Im Profil: Ein Hörbild von Belarus
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Belarus ist berüchtigt wegen der Unterdrückung der Opposition durch das Regime von Präsident Lukaschenka, wegen zweifelhafter Wahlen und der drastischen Einschränkung der Pressefreiheit. “Die letzte Diktatur Europas” ist deshalb auch eine nicht unzutreffende Assoziation, wenn die Sprache auf dieses Land kommt.
Die Schweizer Slawistin Nicole Mathys hat sich dem Land und vor allem den Menschen in Belarus anders genähert. Seit zehn Jahren reist sie immer wieder dorthin und veranstaltet seit letztem Jahr auch Bildungsreisen in ein Dorf im Süden des Landes. Auf dem Programm stehen Geschichte, Landwirtschaft, Wirtschaft und Alltag des Landes. Abseits der Hauptstadt und abseits der offiziellen Selbstdarstellung.
Nun hat sie aus zahlreichen Aufnahmen ein “Hörbild” des Landes erstellt. Verschiedenste Töne aus dem Alltag, Konzerten, aus Ansprachen, Verkehr und Kultur ergeben ein dichtes atmosphärisches Abbild des Landes.
Hier ein kurzes Gespräch mit der Autorin Nicole Mathys:
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(04:15 Min.)
Und hier das “Hörbild” selbst in hoher und in niedrigerer Qualität zum Anhören oder zum Download:
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(19:14 Min.)
Nicole Mathys lebt in Bern (Schweiz). Sie ist Slawistin, (Studium in Fribourg und Omsk), arbeitet im Flüchtlings- und Migrationsbereich, organisiert Kulturreisen nach Belarus und war zuvor für Service Civil International in Belarus in Sozialprojekten tätig. Sie betreibt eine eigene Webseite (www.belarusentdecken.ch) mit Informationen zu den Belarus Kulturreisen.
Auf den Fotos sind Häuser im Dorf Koshevichi im Süden von Belarus und Sängerinnen des örtlichen Chors von Koshevichi zu sehen.
Im Profil: Uwe Rada und die Memel
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Uwe Rada ist ein Grenzgänger im wahrsten Sinne des Wortes. Der Berliner Journalist der tageszeitung beschäftigt sich als Buchautor seit über zehn Jahren mit der östlichen Nachbarschaft Deutschlands – so in mehreren Büchern mit dem deutsch-polnischen Grenzraum. Nun hat er sich weiter nach Osten begeben und statt der Oder den Fluss Memel in den Blick genommen.
Ich habe ihn gefragt, wie die Menschen dort zwischen dem Kaliningrader Gebiet, Belarus, Polen und Litauen leben und wie sie mit der wechselvollen Geschichte der Region und den neuerdings immer weniger durchdringlichen Grenzen rechts und links der Memel umgehen.
Informationen zu Uwe Rada und seinen Büchern finden sich auf seiner Homepage.
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(11:49 Min.)
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Im Profil: GFPS e.V. DE – CZ – PL
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Stipendien, Sprachkurse, Seminare und andere Projekte in Mittel- und Osteuropa (MOE) – Das alles gibt es bei der GFPS e.V. und das gleich drei Mal: Neben dem GFPS e.V. in Deutschland gibt es inzwischen auch GFPS-Polska und GFPS-CZ.
Deshalb habe ich auch gleich mit drei Vereinsvorsitzenden gesprochen: mit Tim Zosel (DE), Zuzana Koutná (CZ) und Paulina Bocheńska (PL – von links nach rechts). Dabei ergaben sich durchaus unterschiedliche Perspektiven auf das Ehrenamt, den Studentenaustausch und Motivation für die Mitarbeit in einem Projekt wie der GFPS!
In Deutschland ermöglichen Ehrenamtliche der GFPS seit über 25 Jahren jedes Jahr ein umfangreiches Programm. Im Mittelpunkt steht die persönliche Betreuung von Studierenden aus den Nachbarländern.
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(21:26 Min.)
Wer sich für Stipendien der GFPS interessiert oder etwas für die Vereinsarbeit spenden will, kann hier Kontakt mit dem Verein aufnehmen und/oder seine Spende auf das Konto des Vereins überweisen. Der Verein stellt Spendenquittungen aus.
Im Profil: Copernicus Berlin e.V.
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Der Verein Copernicus Berlin e.V. lädt Studierende aus Osteuropa für ein halbes Jahr nach Deutschland ein, bringt sie in Familien unter und finanziert ihnen den Studienaufenthalt hier in Deutschland. Die Idee dahinter stammt aus dem Anfang der 90er Jahre, als sich einige Studierende in Hamburg dachten, dass Osteuropa mehr als Geld und Pakete braucht. Bildung und Kontakte sind schließlich genauso wichtig! Heute gibt es Copernicus in Berlin, Hamburg und München.
Wie der Verein arbeitet und wie man mitmachen kann, erfährt man hier im Gespräch mit Nicole Haag und Sina-Mareen Grasmück vom Copernicus-Vorstand und mit Yulia Lukyanovich aus Belarus, die derzeit mit einem Stipendium des Vereins in Berlin studiert.
Auf der Homepage des Vereins sind die Kontaktdaten des Vereins und auch das Spendenkonto zu finden. Denn der Verein arbeitet ehrenamtlich und ist auf die Unterstützung von privaten Spendern und die Zusammenarbeit mit Stiftungen angewiesen.
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(14:05 Min.)
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