Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

04.09.2012

Im Profil: südost Europa Kultur e.V.

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bosiljka_schedlich Der Berliner Verein „südost Europa Kultur“ verbindet seit 1991 kulturelles Engagement und soziale Arbeit zu einem Gesamtkonzept. Die Angebote richten sich an Roma sowie Migrantinnen und Migranten aus den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens mit dem Ziel, Toleranz, Völkerverständigung und Integration zu fördern.

Betina Hurtić spricht im Interview mit Bosiljka Schedlich, Geschäftsführerin und Mitbegründerin des Vereins, über die therapeutische und kulturelle Arbeit des Vereins mit Kriegsflüchtlingen während der Kriege im ehemaligen Jugoslawien, als es galt, den Menschen neue und lebenswerte Perspektiven zu eröffnen.

Weitere Informationen zum Verein finden Sie unter www.suedost-ev.de

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(17:32 Min.)

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25.05.2012

Im Profil: Das Literaturnetzwerk TRADUKI

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traduki_logo Antje Contius © Edi Matic Das europäische Netzwerk TRADUKI fördert die Übersetzung von Literatur aus, nach und in Südosteuropa. Initiiert vom Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten der Republik Österreich, dem Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland, der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, KulturKontakt Austria, dem Goethe-Institut und der S. Fischer Stiftung umfasst es nahezu alle Länder Südosteuropas und ermöglicht einen regen literarischen Austausch.

Alida Bremer © Edi Matic Betina Hurtić spricht im Interview mit Antje Contius, Geschäftsführerin der S. Fischer Stiftung und Alida Bremer, Projektleiterin von TRADUKI, über die Wirkungsweise des Netzwerkes.

Mehr über TRADUKI erfahren Sie unter www.traduki.eu

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(14:22 Min.)

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03.01.2012

Im Profil: Die Goethe-Guerilla in Belgrad

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goethe-guerilla-novi-font-lajt Am Goethe-Institut Belgrad entstand 2010 eine völlig neue Form der kreativen Zusammenarbeit – Die Goethe-Guerilla.

tina-oparnica-bg Goethe-Guerillas sind Gruppen von junge Menschen, die aus Bosnien, Kroatien, Serbien, Montenegro, Mazedonien und dem Kosovo stammen.

Durch ihre Aktionen fordern sie die Gesellschaft heraus. Sie stellen Fragen, die jeden Bewohner großer Städte betreffen und erweitern so die Perspektive aller. Oft besteht dabei ein Bezug zum öffentlichen Raum.

labinot-pllana-ks Nahe der bosnischen Hauptstadt Sarajevo fand im Dezember 2011 das zweite Regionaltreffen der Guerilla statt. Über 40 Teilnehmer tauschten sich über bisherige Projekte aus, entwickelten neue Ideen und planten gemeinsame Aktionen für die Zukunft.

Im Gespräch mit den Guerillas Tina Oparnica und Labinot Pllana, sowie Zorica Milisavljevic vom Goethe-Institut in Belgrad stellt Johannes Rüger Fragen zu Hintergründen und Geschichte der Guerilla.

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(17:40 Min.)

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09.09.2010

Das Beste aus dem ersten Jahr

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Sascha Götz Liebe Freunde,

nach über einem Jahr der “Gespräche zu Mittel- und Osteuropa” lohnt sich der Blick zurück und eine Auswahl der interessantesten Gespräche. Ausgewählt habe ich die mit den meisten Kommentaren und den strittigsten Thesen.

Das ist natürlich eine ganz persönliche, subjektive Auswahl:

Der “gefrorene Konflikt” um Karabach

Die Rolle der Medien in Mittel- und Osteuropa

Die Roma als Verlierer des freien Europa

Pulverfass Bosnien?

Rechtsradikalismus in Russland, der Ukraine und Ungarn

Geschichtsprojekte und Geschichtspolitik in MOE

Pillar of shame – Schande über die UNO?

Was ist Ihr/Euer Favorit? Welche Themen fehlen bislang in der Liste? Kommentare und Vorschläge sind – wie immer – sehr willkommen!

Herzlich

Sascha Götz

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23.07.2010

Bericht zum Workshop: Die gesellschaftliche Entwicklung in Bosnien und Herzegowina

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fes_logo_0 Am 09.07. hat die Friedrich Ebert Stiftung – wie hier schon angekündigt – gemeinsam mit “MOE-Kompetenz.de – Gespräch über MOE” einen Workshop zum Thema

Die gesellschaftliche Entwicklung in Bosnien und Herzegowina

in Berlin durchgeführt.

workshop_0 Mit dabei waren die drei Ombudsleute Bosnien-Herzegowinas, Frau Nives Jukić, Herr Ljubomir Sandić und Frau Jasminka Džumhur (von rechts nach links hier im Bild beim Workshop). Die Arbeit der Ombudsleute stand denn auch im Mittelpunkt des Programms, das hier in der Einladung nachgelesen werden kann.

Zur Dokumentation des Workshops veröffentlichen wir hier die Mitschnitte der beiden Teile der Veranstaltung. Zu hören sind die Beiträge in der jeweiligen Originalsprache, d.h. in Deutsch, bzw. in Bosnisch/Serbisch/Kroatisch.

