Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

22.06.2011

Im Profil: Internationales Forum 2011

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ulrike-breitsprecher Junge Europäer zusammenbringen und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Erinnerungen auszutauschen, das ist das Ziel des „Internationalen Forums“. In diesem Jahr findet es in Kiew statt. Das Oberthema: „1941: Der deutsche Vernichtungskrieg in der Ukraine und seine Akteure“. Pauline Tillmann hat mit Koordinatorin Ulrike Breitsprecher gesprochen, warum man für das Forum dieses Thema ausgewählt hat, an wen es sich in erster Linie richtet und ob es bereits konkrete Ergebnisse aus den vergangenen Foren vorzuweisen gibt.

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Für mehr Informationen zum Oberthema „1941: Der deutsche Vernichtungskrieg in der Ukraine und seine Akteure“ (Quelle: www.geschichtswerkstatt-europa.org) klicken Sie bitte auf
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22.10.2010

Im Profil: Uwe Rada und die Memel

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uwe_rada Uwe Rada ist ein Grenzgänger im wahrsten Sinne des Wortes. Der Berliner Journalist der tageszeitung beschäftigt sich als Buchautor seit über zehn Jahren mit der östlichen Nachbarschaft Deutschlands – so in mehreren Büchern mit dem deutsch-polnischen Grenzraum. Nun hat er sich weiter nach Osten begeben und statt der Oder den Fluss Memel in den Blick genommen.

Ich habe ihn gefragt, wie die Menschen dort zwischen dem Kaliningrader Gebiet, Belarus, Polen und Litauen leben und wie sie mit der wechselvollen Geschichte der Region und den neuerdings immer weniger durchdringlichen Grenzen rechts und links der Memel umgehen.

Informationen zu Uwe Rada und seinen Büchern finden sich auf seiner Homepage.

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17.10.2010

Im Profil: Wiener Osteuropaforum

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oliver_schmitt_0 Dass Wien neben Berlin einer der heißen Kandidaten auf den etwas überstrapazierten Titel “Drehscheibe für Osteuropa” ist, dürfte allgemein bekannt sein. Österreich ist wirtschaftlich und kulturell mit Mittelosteuropa und Südosteuropa auf das Engste verbunden und in der Hauptstadt laufen viele Fäden zusammen.

Wo genau aber findet man genau die “MOE-Kompetenz” der Landeshauptstadt? Diese Frage habe ich an Prof. Dr. Oliver Schmitt gerichtet. Er lehrt am Institut für Osteuropäische Geschichte der Uni Wien und koordiniert das “Wiener Osteuropaforum” eine Forschungsplattform die 6 Fakultäten und 11 Fachbereiche umfasst und für wissenschaftlichen Austausch und Vernetzung zwischen den weit über 100 Forscherinnen und Forschern in diesem Bereich sorgt.

Alle Informationen zur Forschungsplattform Wiener Osteuropaforum und die Informationen zu den einzelnen Forscherinnen und Forschern findet man unter http://www.osteuropaforum.at. Informationen zu meinem Gesprächspartner Prof. Dr. Schmitt finden sich hier.

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21.09.2010

MOE-Podium: Vertreibung und Vertriebene

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Deutschland streitet über die Geschichte der Flucht und Vertreibung von Millionen Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg – und vor allem über die Äußerungen der CDU-Bundestagsabgeordneten Erika Steinbach, die auch Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen (BdV) ist. Sie hat vor kurzem Władislaw Bartoszewski einen „schlechten Charakter“ attestiert und außerdem geäußert, die Polen hätten vor dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges als erste mobilisiert.

Dies ist – trotz aller internationalen Aufregung – vor allem eine innenpolitisch-deutsche Debatte. Aber wie steht es denn ganz generell um die Diskussion über Flucht und Vertreibung der Deutschen aus ihren ehemaligen Heimatorten im östlichen Mitteleuropa? Und was ist von dem Ausstellungsprojekt der Stiftung „Flucht, Vertreibung und Versöhnung“ zu erwarten, über das besonders Deutsche und Polen seit Jahren so intensiv streiten?

