Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

19.09.2013

Im Profil – Der Fall Tomislav Kežarovski

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tomislav-kezarovski Seit nunmehr beinahe 90 Tagen ist der mazedonische Journalist Tomislav Kežarovski in Haft.
Kežarovski, Reporter der Tageszeitung Nova Makedonija und Spezialist für Themen wie Korruption und organisiertes Verbrechen, wird vorgeworfen die Identität eines geschützten Zeugen preisgegeben zu haben. Der Fall sorgt nicht nur in Mazedonien für Aufregung. Mehrere Journalistenorganisationen, darunter auch n-ost und Reporter ohne Grenzen, fordern die sofortige Freilassung Kežarovskis.

tamina-kutscher Tamina Kutscher, Redakteurin bei n-ost und Leiterin der Kampagne zur Freilassung von Kežarovski, stellt im Gespräch mit Johannes Rüger die Details des Falles dar und gibt Einschätzungen zum Stand der Pressefreiheit in Mazedonien. Ergänzend empfehlen wir Ihnen den Frühjahrsbericht der EU-Kommission zu Mazedonien, mit einem Abschnitt zum Thema Pressefreiheit.

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21.01.2013

Im Profil: European Council on Foreign Relations

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logo_ecfr Der European Council on Foreign Relations (ECFR) ist ein unabhängiger, pan-europäischer Think Tank, der durch seine Analysen und Publikationen eine fundierte Debatte über die Entwicklung einer kohärenten und wertebasierten Außenpolitik Europas fördern möchte. Wie das genau funktioniert, wie die “pan-europäische” Struktur aufgebaut ist und welche Positionen der ECFR vertritt, hat Sascha Götz im Gespräch mit Olaf Böhnke, dem Leiter des Berliner Büros der Organisation erfahren.

In dem Gespräch erfährt man aber auch, was Olaf Böhnke über zukünftige Erweiterungsrunden der Europäischen Union denkt und wie er als Experte für Außenpolitik über verschiedene Stationen auf seine jetzige Position gekommen ist.

Olaf Böhnke (c) ecfr Olaf Böhnke leitet seit September 2011 das Berliner Büro des ECFR. Zuvor war er lange Jahre als außenpolitischer Referent für mehrere Abgeordnete des Deutschen Bundestages und als Programmdirektor „Middle East“ für das Aspen Institute Deutschland tätig. Er studierte Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Marburg und Berlin und hat seit 2004 auch regelmäßig als Lehrbeauftragter des Otto-Suhr-Instituts der Freien Universität Berlin unterrichtet.

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Mehr über die Arbeit des ECFR erfährt man auch hier. Auf Twitter unter @ecfr und auch auf Facebook.

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21.05.2012

Im Profil: Wahlen in Serbien

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dr-michael-ehrke Machtwechsel in Serbien – In der Stichwahl um das Amt des Staatspräsidenten hat sich der Herausforderer Tomislav Nikolic überraschend gegen den bisherigen Amtsinhaber Boris Tadic durchgesetzt.

Dr. Michael Ehrke, Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Belgrad, gibt im Gespräch mit Johannes Rüger erste Einschätzungen zum Wahlergebnis und einer möglichen Neuausrichtung der Politik in Serbien.

Ein ausführliches Gespräch mit Dr. Michael Ehrke und zwei weiteren Experten wurde vor der Wahl aufgezeichnet und ist hier nachzuhören.

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19.05.2012

Ich finde moe-kompetenz.de gut, weil…

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Wolf-Jürgen Röder “…weil ein kompetentes Medium zur Einschätzung der Region dringend notwendig ist.”

W. Jürgen Röder, Otto Brenner Stiftung

Zum Gespräch von Johannes Rüger mit ihm geht es hier.

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11.05.2012

Im Profil: Café Babel

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tobias-sauer Tobias Sauer, Jahrgang 1983, ist in Wilhelmshaven aufgewachsen und mit Schiffen verbindet er die große weite Welt. In Trier und Bologna hat er Politikwissenschaft, Geschichte und Ethnologie studiert sowie diverse Praktika absolviert. Seit einiger Zeit engagiert er sich ehrenamtlich beim Online-Europamagazin „Café Babel“, das seinen Sitz in Paris hat und in sechs Sprachen publiziert wird. Im Interview mit Pauline Tillmann spricht er darüber, wie er dazu gekommen ist, welchen Mehrwert ihm diese Form von Bürgerjournalismus gibt und ob er sich vorstellen kann das auch noch in fünf Jahren zu machen.