Teil 1: Zu Beginn begrüßt Stefan Dehnert im Namen der Friedrich-Ebert-Stiftung, die Moderation hatte Sascha Götz. Im ersten Teil berichteten Frau Džumhur zu den Menschenrechten und Frau Jukić zum Thema Rückkehrrecht. An die jeweiligen Beiträge schloss sich eine lebhafte Diskussion an.

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(01:13 h )

Teil 2: Den zweiten Teil eröffnete Frau Dr. Andrea Despot mit einem Überblick über das Verhältnis der “konstitutiven” ethnischen Gruppen und die Verfassungswirklichkeit in Bosnien-Herzegowina. Es entspann sich eine intensive Diskussion zu ihren Thesen. Zum Schluss berichtete Herr Sandić über die Minderheitenfrage in BIH (es gibt dort 17 anerkannte Minderheiten – in Deutschland sind übrigens nur zwei Minderheiten offiziell anerkannt: Die Sorben und die Dänen in Südschleswig…).

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(01:28 h)

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08.07.2010

Pillar of shame – Schande über die UNO?

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pillar_of_shame Völkermord oder Krieg? Diese Frage stellte sich im Juli 1995 in der unter dem Schutz der Vereinten Nationen stehenden Enklave Srebrenica. Der französische UN-General entschied sich gegen den Einsatz von Kampfflugzeugen – und lieferte über 8.000 männliche Muslime zwischen 12 und 80 Jahren der Ermordung durch die Armee der Republika Srpska unter Führung von Ratko Mladić aus.

Im Gespräch mit Philipp Rust vom “Zentrum für politische Schönheit” habe ich diese schwierige moralische Frage andiskutiert – und nachgefragt, wie das “Zentrum” gemeinsam mit der Gesellschaft für bedrohte Völker durch das Projekt “Pillar of shame” ein Zeichen gegen Völkermord setzen möchte.

Was meinen Sie? Was meinen Menschen im Kosovo, in Bosnien oder in Serbien dazu? Was meinen die Teilnehmer aller Seiten an den Kriegen in Ex-Jugoslawien heute dazu? Bitte kommentieren Sie das Gespräch (einfach hier unten auf “Kommentare” klicken und Ihre Meinung in das Feld schreiben – ohne Anmeldung).

Spenden können Sie für das Projekt auch und zwar hier.

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(10:35 Min.)

philipp_ruch Philipp Ruch, 29, Chefunterhändler des Zentrums für Politische Schönheit und deutscher Menschenrechtler, geb. in Dresden, studierte von 2003–2009 bei Prof. Herfried Münkler und Prof. Volker Gerhardt politische Theorie und Philosophie, daneben Geschichte, Kulturwissenschaft und Germanistik. Er arbeitete im Forschungsbereich Geschichte der Gefühle am Max-Planck-Institut, wurde von der Zeit unter die „100 Studenten, von denen wir noch hören werden“ gewählt und ist Stipendiat des Bildakt-Forschungskollegs (Prof. John M. Krois und Prof. Horst Bredekamp).

Mehr Informationen über das Zentrum für politische Schönheit erhalten Sie unter http://www.politicalbeauty.de.

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16.06.2010

Workshop: Die gesellschaftliche Entwicklung in Bosnien und Herzegowina

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Liebe Leser/innen und Hörer/innen,

zum unten stehenden Workshop der Friedrich Ebert Stiftung in Zusammenarbeit mit www.moe-kompetenz.de – Gespräche über Mittel- und Osteuropa lade ich Sie/Euch ganz herzlich ein.

fes_logo_0 Spannend ist die Veranstaltung auch deshalb, weil die drei Ombudsleute aus Bosnien-Herzegowina dabei sein werden, von ihrer Arbeit berichten und mitdiskutieren. Die Moderation werde ich übernehmen.

Bitte entnehmen sie die weiteren Einzelheiten zum Termin, Ablauf, Anmeldungsmodus etc. der unten stehenden Einladung (auf “weiterlesen” klicken)

Mit herzlichen Grüßen

Sascha Götz
www.moe-kompetenz.de

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27.02.2010

MitOst-Podium: Pulverfass Bosnien?

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Bosnien-Herzegovina ist ein komplizierter Staat. Das zeigt schon die Tatsache, dass die Verfassung als Anhang zu einem Friedensvertrag festgeschrieben wurde – dem Vertrag von Dayton. Bis heute leben die drei größten Volksgruppen – Bosniaken (bosnische Muslime), Serben und Kroaten eher nebeneinander als miteinander in dem kleinen Land, das noch immer von den grausamen Kriegen Anfang der 90er Jahre traumatisiert ist.

Womit aber identifizieren sich die Menschen in Bosnien? Was wünschen Sie sich? Und was sind die wesentlichen Hindernisse für eine Verständigung? Darüber habe ich mit einem Serben, einem Kroaten und einem Bosniaken gesprochen. Die drei sind nicht nur durch die ethnische Zugehörigkeit, sondern auch durch Alter und Berufe sehr unterschiedlich: Stevan Tontić (geb. 1946, Serbe) ist Schriftsteller, Erdin Kadunic (geb. 1974, Bosniake) ist Politikwissenschaftler und Ilija Corić (geb. 1983, Kroate) ist Betriebswirtschaftler. Und doch finden die drei viele Gemeinsamkeiten im Gespräch…

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(40:30 Min.)

Weitere Informationen zu den Gesprächteilnehmern (einen eigenen Kommentar können Sie ganz unten einzufügen):
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