Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

11.05.2012

Im Profil: Café Babel

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tobias-sauer Tobias Sauer, Jahrgang 1983, ist in Wilhelmshaven aufgewachsen und mit Schiffen verbindet er die große weite Welt. In Trier und Bologna hat er Politikwissenschaft, Geschichte und Ethnologie studiert sowie diverse Praktika absolviert. Seit einiger Zeit engagiert er sich ehrenamtlich beim Online-Europamagazin „Café Babel“, das seinen Sitz in Paris hat und in sechs Sprachen publiziert wird. Im Interview mit Pauline Tillmann spricht er darüber, wie er dazu gekommen ist, welchen Mehrwert ihm diese Form von Bürgerjournalismus gibt und ob er sich vorstellen kann das auch noch in fünf Jahren zu machen.

Anmerkung: Themen aus Mittel- und Osteuropa kommen im Café Babel immer noch zu kurz, weil es aus dieser Region zu wenig Autoren gibt. Wer sich einbringen will, kann sich auf www.cafebabel.com informieren.

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27.04.2011

Im Profil: Die Webseite www.ukraine-nachrichten.de

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andreas_stein Andreas Stein betreibt seit vier Jahren die Webseite www.urkraine-nachrichten.de – und zwar ehrenamtlich. Dort findet man auf Deutsche Beiträge zu Gesellschaft, Landwirtschaft und Politik. Vorwiegend werden Artikel aus dem Ukrainischen übersetzt oder Meinungsstücke platziert. Außerdem bietet die Seite einen „Recherche- und Infodienst“: Damit ist die Recherche von Personen gemeint, aber auch von Unternehmen und sogar Konkurrenzanalyse. Pauline Tillmann hat Andreas Stein in Kiew getroffen und mit ihm gesprochen.

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(05:06 Min.)

Zur Person: Andreas Stein ist 33 Jahre alt und lebt seit 2006 in Kiew. Er hat in Dresden Volkswirtschaft studiert. Seine Diplomarbeit handelte von: „Kooperation in der Wissensgesellschaft: Zur Ökonomie der Open Source Bewegung“. Während des Studiums hat er ein Auslandsjahr in Novosibirsk verbracht. In Kiew arbeitet er an verschiedenen Projekten und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Heinrich-Böll-Stiftung. In dieser Funktion publiziert er immer wieder Analysen über die politische Situation in der Ukraine. Das Nachrichtenportal www.ukraine-nachrichten.de betreibt er ehrenamtlich.

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10.01.2011

Im Profil: Die polnische Robert Schuman Stiftung

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Die Polnische Robert-Schuman-Stiftung wurde im Jahre 1991 gegründet. Gründer waren mit den Systemveränderungen 1989-90 verbundenen Persönlichkeiten, u.a. der ehemalige Regierungschef Tadeusz Mazowiecki. Ich habe mit Gert Röhrborn gesprochen, der als Projektleiter bei der Stiftung arbeitet und ihn gefragt, was die Arbeit der Stiftung ausmacht (Foto: Frank Burgdörfer).

Weitere Informationen zur Stiftung auf dieser Homepage.

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(12:54 Min.)

gert_roehrborn Gert Röhrborn hat in Leipzig, Newcastle upon Tyne und Berlin Politikwissenschaften, Geschichte und Europastudien studiert. In vielen europäischen Projekten, Ausstellungen und Workshops hat er sich vorrangig mit der Wirkung von Kunst und Kultur auf Prozesse der gesellschaftlichen Erinnerung und des politischen Bewusstseins beschäftigt. Vor dem Wechsel zur Polnischen Robert-Schuman-Stiftung war Gert Geschäftsführer des europäischen Netzwerks Citizens of Europe.

Übrigens: Am 20. Januar 2011 feiert die Polnische Robert-Schuman-Stiftung ihr 20-jähriges Bestehen. Im Warschauer Kulturzentrum Fabryka Trzciny werden sich Gäste aus dem In- und Ausland versammeln, um auf die vergangenen und die kommenden 20 Jahre europäischer Integration zu blicken, darunter der Stiftungsgründer Tadeusz Mazowiecki, der Direktor der Europäischen Akademie Berlin Prof. Eckart Stratenschulte sowie Mikołaj Dowgielewicz vom Polnischen Außenministerium. Zum Abschluss wird Tadeusz Mazowiecki den Europa-Preis der Stiftung an eine Persönlichkeit verleihen, die sich in hervorragender Weise um die europäische Integration verdient gemacht hat.

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23.10.2010

Im Profil: Ahoj Nachbarn e.V.