Anmerkung: Themen aus Mittel- und Osteuropa kommen im Café Babel immer noch zu kurz, weil es aus dieser Region zu wenig Autoren gibt. Wer sich einbringen will, kann sich auf www.cafebabel.com informieren.

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06.05.2012

Im Profil: Gewerkschaften in Südosteuropa

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Wolf-Jürgen Röder Wie sieht die Gewerkschaftslandschaft in Südosteuropa aus? Welche Rolle spielen Arbeitnehmervertretungen bei der EU-Integration der Länder des Westbalkan? Diese und andere wichtige Fragen wurden auf der 13. Internationale Konferenz der Otto Brenner Stiftung (OBS) diskutiert, die in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) veranstaltet wurde. Unter dem Titel „Wirtschaftsentwicklung, Beschäftigung und sozialer Dialog in Mittelost- und Südosteuropa – Gemeinsame Perspektiven in der Europäischen Union?“ diskutierten Teilnehmer aus allen Ländern Südosteuropas, sowie aus Deutschland, Tschechien, Polen und der Slowakei u.a. über mögliche Wege aus der Wirtschaftskrise.

Roland Feicht Wolf-Jürgen Röder (oben) ist Geschäftsführer der OBS. Roland Feicht (rechts) ist Direktor des FES-Regionalprojektes Arbeitsbeziehungen und Sozialdialog in Südosteuropa. Im Vorfeld der Konferenz gaben die beiden im Interview mit Johannes Rüger Auskunft über ihre Einschätzung der Wirtschaftslage in Südosteuropa und ihre Erwartungen an die Konferenz.

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20.04.2012

Im Profil: Die Bertelsmann-Stiftung

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Die Bertelsmann-Stiftung engagiert sich in Deutschland und international für eine Vielzahl von gesellschaftlichen Themen.

ochmann_cornelius_125x180_rdax_57x82 Ich habe mit dem Osteuropa-Experten der Stiftung Cornelius Ochmann gesprochen um zu erfahren, was die Stiftung in und mit der Region Mittel- und Osteuropa (MOE) unternimmt – und unter anderem zwei Dinge erfahren: Erstens wird Osteuropa bei Bertelsmann nicht speziell behandelt, sondern als Teil Europas betrachtet und zweitens arbeitet die Stiftung aktiv an einem Konzept für die “Vereinigten Staaten von Europa”!

Ein spannendes Papier dazu ist gerade erschienen und hier als pdf zu haben. Weitere Informationen zur internationalen Arbeit der Stiftung und zur Publikationsreihe “spotlight” finden sich hier.

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24.01.2012

Podium: Ungarn – auf dem Weg in eine “völkische Diktatur”?

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budapest_commons-wikimedia-org_ Die Situation in Ungarn ist Gegenstand zahlreicher Kommentare in vielen Medien Europas. In der letzten Woche ist Premier Viktor Orban nach Straßburg zum Europäischen Parlament gereist und hat seine Position verteidigt. Zuvor hatte ihm die Europäische Kommission gleich in mehreren Fällen Vertragsverletzungsverfahren angedroht, wenn wichtige von der mit Zweidrittelmehrheit herrschenden Regierungspartei Fidesz durchgesetzte Neuregelungen nicht zurückgenommen oder verändert werden.

ungarn_karte_commons-wikimedia-org_ Zur Jahreswende hat auch eine Gruppe von ungarischen Intellektuellen zu Wort gemeldet, die zu den Dissidenten der ungarischen Demokratiebewegung der 70er Jahre gehörten. Sie sehen Ungarn auf dem Weg in eine Diktatur, wenn nicht bald etwas passiert. Den offenen Brief, den unter anderem die Schriftsteller György Dalos und György Konrád, der Philosoph Sándor Radnóti und der ehemalige Medienbeauftragte der OSZE Miklós Haraszti unterschrieben haben findet man hier.

Was steckt hinter dieser Diskussion? In wie weit hat sich die Situation in Ungarn wirklich verändert – die politische Kultur, die rechtliche Situation und nicht zuletzt auch die Lage der Wirtschaft?

dalos_marsovszky_lang Dazu hat Sascha Götz den Mitautor des offenen Briefes György Dalos, die Kulturwissenschaftlerin Magdalena Marsovszky und den Wissenschaftler Kai-Olaf Lang befragt (das (C) des Fotos von György Dalos (links) commons-Wikimedia).

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