Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

16.03.2013

Im Profil: Zoran Djindjic

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zoran_djindjic Am 12. März 2003 wurde Zoran Djindjic, der erste demokratisch gewählte Premierminister Serbiens, im Hof des Regierungssitzes von den Kugeln eines Scharfschützen tödlich getroffen. In den Wochen nach dem Attentat herrschte in Serbien Ausnahmezustand, unzählige Personen wurden verhaftet und angeklagt. Heute, 10 Jahre nach dem Attentat, sind die Täter zwar zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt, die Hintergründe des Verbrechens jedoch nach wie vor ungeklärt.

Das politische Erbe Djindjics treten heute vor allem jene Politiker an, die dem nationalkonservativen Spektrum zugehören. Einige von ihnen waren während der 90er Jahre Mitstreiter des damaligen serbischen Präsidenten Slobodan Milosevics, des direkten politischen Gegners Zoran Djindjics und der von ihm geführten Demokratischen Partei.

Im Kollegengespräch mit Sascha Götz gibt Johannes Rüger Einschätzungen zur gegenwärtigen Lage in Serbien und zur Bedeutung der Politk Zoran Djindjics, 10 Jahre nach dessen Ermordung.

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(13:14 Min.)

Hier noch einige weiterführende Links:

DW Artikel vom 11.3.13:

http://www.dw.de/posthumer-sieg-f%C3%BCr-djindjic/a-16663909

DLF Hintergrund vom 11.3.13:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/2036959/

Interview mit Djindjic auf Deutsch:

http://www.youtube.com/watch?v=fuypcCvtcW4

 

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21.01.2013

Im Profil: European Council on Foreign Relations

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logo_ecfr Der European Council on Foreign Relations (ECFR) ist ein unabhängiger, pan-europäischer Think Tank, der durch seine Analysen und Publikationen eine fundierte Debatte über die Entwicklung einer kohärenten und wertebasierten Außenpolitik Europas fördern möchte. Wie das genau funktioniert, wie die “pan-europäische” Struktur aufgebaut ist und welche Positionen der ECFR vertritt, hat Sascha Götz im Gespräch mit Olaf Böhnke, dem Leiter des Berliner Büros der Organisation erfahren.

In dem Gespräch erfährt man aber auch, was Olaf Böhnke über zukünftige Erweiterungsrunden der Europäischen Union denkt und wie er als Experte für Außenpolitik über verschiedene Stationen auf seine jetzige Position gekommen ist.

Olaf Böhnke (c) ecfr Olaf Böhnke leitet seit September 2011 das Berliner Büro des ECFR. Zuvor war er lange Jahre als außenpolitischer Referent für mehrere Abgeordnete des Deutschen Bundestages und als Programmdirektor „Middle East“ für das Aspen Institute Deutschland tätig. Er studierte Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Marburg und Berlin und hat seit 2004 auch regelmäßig als Lehrbeauftragter des Otto-Suhr-Instituts der Freien Universität Berlin unterrichtet.

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(17:58 Min.)

Mehr über die Arbeit des ECFR erfährt man auch hier. Auf Twitter unter @ecfr und auch auf Facebook.

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10.12.2012

Im Profil: Albanien

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albanien_karte_rechtefrei Als zu Beginn des 20 Jahrhunderts das Osmanische Reich zerfiel, war das die Geburtsstunde zahlreicher Nationalstaaten in Südosteuropa. Gerade Albanien startete dabei unter denkbar schwierigen Bedingungen. Am 28. November 1912 wurde der Staat, über den bis heute in Westeuropa wenig bekannt ist, in Vlora ausgerufen und ein Jahr später auf der Londoner Konferenz anerkannt.

arberceliku_foto Arbër Çeliku, Professor an der Universität Tetovo/Mazedonien und Übersetzer zahlreicher deutscher Autoren (u.a. Habermas und Hesse) gibt im Interview mit Johannes Rüger einen Überblick zur Geschichte Albaniens und erklärt, warum der EU-Beitritt des Landes von entscheidender Bedeutung ist.

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(12:53 Min.)

Weitere Informationen zu Albanien und zum Jahrestag:

Aktueller Fortschrittsbericht der EU-Kommission zu Albanien:
http://ec.europa.eu/enlargement/pdf/key_documents/2012/package/al_rapport_2012_en.pdf

Überblick zur Geschichte Albaniens (mit Karten): http://www.fifoost.org/wordpress/?p=64

Aktuelle Medienberichte zum Jahrestag:

http://www.balkaninsight.com/en/article/albania-marks-centennial-with-three-days-of-festivities

und

http://www.nzz.ch/aktuell/international/erinnerung-und-amnesie-in-albanien-1.17852363

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08.10.2012

Im Profil: Balkan Investigative Reporting Network (BIRN)

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jelena-cosic Das investigative Reporter-Netzwerk BIRN besteht aus bis zu 300 Journalisten, die vom Balkan berichten. Es handelt sich dabei um lokale Reporter, die sowohl in ihren Landessprachen als auch auf Englisch publizieren. Das Netzwerk hat sich unter anderem auf Korruptionsskandale und Kriegsverbrechen spezialisiert. Das ist deshalb so besonders, weil es in Ländern wie Serbien oder Bosnien und Herzegowina ansonsten kaum investigative Recherche gibt. BIRN finanziert sich in erster Linie durch Spenden und Stiftungsgelder. Damit organisiert das Netzwerk auch regelmäßige Seminare, wie zum Beispiel die “Summer School of Investigative Reporting” Ende August, an der nicht nur lokale sondern auch internationale Journalisten teilnehmen dürfen.