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ahoj_danzig Der Verein Ahoj Nachbarn e.V. trägt sein Programm im Namen: Die Ahoj-Aktiven wollen mit ehrenamtlichen Projekten den Menschen die Kultur und Geschichte der europäischen Nachbarn näherbringen. Dazu werden Filme auf Reisen geschickt, Kulturabende veranstaltet oder Partnerstädte in Mittel- und Osteuropa besucht. Von Fall zu Fall nutzt die kleine Gruppe der Aktiven in Nürnberg, München und Berlin dabei auch ihr gutes Netzwerk, wie z.B. den MitOst e.V. oder die Initiative Mittel- und Osteuropa. Mehr über die Arbeit von Ahoj erfährt man im Gespräch mit Barbara Bernsmeier und Lysann Windisch oder auf der Website des Vereins.

Foto: Auch in Danzig hat das Projekt filMost Station gemacht. © Ahoj Nachbarn e.V.

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11.03.2010

Im Profil: Die Robert Bosch Stiftung

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Die Robert Bosch Stiftung (RBSG) ist für den Austausch mit Mittel-, Ost- und Südosteuropa (MOE) einer der wichtigsten Akteure überhaupt. Keine andere deutsche Stiftung hat in diesem Gebiet so viel, so lange, so breit und so nachhaltig gefördert. Und dabei ist das nur einer von sechs Programmbereichen dieser privaten Stiftung…

19_rbsg_logo Angefangen mit Stipendien für Sprachlektoren, die an Universitäten zuerst in Polen, dann in ganz MOE vermittelt wurden, über die Förderung ehrenamtlicher Projekte, zivilgesellschaftlichen Engagements, Austausch von Kulturmananagern, Journalisten und Verwaltungsfachkräften, die Finanzierung von Buchreihen, Förderung von Übersetzern und deutsch schreibenden Literaten in MOE bis hin zum Beispiel zur Gründung der Stiftung deutsch-russischer Jugendaustausch, an der die RBSG wesentlichen Anteil hatte.

joachim_rogall Neuerdings setzt die Stiftung andere Akzente, China, Indien und Japan werden zusätzlich in den Blick genommen und in der – auch Dank der Förderung der RBSG – stark gewachsenen Gemeinschaft der Träger und Aktiven im Austausch mit MOE macht sich schon die Sorge breit, dass Mittel- und Osteuropa vergessen werden könnte. Ich habe den Leiter des Programmbereichs IV (Völkerverständigung Mitteleuropa, Südosteuropa, GUS, China) Herrn Prof. Dr. Joachim Rogall gefragt, woher das große Engagement der Bosch Stiftung in Osteuropa eigentlich kommt und wohin die Reise für seinen weit gespannten Arbeitsbereich in Zukunft gehen wird.

Professor Dr. Joachim Rogall

Der 1959 in Heidelberg geborene studierte Osteuropahistoriker, Slawist und Germanist habilitierte 2001 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zum Thema: „Die Deutschen in der Volksrepublik Polen 1945-1989“ und lehrt seit 2003 Osteuropäische Geschichte an der Universität Heidelberg. Im Frühjahr 1996 wechselte Dr. Rogall von der Universität Mainz zur Robert Bosch Stiftung in Stuttgart. Er ist dort Leiter des Bereichs Völkerverständigung Mitteleuropa, Südosteuropa, GUS, China.

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(14:52 Min.)

Umfangreiche Informationen über die Arbeit der Robert Bosch Stiftung und ihre sechs Programmbereiche finden Sie unter http://www.bosch-stiftung.de

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16.02.2010

Im Profil: GFPS e.V. DE – CZ – PL

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gfps-logo Stipendien, Sprachkurse, Seminare und andere Projekte in Mittel- und Osteuropa (MOE) – Das alles gibt es bei der GFPS e.V. und das gleich drei Mal: Neben dem GFPS e.V. in Deutschland gibt es inzwischen auch GFPS-Polska und GFPS-CZ.

Deshalb habe ich auch gleich mit drei Vereinsvorsitzenden gesprochen: mit Tim Zosel (DE), Zuzana Koutná (CZ) und Paulina Bocheńska (PL – von links nach rechts). Dabei ergaben sich durchaus unterschiedliche Perspektiven auf das Ehrenamt, den Studentenaustausch und Motivation für die Mitarbeit in einem Projekt wie der GFPS!

vorstand-gfps In Deutschland ermöglichen Ehrenamtliche der GFPS seit über 25 Jahren jedes Jahr ein umfangreiches Programm. Im Mittelpunkt steht die persönliche Betreuung von Studierenden aus den Nachbarländern.

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(21:26 Min.)

Wer sich für Stipendien der GFPS interessiert oder etwas für die Vereinsarbeit spenden will, kann hier Kontakt mit dem Verein aufnehmen und/oder seine Spende auf das Konto des Vereins überweisen. Der Verein stellt Spendenquittungen aus.

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