Im Profil: Das Programm “Joint Civic Education”
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Wie unterstützt man Bürgerschaftliche Bildung in Ländern wie Armenien, Aserbaidschan oder Georgien? Im Programm “Joint Civic Education” lautet die Antwort seit zwei Jahren: Durch die Förderung von Kompetenzen und die Vernetzung von Menschen, die in Nichtregierungsorganisationen (NRO) arbeiten. Junge NRO-Mitarbeiter/innen aus den drei Ländern mit Erfahrung im Projektmanagement bewerben sich für dieses Programm, das aus Seminaren und Hospitationen bei Partnerorganisationen besteht. Wer dahinter steht, wie das Programm genau funktioniert und warum jetzt auch die Türkei und Südrussland mit zur Zielregion des Programms gehören, das verrät die Programmkoordinatorin Monika Nikzentaitis-Stobbe im Gespräch mit Sascha Götz.
Monika Nikzentaitis arbeitet seit 2001 als freie Trainerin, Projektmanagerin und Programmkoordinatorin in den Bereichen internationales Projektmanagement, politische Bildung, Organisationsberatung und interkulturelle Kommunikation. Sie lebt in einem kleinen Dorf in der Nähe von Vilnius/Litauen.
Weitere Informationen und die Ausschreibung zum Programm findet man auf der Webseite
http://www.joint-civic-education.net/
Die Robert Bosch Stiftung, die das Programm finanziert, wurde bereits vor einiger Zeit in einem eigenen Gespräch “Im Profil” präsentiert.
Hier das Gespräch – wie immer entweder zum Download oder gleich zum Anhören per Flash-Player:
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(19:00 Min.)
Podium: 20 Jahre Unabhängigkeit im Kaukasus
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Vor 20 Jahren wurden Georgien, Armenien und Azerbaidschan unabhängig von der Sowjetunion. Aus diesem Anlass hat die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) Autoren aus Georgien, Armenien, Azerbaidschan, Russland, der Türkei, der EU und den USA gebeten, auf diese zwei ereignisreichen Dekaden zurückzublicken und zu erörtern, welche Herausforderungen die kommenden Jahre bringen werden.
Das Ergebnis ist ein Buch, das die verschiedenen Probleme des Kaukasus gründlich analysiert. Die Publikation wurde am 24.11.2011 in Berlin im Rahmen einer Veranstaltung der FES präsentiert. Sascha Götz moderierte die Podiums-Diskussion mit fünf Autoren des Buches. Mitgeschnitten wurde der Originalton in Deutsch und Englisch, der hier vollständig ohne Übersetzung dokumentiert ist.
Die Publikation findet sich nun zum Herunterladen auf der Homepage der
FES Georgien http://www.fes.ge. Es gibt eine englische und eine russische Version (ca. 7,8/6,8 MB).
20 years ago Georgia, Armenia and Azerbaijan achieved independence from the Soviet Union. On this occasion, the Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) has asked authors from Georgia, Armenia, Azerbaijan, Russia, Turkey, EU and the USA to take a look back on two eventful decades and explore the challenges for the coming years. The outcome is a book in which the multilayered problems of the South Caucasus are thoroughly analysed. The book was presented on November 24th 2011 in Berlin. Sascha Götz was the moderator of a panel discussion with five of the authors on this occasion. The discussion in German and English is documented here without translation.
The publication can be downloaded here in English and Russian (ca. 7,8/6,8 MB).
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(01:53 Min.)
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To read biographical data about the panelists please click “weiterlesen”.
Für biographische Informationen über die fünf Teilnehmer des Podiums bitte auf “weiterlesen” klicken.
Wissen@MOE: Russlands Politik im Südkaukausus
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Welche Rolle spielt Russland im Kaukasus? Welche außenpolitischen Ziele verfolgt die (ehemalige?) Großmacht in der Region und welche Signale werden gegenüber anderen Nachbarn, wie zum Beispiel der Türkei ausgesandt? Ist wirklich ein neues “great game” um die Energieressourcen im Gang? Diese und weitere Fragen beantwortet Schuschanik Minasyan in einer kurzen und sehr präzisen Analyse, die auch die wichtigsten Fakten der Entwicklung der letzten Monate prägnant zusammenfasst.