Dazu spreche ich mit Prof. Dr. Peter Steinbach – Historiker an der Universität Mannheim, Frank von Auer – Vorsitzender der Deutsch-Baltischen Gesellschaft, dem Verein der ehemaligen Baltendeutschen und Dr. Rafał Zytiniec – Historiker an der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin. Informationen zu den Referenten und Fotos werden in den nächsten Tagen an dieser Stelle nachgereicht!

Informationen zur Stiftung “Flucht, Vertreibung, Versöhnung” gibt es hier. Die als Alternatives Konzept zu verstehenden “Konzeptionellen Überlegungen für die Ausstellungen der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“” finden sich hier

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09.09.2010

Das Beste aus dem ersten Jahr

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Sascha Götz Liebe Freunde,

nach über einem Jahr der “Gespräche zu Mittel- und Osteuropa” lohnt sich der Blick zurück und eine Auswahl der interessantesten Gespräche. Ausgewählt habe ich die mit den meisten Kommentaren und den strittigsten Thesen.

Das ist natürlich eine ganz persönliche, subjektive Auswahl:

Der “gefrorene Konflikt” um Karabach

Die Rolle der Medien in Mittel- und Osteuropa

Die Roma als Verlierer des freien Europa

Pulverfass Bosnien?

Rechtsradikalismus in Russland, der Ukraine und Ungarn

Geschichtsprojekte und Geschichtspolitik in MOE

Pillar of shame – Schande über die UNO?

Was ist Ihr/Euer Favorit? Welche Themen fehlen bislang in der Liste? Kommentare und Vorschläge sind – wie immer – sehr willkommen!

Herzlich

Sascha Götz

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16.05.2010

Im Profil: Nationen als Hörbuch vom Silberfuchs

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antje_hinz Wie bannt man eine ganze Nation, ihre Kultur und ihre Geschichte auf ein 80-minütiges Hörbuch? Dieser Aufgabe hat sich der Silberfuchs-Verlag gestellt und in den letzten Jahren Audio-CDs zu verschiedenen Ländern, unter anderem zu Russland, Polen und Ungarn produziert.

Ich habe mit Antje Hinz gesprochen, einer der beiden Geschäftsführerinnen des Verlages, die zugleich auch die Autorin des Russland-Hörbuches ist. Wie geht man bei so einer Produktion vor? Nach welchen Kriterien werden die Texte, Kunstwerke und Epochen ausgewählt, die auf der CD vorgestellt werden?

cover_russ_cd_aussen Nicht nur darauf erhielt ich eine Antwort, sondern auch auf die Frage, wie die Slawistin Antje Hinz das heutige Verhältnis zwischen den russischen Intellektuellen und ihrem Staat sieht – und bekam eine sehr besorgte Antwort…

Mehr Informationen zu den Hörbüchern gibt es natürlich auch auf der Website des Verlages www.silberfuchs-verlag.de.

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03.05.2010

Pressemitteilung

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Ein anderer Blick auf Osteuropa – Ein alternatives Gesprächsportal für aktuelle Debatten

Das Online-Portal www.moe-kompetenz.de – Gespräche über Mittel- und Osteuropa (MOE) bietet seit knapp einem Jahr ein alternatives Bild vom „Osten“. Die bislang 28 Gespräche mit 56 Expert/innen aus 20 Ländern werden als Telefonkonferenzen aufgezeichnet und als mp3 zum Download zur Verfügung gestellt. Kostenlos. Über 7.000 Nutzer haben im letzten Monat diesen Service besucht – und die Tendenz ist weiter steigend.

Gute Nachrichten aus Mittel- und Osteuropa (MOE) sind rar. Nur noch wenige Zeitungen leisten sich eigene Korrespondenten in Russland oder Polen – oder gar auf dem Balkan.

So bleibt eine Lücke, die nun durch Gespräche über Ländergrenzen hinweg gefüllt werden soll. Expert/innen aus unterschiedlichsten Ländern werden per Telefon zusammengeschaltet und diskutieren aktuelle Themen: Die Situation der Roma, Geschichtspolitik, die ethnischen Spannungen in Bosnien-Herzegovina oder Rechtsradikalismus in Russland, Ungarn und der Ukraine. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Bereich der Demokratie und des Parlamentarismus. Außerdem werden besonders aktive Netzwerke und Institutionen des Austausches mit MOE „Im Profil“ vorgestellt.

