Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

22.11.2012

Im Profil: European Intercultural Forum e. V.

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sebastian-schweitzer Der Südkaukasus umfasst Georgien, Armenien und Aserbaidschan. Und genau darauf konzentriert sich das „European Intercultural Forum“ (EIF) seit 2009 bei seinen Aktivitäten. Dieser Verein mit Sitz in Berlin organisiert immer wieder Trainings, Seminare und auch Studienreisen in diese Region. Zuletzt hat so eine Studienreise („study visit“) nach Aserbaidschan stattgefunden, und zwar vom 3. bis 10. November. Im Mittelpunkt stand die Wirklichkeit von jungen Menschen jenseits der Hauptstadt Baku. Unsere Reporterin Pauline Tillmann war bei der Studienreise dabei und hat für uns den Programmleiter, den 32-jährigen Sebastian Schweitzer, interviewt. Unter anderem hat sie dabei erfahren was das Ziel der Reise war, was ihn persönlich am Südkaukasus fasziniert und welche Vision er für seinen Verein hat.

Mehr Infos unter: http://www.european-intercultural-forum.org/index.php.

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(08:54 Min.)

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05.02.2012

Im Profil: Das Programm “Joint Civic Education”

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jce-logo Wie unterstützt man Bürgerschaftliche Bildung in Ländern wie Armenien, Aserbaidschan oder Georgien? Im Programm “Joint Civic Education” lautet die Antwort seit zwei Jahren: Durch die Förderung von Kompetenzen und die Vernetzung von Menschen, die in Nichtregierungsorganisationen (NRO) arbeiten. Junge NRO-Mitarbeiter/innen aus den drei Ländern mit Erfahrung im Projektmanagement bewerben sich für dieses Programm, das aus Seminaren und Hospitationen bei Partnerorganisationen besteht. Wer dahinter steht, wie das Programm genau funktioniert und warum jetzt auch die Türkei und Südrussland mit zur Zielregion des Programms gehören, das verrät die Programmkoordinatorin Monika Nikzentaitis-Stobbe im Gespräch mit Sascha Götz.

monika_nikzentaitis-stobbe Monika Nikzentaitis arbeitet seit 2001 als freie Trainerin, Projektmanagerin und Programmkoordinatorin in den Bereichen internationales Projektmanagement, politische Bildung, Organisationsberatung und interkulturelle Kommunikation. Sie lebt in einem kleinen Dorf in der Nähe von Vilnius/Litauen.

Weitere Informationen und die Ausschreibung zum Programm findet man auf der Webseite

http://www.joint-civic-education.net/

Die Robert Bosch Stiftung, die das Programm finanziert, wurde bereits vor einiger Zeit in einem eigenen Gespräch “Im Profil” präsentiert.

Hier das Gespräch – wie immer entweder zum Download oder gleich zum Anhören per Flash-Player:

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17.12.2011

Podium: 20 Jahre Unabhängigkeit im Kaukasus

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Navasardian, Gegeshidze, Yunusov, Götz, Halbach, Boden (c) by Jens Schicke

Vor 20 Jahren wurden Georgien, Armenien und Azerbaidschan unabhängig von der Sowjetunion. Aus diesem Anlass hat die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) Autoren aus Georgien, Armenien, Azerbaidschan, Russland, der Türkei, der EU und den USA gebeten, auf diese zwei ereignisreichen Dekaden zurückzublicken und zu erörtern, welche Herausforderungen die kommenden Jahre bringen werden.

Navasardian, Halbach, Boden, Gegeshidze, Yunusov, Götz (c) by Jens Schicke

Das Ergebnis ist ein Buch, das die verschiedenen Probleme des Kaukasus gründlich analysiert. Die Publikation wurde am 24.11.2011 in Berlin im Rahmen einer Veranstaltung der FES präsentiert. Sascha Götz moderierte die Podiums-Diskussion mit fünf Autoren des Buches. Mitgeschnitten wurde der Originalton in Deutsch und Englisch, der hier vollständig ohne Übersetzung dokumentiert ist.

