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	<title>Gespräche zu Mittel- und Osteuropa &#187; Geschichte</title>
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	<description>Gespräche zu Mittel- und Osteuropa</description>
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		<title>Im Profil: Nationen als Hörbuch vom Silberfuchs</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 16:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Götz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Wie bannt man eine ganze Nation, ihre Kultur und ihre Geschichte auf ein 80-minütiges Hörbuch? Dieser Aufgabe hat sich der Silberfuchs-Verlag gestellt und in den letzten Jahren Audio-CDs zu verschiedenen Ländern, unter anderem zu Russland, Polen und Ungarn produziert.
Ich habe mit Antje Hinz gesprochen, einer der beiden Geschäftsführerinnen des Verlages, die zugleich auch die [...]]]></description>
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</a>
 Wie bannt man eine ganze Nation, ihre Kultur und ihre Geschichte auf ein 80-minütiges Hörbuch? Dieser Aufgabe hat sich der Silberfuchs-Verlag gestellt und in den letzten Jahren Audio-CDs zu verschiedenen Ländern, unter anderem zu Russland, Polen und Ungarn produziert.</p>
<p>Ich habe mit Antje Hinz gesprochen, einer der beiden Geschäftsführerinnen des Verlages, die zugleich auch die Autorin des Russland-Hörbuches ist. Wie geht man bei so einer Produktion vor? Nach welchen Kriterien werden die Texte, Kunstwerke und Epochen ausgewählt, die auf der CD vorgestellt werden?</p>
<p>
<a href="http://www.moe-kompetenz.de/wp-content/gallery/einzelbilder/cover_russ_cd_aussen.jpg" title="" class="shutterset_singlepic65" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.moe-kompetenz.de/wp-content/gallery/cache/65__300x_cover_russ_cd_aussen.jpg" alt="cover_russ_cd_aussen" title="cover_russ_cd_aussen" />
</a>
 Nicht nur darauf erhielt ich eine Antwort, sondern auch auf die Frage, wie die Slawistin Antje Hinz das heutige Verhältnis zwischen den russischen Intellektuellen und ihrem Staat sieht &#8211; und bekam eine sehr besorgte Antwort&#8230;</p>
<p>Mehr Informationen zu den Hörbüchern gibt es natürlich auch auf der Website des Verlages <a href="http://www.silberfuchs-verlag.de" target="_blank">www.silberfuchs-verlag.de</a>.</p>
<p><a href="http://www.moe-kompetenz.de/audio/100514_silberfuchs-verlag.mp3"> Download MP3-Datei (höhere Qualität)</a></p>
<p><a href="http://www.moe-kompetenz.de/audio/100514_silberfuchs-verlag_klein.mp3"> Download MP3-Datei (kleinere Dateigröße)</a><br />
(ggf. auch mit rechter Maustaste und &#8220;Ziel speichern unter&#8221; versuchen)</p>
<p> (18:45 Min.)</p>
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		<title>Pressemitteilung</title>
		<link>http://www.moe-kompetenz.de/2010/05/pressemitteilung/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 17:52:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Götz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein anderer Blick auf Osteuropa – Ein alternatives Gesprächsportal für aktuelle Debatten 
Das Online-Portal www.moe-kompetenz.de &#8211; Gespräche über Mittel- und Osteuropa (MOE) bietet seit knapp einem Jahr ein alternatives Bild vom „Osten“. Die bislang 28 Gespräche mit 56 Expert/innen aus 20 Ländern werden als Telefonkonferenzen aufgezeichnet und als mp3 zum Download zur Verfügung gestellt. Kostenlos. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein anderer Blick auf Osteuropa – Ein alternatives Gesprächsportal für aktuelle Debatten </strong></p>
<p><em>Das Online-Portal www.moe-kompetenz.de &#8211; Gespräche über Mittel- und Osteuropa (MOE) bietet seit knapp einem Jahr ein alternatives Bild vom „Osten“. Die bislang 28 Gespräche mit 56 Expert/innen aus 20 Ländern werden als Telefonkonferenzen aufgezeichnet und als mp3 zum Download zur Verfügung gestellt. Kostenlos. Über 7.000 Nutzer haben im letzten Monat diesen Service besucht – und die Tendenz ist weiter steigend. </em></p>
<p>Gute Nachrichten aus Mittel- und Osteuropa (MOE) sind rar. Nur noch wenige Zeitungen leisten sich eigene Korrespondenten in Russland oder Polen – oder gar auf dem Balkan.</p>
<p>So bleibt eine Lücke, die nun durch Gespräche über Ländergrenzen hinweg gefüllt werden soll. Expert/innen aus unterschiedlichsten Ländern werden per Telefon zusammengeschaltet und diskutieren aktuelle Themen: Die Situation der Roma, Geschichtspolitik, die ethnischen Spannungen in Bosnien-Herzegovina oder Rechtsradikalismus in Russland, Ungarn und der Ukraine. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Bereich der Demokratie und des Parlamentarismus. Außerdem werden besonders aktive Netzwerke und Institutionen des Austausches mit MOE „Im Profil“ vorgestellt.</p>
<p>- <strong>Berichten Sie</strong> über die bislang 28 Gespräche auf moe-kompetenz.de<br />
- <strong>Vertiefen Sie</strong> die Themen der Debatten durch eigene Berichte<br />
- <strong>Nutzen Sie das Netzwerk</strong> der bislang 56 beteiligten Expert/innen</p>
<p>
<a href="http://www.moe-kompetenz.de/wp-content/gallery/einzelbilder/_goetz.jpg" title="" class="shutterset_singlepic21" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.moe-kompetenz.de/wp-content/gallery/cache/21__120x__goetz.jpg" alt="Sascha Götz" title="Sascha Götz" />
</a>
 Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Mehr Informationen natürlich auch auf dieser Seite:</p>
<p><a href="Pressemitteilung" target="_blank">http://www.moe-kompetenz.de/ueber_diese_seite/</a></p>
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<p class="MsoNormal">Pressemitteilung</p>
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<p class="MsoNormal">Ein anderer Blick auf Osteuropa – Ein alternatives Gesprächsportal für aktuelle Debatten</p>