Schuschanik Minasyan ist gebürtige Armenierin und lebt seit 2006 in Deutschland. Sie studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Europastudien in Yerevan und in der Barockstadt Fulda. Zurzeit promoviert sie am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn. Sie ist Stipendiatin der Konrad Adenauer Stiftung. In ihrem Forschungsvorhaben beschäftigt sie sich mit den europäischen energiepolitischen Interessen im Südkaukasus.
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(7:53 Min.)
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Podium: Der “gefrorene Konflikt” um Karabach
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Das Verhältnis der kaukasischen Nachbarstaaten Armenien und Aserbaidschan ist angespannt, der Konflikt um die Region “Berg-Karabach” nach wie vor nicht gelöst. Die Region liegt auf aserbaidschanischem Staatsgebiet, ist aber mehrheitlich von Armeniern bewohnt. Die von Armenien unterstützte “Republik Nagornyj Karabach” wird international nicht anerkannt.
Noch im Juni 2010 wurden vier armenische und insgesamt zwei aserbaidschanische Soldaten an der Grenze getötet. Der Konflikt kann also ebensoschnell “heiß” werden wie der zwischen Russland und Georgien um Südossetien im Jahr 2008…
Wie sehen die Menschen in der Region den Konflikt? Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es und wie stehen die Chancen dafür? Dazu spreche ich mit Müschfig Mammadov, Dr. Vahram Soghomonyan und Dr. Uwe Hallbach, also mit je einem jungen Experten aus beiden Ländern und mit einem deutschen Wissenschaftler, der unter anderem die Bundesregierung in diesem Konflikt berät. Das Gespräch beweist im Ergebnis nicht zuletzt, dass trotz gegensätzlicher Grundauffassungen zum Konflikt ein Gespräch zwischen den Parteien möglich ist und beide Seiten mehr zivilgesellschaftlichen Kontakt wünschen, um die Basis für eine zukünftige Lösung zu legen.
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(48:40 Min.)
Das im Beitrag erwähnte Buch über den Konflikt, das 2006 gemeinsam von Publizisten beider Länder veröffentlicht wurde, kann hier heruntergeladen werden. Die erwähnte Studie von Stefan Meister (DGAP) zur Europäischen Kaukasuspolitik hier.
Weitere Informationen zu den Gesprächspartnern siehe unten (auf “weiterlesen” klicken). Kommentare zu diesem Gespräch sind willkommen – einfach unten in das Kommentarfeld einfügen – ohne Anmeldung!
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Im Profil: Sasha Gurkova, Film-Projektleiterin
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Sascha Gurkova hat gemeinsam mit Evgeniya Svetlakova im Rahmen eines MitOst-Projekts den Film “Drei junge Staaten, drei junge Frauen” produziert und in Russland, Estland und Armenien sowie auf dem MitOst-Festival in Danzig im Oktober 2009 vorgestellt. Dort erhielten die beiden auch den Preis der Schering-Stiftung und des MitOst e.V. nachbarschaft.moe für ihre besondere Leistung.
Der Film fasst drei faszinierende Porträts von jungen Frauen in drei Ländern zusammen. Alle drei sind Journalistinnen, selbstbewusst und gut ausgebildet. Aber Estland, die Ukraine und Armenien sind eben sehr verschiedene Länder – auch wenn alle ehemalige Sowjet-Republiken sind. Der Film kann – in drei Teildateien – hier heruntergeladen und angeschaut werden:
http://files.mail.ru/0GFSBM
http://files.mail.ru/USV8J7
http://files.mail.ru/Z3TV1R
Hier das Gespräch mit Sasha Gurkova über ihre Intentionen und die Erfahrungen mit der Vorführung des Films in verschiedenen Ländern.
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(8 Min.)
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