europas.

Hörenswert! Nicht nur wegen der ausführlichen Musikbeispiele – lassen Sie sich überrasschen!

1. Einleitung (2:03)

2. Russische Musikszene in Berlin (10:02)

3. Alternative Tatarische Musikszene in Kazan (12:17)

4. Die Berliner Band ‘Skazka Orchestra’ (6:51)

5. Die Kazaner Band ‘Ittifaq’ (6:06)

6. Zusammenfassung (7:31)

Hier die Links zum Download der Dateien (auch mit der rechten Maustaste und “Ziel speichern unter” versuchen):

Download MP3-Datei 1_Einleitung.mp3

Download MP3-Datei 2_Russische_Musikszene_Berlin.mp3

Download MP3-Datei 3_Alternative_tatarische_Musikszene_Kazan.mp3

Download MP3-Datei 4_Berliner Band SkaZka Orchestra.mp3

Download MP3-Datei 5_Kazaner Band Ittifaq.mp3

Download MP3-Datei 6_Zusammenfassung.mp3

Hier sind eine Beschreibung des gesamten FU-Projektkurses und die Links zu den Bands “SkaZka” und “Ittifaq” zu finden. Für mehr Infos über die drei Autor/innen auf “weiterlesen” klicken!


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