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<p class="MsoNormal"><em>Das Online-Portal <a href="../">www.moe-kompetenz.de</a> &#8211; Gespräche über Mittel- und Osteuropa (MOE) bietet seit knapp einem Jahr ein alternatives Bild von „Osten“. Die bislang 28 Gespräche mit 56 Expert/innen aus 20 Ländern werden als Telefonkonferenzen aufgezeichnet und als mp3 zum Download zur Verfügung gestellt. Kostenlos. Über 7.000 Nutzer haben im letzten Monat diesen Service besucht – und die Tendenz ist weiter steigend. </em></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Gute Nachrichten aus Mittel- und Osteuropa (MOE) sind rar. Nur noch wenige Zeitungen leisten sich eigene Korrespondenten in Russland oder Polen – oder gar auf dem Balkan. Und in den Boulevard- und Unterhaltungsmedien feiern alte Klischees fröhliche Urständ: Selbst in Qualitätskrimis wie dem ARD-„Tatort“ ist ein Russe oder Ukrainer immer unrasiert, trägt eine Lederjacke und bedroht unbescholtene Deutsche mit unglaublicher Brutalität.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Natürlich geht es auch anders: Zumindest aus den neuen EU-Mitgliedsländern in MOE wird seit einiger Zeit öfter berichtet und dank engagierter Freelancer oder Initiativen wie n-ost (Berlin) oder maiak (Zürich) gibt es aus ganze MOE immer wieder auch hochwertige, differenzierte Geschichten zu lesen.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Trotzdem bleibt eine Lücke, die nun durch Gespräche über Ländergrenzen hinweg gefüllt werden soll. Expert/innen aus unterschiedlichsten Ländern werden per Telefon zusammengeschaltet und diskutieren aktuelle Themen: Die Situation der Roma, Geschichtspolitik, die ethnischen Spannungen in Bosnien-Herzegovina oder Rechtsradikalismus in Russland, Ungarn und der Ukraine. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Bereich der Demokratie und des Parlamentarismus. Außerdem werden besonders aktive Netzwerke und Institutionen des Austausches mit MOE „Im Profil“ vorgestellt.</p>
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<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;"><!--[if !supportLists]-->-<span style="font: 7pt &amp;amp;amp;"> </span><!--[endif]--><strong>Berichten Sie</strong> über die bislang 28 Gespräche auf moe-kompetenz.de</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;"><!--[if !supportLists]-->-<span style="font: 7pt &amp;amp;amp;"> </span><!--[endif]--><strong>Vertiefen </strong>sie die Themen der Debatten durch eigene Berichte</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;"><!--[if !supportLists]-->-<span style="font: 7pt &amp;amp;amp;"> </span><!--[endif]--><strong>Nutzen Sie </strong>das Netzwerk der bislang 56 beteiligten Expert/innen</p>
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<p class="MsoNormal">Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Mehr Informationen natürlich auch auf</p>
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<p class="MsoNormal"><a href="../ueber_diese_seite/">http://www.moe-kompetenz.de/ueber_diese_seite/</a></p>
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		<title>MitOst Podium: Die Roma als Verlierer des freien Europa</title>
		<link>http://www.moe-kompetenz.de/2010/03/13roma/</link>
		<comments>http://www.moe-kompetenz.de/2010/03/13roma/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 13:50:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Götz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als oberflächlicher Betrachter könnten meinen, dass gerade die Roma in Mittel- und Osteuropa glücklich sein müssten über das Ende des Ost-West-Konflikts. Wurden sie doch in vielen kommunistischen Ländern zwangsassimiliert und wie schon seit dem Mittelalter gesellschaftlich weiterhin an den Rand gedrückt.
Das Gegenteil aber ist der Fall: Die Roma sind die großen Verlierer der europäischen Einigung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als oberflächlicher Betrachter könnten meinen, dass gerade die Roma in Mittel- und Osteuropa glücklich sein müssten über das Ende des Ost-West-Konflikts. Wurden sie doch in vielen kommunistischen Ländern zwangsassimiliert und wie schon seit dem Mittelalter gesellschaftlich weiterhin an den Rand gedrückt.</p>
<p>Das Gegenteil aber ist der Fall: Die Roma sind die großen Verlierer der europäischen Einigung. Vom Sozialabbau in den Reformstaaten überdurchschnittlich getroffen, sind sie überall &#8220;die ersten, die entlassen werden und die letzten, die wieder eingestellt werden&#8221; (Joachim Krauß). Außerdem werden sie immer wieder zu Opfern rassistischer Gewalt und die Ausgrenzung hat eher zu- als abgenommen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.moe-kompetenz.de/audio/100313_Roma_mittel.mp3">Download MP3-Datei (höhere Qualität)</a></p>
<p><a href="http://www.moe-kompetenz.de/audio/100313_Roma.mp3">Download MP3-Datei (kleinere Dateigröße)</a><br />
(ggf. auch mit rechter Maustaste und &#8220;Ziel speichern unter&#8221; versuchen)</p>
<p> (39:55 Min.)</p>
<p><em>Für weitere Informationen zum Gespräch und den Teilnehmer/innen oder um diesen Beitrag zu kommentieren klicken Sie auf &#8220;weiterlesen&#8221;.</em><br />
<span id="more-611"></span></p>
<p>Dr. Rajko Đurić fordert deshalb eine &#8220;Minderheitenpolitik&#8221; und vor allem eine europäische Vertretung für sein &#8220;Volk ohne Stimme&#8221; (Günter Grass). Und er stellt Erschreckendes fest: Die Diskriminierung ist überall in Europa die Gleiche &#8211; in demokratischen Staaten genauso wie in mancher Diktatur! Und auch ein Ausweg über Bildung ist meist nicht möglich, wie Silja Schultheis aus Tschechien berichtet. Denn die allermeisten Roma-Kinder landen in der Sonderschule und werden vom &#8220;Aufstieg durch Bildung&#8221; ferngehalten. Doch es gibt auch positive Beispiele für das Zusammenleben&#8230;</p>
<p>Anlass für das Gespräch über die Situtation der Roma in MOE ist die Studie &#8220;<a href="http://www.gesis.org/fileadmin/upload/dienstleistung/fachinformationen/series_ssee_01/Roma_in_Central_and_Eastern_Europe.pdf" target="_blank">Roma in Central and Eastern Europe</a>&#8220;, die vom GESIS Leibniz Institute for the Social Sciences, Service Agency Eastern Europe 2009 herausgegeben wurde.</p>