Die Publikation findet sich nun zum Herunterladen auf der Homepage der
FES Georgien http://www.fes.ge. Es gibt eine englische und eine russische Version (ca. 7,8/6,8 MB).

Yunusov, Götz, Halbach, Boden (c) by Jens Schicke

20 years ago Georgia, Armenia and Azerbaijan achieved independence from the Soviet Union. On this occasion, the Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) has asked authors from Georgia, Armenia, Azerbaijan, Russia, Turkey, EU and the USA to take a look back on two eventful decades and explore the challenges for the coming years. The outcome is a book in which the multilayered problems of the South Caucasus are thoroughly analysed. The book was presented on November 24th 2011 in Berlin. Sascha Götz was the moderator of a panel discussion with five of the authors on this occasion. The discussion in German and English is documented here without translation.

The publication can be downloaded here in English and Russian (ca. 7,8/6,8 MB).

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For all pictures/für alle Bilder Copyright (c) by Jens Schicke

To read biographical data about the panelists please click “weiterlesen”.

Für biographische Informationen über die fünf Teilnehmer des Podiums bitte auf “weiterlesen” klicken.


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01.11.2010

Wissen@MOE: Russlands Politik im Südkaukausus

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schuschanik_minasjan Welche Rolle spielt Russland im Kaukasus? Welche außenpolitischen Ziele verfolgt die (ehemalige?) Großmacht in der Region und welche Signale werden gegenüber anderen Nachbarn, wie zum Beispiel der Türkei ausgesandt? Ist wirklich ein neues “great game” um die Energieressourcen im Gang? Diese und weitere Fragen beantwortet Schuschanik Minasyan in einer kurzen und sehr präzisen Analyse, die auch die wichtigsten Fakten der Entwicklung der letzten Monate prägnant zusammenfasst.

Schuschanik Minasyan ist gebürtige Armenierin und lebt seit 2006 in Deutschland. Sie studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Europastudien in Yerevan und in der Barockstadt Fulda. Zurzeit promoviert sie am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn. Sie ist Stipendiatin der Konrad Adenauer Stiftung. In ihrem Forschungsvorhaben beschäftigt sie sich mit den europäischen energiepolitischen Interessen im Südkaukasus.

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21.12.2009

Parliamentarism in Georgia / Parlamentarismus in Georgien

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Wie steht es eigentlich wirklich um die Arbeit des Georgischen Parlaments?

How does the every-day-work of the Georgian Parliament look like?

dimitri_lortkipanidze Zu diesem Thema habe ich Dimitri Lortkipanidze MP einige Fragen gestellt. Er ist seit Juni 2008 Abgeordneter der 7. Legislatur des Georgischen Parlaments. Das Ergebnis:  In Georgien scheint das Präsidialsystem in ähnlicher Weise zu dominieren wie in Russland. (Vgl. hierzu auch das Gespräch mit Aleksandr Fomenko, ehem. Abgeordneten der Russischen Duma). Aber Herr Lortkipanidze unterstreicht auch, dass es einige wichtige Unterschiede gibt. Er hat die Fragen schriftlich beantwortet, der Text ist hier auf Englisch dokumentiert.

I asked Mr. Dimitri Lortkipanidze MP some questions about this. He is a Member of the 7th convention of the Parliament of Georgia since June 2008. What came out? The presidential system seams to dominate in Georgia as well as in Russia (see the Interview with Aleksandr Fomenko, Former MP of the Russian State Duma as well). But Mr. Lortkipanidze stresses some important differences as well…

Mr. Lortkipanidze answerd the questions in writing. Please read his answers below.

Ich freue mich auf Ihre Kommentare! I am looking forward to reading your comments!

Sascha Götz

***

1. What is the position of the Parliament in the political system like?

Executive branch of authority structure prevails in the political system of Georgia. After the Revolution of Roses Presidential structures were strengthened. It was done by mean of Constitutional amendments. After that Parliament became more vulnerable in the face of Presidential institutes.
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