Im Interview mit Pauline Tillmann spricht eine der Redakteurinnen, die 32-jährige Jelena Cosic, warum investigative Recherche auf dem Balkan so wenig verbreitet ist und warum sie ihre Arbeit als besonders sinnstiftend empfindet.

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(07:32 Min.)

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09.05.2012

Ich finde moe-kompetenz.de gut, weil…

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110908_christian-pfeifer-forumzfd “…es mir spannende und informative Einblicke in die Arbeit anderer, in Ost- und Südosteuropa präsenten Akteure bietet.”

Christian Pfeifer, Regionalkoordinator des ForumZFD für den West-Balkan.

Zum Gespräch von Johannes Rüger mit ihm geht es hier.

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26.02.2012

Im Profil: Schüler Helfen Leben

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logo_shl Seit 1992 engagiert sich die Organisation Schüler Helfen Leben für Südosteuropa. Ursprünglich von Jugendlichen gegründet, um direkte humanitäre Hilfe im ehemaligen Jugoslawien zu leisten,  verlagerten sich ihre Aktivitäten mit Ende der Kämpfe hin zur Stärkung des Zivilsektors.

Mehr Informationen über den Verein, die dazugehörige Stiftung und den Sozialen Tag unter http://www.schueler-helfen-leben.de.

ratsch-heitmann Rüdiger Ratsch-Heitmann, der Geschäftsführer der Stiftung, gibt im Interview einen Überblick zum Entstehungshintergrund, zu aktuellen Aktivitäten und bevorstehenden Herausforderungen von Schüler Helfen Leben.

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14.10.2011

Im Profil: Goethe-Institut Belgrad / Goethe-Guerilla

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Weltweit sind die Goethe-Institute die wichtigsten deutschen Einrichtungen der deutschen Auswärtigen Kulturpolitik.

logo_goethe In 92 Ländern vermitteln sie nicht nur deutsche Sprache, sondern fördern auch den kulturellen Austausch. Das Institut in der serbischen Hauptstadt Belgrad leistet diese Arbeit bereits seit über 40 Jahren und hat, unter Leitung der ehemaligen Direktorin Jutta Gehring, ein bisher einmaliges Projekt entwickelt – Die Goethe-Guerilla.

Bereits in zweiter Generation finden hier junge Leute zusammen, die unterschiedlichste kreativen Ideen selbstständig umsetzen. Dabei spielen Fragen nach dem öffentlichen Raum ebenso eine Rolle wie solche nach der Vergangenheit.

gi_belgrad_dr_mueller-wiefering Zur Guerilla und weiteren Projekten, sowie der Zusammenarbeit mit den anderen Goethe-Instituten auf dem Westbalkan, gibt Dr. Matthias Müller-Wieferig, seit kurzem Direktor in Belgrad, im Interview mit Johannes Rüger Auskunft.

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07.09.2011

Im Profil: Forum Ziviler Friedensdienst (forumZFD)

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Die Welt wird nicht ruhiger. Bewaffnete Konflikte wie in Afghanistan, und aktuell in der arabischen Welt, gehören zum Nachrichtenalltag. Auch auf dem Balkan kam es in den 1990er Jahre zu Bürgerkrieg und Vertreibung. Viele der Spannungen bestehen bis heute und gefährden den Frieden in der Region. Der Grenzstreit zwischen Serbien und dem Kosovo hat dies erst kürzlich wieder ins Bewusstsein der europäischen Öffentlichkeit gerückt.

Das Forum Ziviler Friedensdienst (forumZFD) setzt sich seit Jahren für eine gewaltfreie Lösung dieser Konflikte ein. In vier Ländern des ehemaligen Jugoslawiens arbeiten Fachkräfte an einer Aussöhnung zwischen den verfeindeten Bevölkerungsgruppen.

110908_christian-pfeifer-forumzfd Christian Pfeifer, Regionalkoordinator für den West-Balkan, erläutert im Gespräch mit Johannes Rüger die Arbeit des forumZFD und gibt Einschätzungen zur politischen Lage in Serbien.

Alle Informationen zum forumZFD finden sie hier. Über die Regionalkoordination Westbalkan selbst können Sie sich hier informieren.

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