- Berichten Sie über die bislang 28 Gespräche auf moe-kompetenz.de
- Vertiefen Sie die Themen der Debatten durch eigene Berichte
- Nutzen Sie das Netzwerk der bislang 56 beteiligten Expert/innen

Sascha Götz Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Mehr Informationen natürlich auch auf dieser Seite:

http://www.moe-kompetenz.de/ueber_diese_seite/

Pressemitteilung

Ein anderer Blick auf Osteuropa – Ein alternatives Gesprächsportal für aktuelle Debatten

Das Online-Portal www.moe-kompetenz.de – Gespräche über Mittel- und Osteuropa (MOE) bietet seit knapp einem Jahr ein alternatives Bild von „Osten“. Die bislang 28 Gespräche mit 56 Expert/innen aus 20 Ländern werden als Telefonkonferenzen aufgezeichnet und als mp3 zum Download zur Verfügung gestellt. Kostenlos. Über 7.000 Nutzer haben im letzten Monat diesen Service besucht – und die Tendenz ist weiter steigend.

Gute Nachrichten aus Mittel- und Osteuropa (MOE) sind rar. Nur noch wenige Zeitungen leisten sich eigene Korrespondenten in Russland oder Polen – oder gar auf dem Balkan. Und in den Boulevard- und Unterhaltungsmedien feiern alte Klischees fröhliche Urständ: Selbst in Qualitätskrimis wie dem ARD-„Tatort“ ist ein Russe oder Ukrainer immer unrasiert, trägt eine Lederjacke und bedroht unbescholtene Deutsche mit unglaublicher Brutalität.

Natürlich geht es auch anders: Zumindest aus den neuen EU-Mitgliedsländern in MOE wird seit einiger Zeit öfter berichtet und dank engagierter Freelancer oder Initiativen wie n-ost (Berlin) oder maiak (Zürich) gibt es aus ganze MOE immer wieder auch hochwertige, differenzierte Geschichten zu lesen.

Trotzdem bleibt eine Lücke, die nun durch Gespräche über Ländergrenzen hinweg gefüllt werden soll. Expert/innen aus unterschiedlichsten Ländern werden per Telefon zusammengeschaltet und diskutieren aktuelle Themen: Die Situation der Roma, Geschichtspolitik, die ethnischen Spannungen in Bosnien-Herzegovina oder Rechtsradikalismus in Russland, Ungarn und der Ukraine. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Bereich der Demokratie und des Parlamentarismus. Außerdem werden besonders aktive Netzwerke und Institutionen des Austausches mit MOE „Im Profil“ vorgestellt.

- Berichten Sie über die bislang 28 Gespräche auf moe-kompetenz.de

- Vertiefen sie die Themen der Debatten durch eigene Berichte

- Nutzen Sie das Netzwerk der bislang 56 beteiligten Expert/innen

Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Mehr Informationen natürlich auch auf

http://www.moe-kompetenz.de/ueber_diese_seite/

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21.03.2010

MitOst Podium: Die Roma als Verlierer des freien Europa

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Als oberflächlicher Betrachter könnten meinen, dass gerade die Roma in Mittel- und Osteuropa glücklich sein müssten über das Ende des Ost-West-Konflikts. Wurden sie doch in vielen kommunistischen Ländern zwangsassimiliert und wie schon seit dem Mittelalter gesellschaftlich weiterhin an den Rand gedrückt.

Das Gegenteil aber ist der Fall: Die Roma sind die großen Verlierer der europäischen Einigung. Vom Sozialabbau in den Reformstaaten überdurchschnittlich getroffen, sind sie überall “die ersten, die entlassen werden und die letzten, die wieder eingestellt werden” (Joachim Krauß). Außerdem werden sie immer wieder zu Opfern rassistischer Gewalt und die Ausgrenzung hat eher zu- als abgenommen…

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