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</a>

<p><strong>Dr. Rajko </strong><strong>Đurić</strong></p>
<p>Wurde 1947 in der Nähe von Belgrad/Jugoslawien geboren. Er studierte Philosophie und promovierte im Fach Soziologie. Rajko Đurić ist Autor mehrerer Bücher, u.a. zur Geschichte der Roma. Er zählt zu den bekanntesten Vertretern der internationalen Roma-Bewegung, war u.a. Präsident der Internationalen Romani-Union und Generalsekretär des internationalen Romani-PEN-Zentrums. Von 1992 bis 2004 lebte er im Berliner Exil.</p>

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</a>

<p><strong>Silja Schultheis </strong></p>
<p>Geboren 1970 in Berlin. Studium der Kulturgeschichte Osteuropas, Polonistik, Geschichte in Marburg, Mainz, Bremen und St. Petersburg. Stiftungskolleg für internationale Aufgaben der Robert Bosch Stiftung. Seit 2001 Redakteurin beim Tschechischen Rundfunk in Prag. Freie Korrespondentin für deutsche Medien, unter anderem DLR, DW, SWR, WDR, BR. Kolumnistin der tschechischen Zeitschrift Respekt. Zwei Kinder.</p>

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	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.moe-kompetenz.de/wp-content/gallery/cache/57__120x_joachim_krauss_0.jpg" alt="joachim_krauss_0" title="joachim_krauss_0" />
</a>

<p><strong>Joachim Krauß</strong></p>
<p>Lebt in Berlin und ist derzeit Doktorand am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität. Er verfasste Studien zu Mittel- und Osteuropa und beschäftigt sich seit längerer Zeit insbesondere mit der Situation der Roma in Rumänien.<ins datetime="2010-03-21T13:46:51+00:00"></ins></p>
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		<title>MitOst-Podium: Rechtsradikalismus in Russland, der Ukraine und Ungarn</title>
		<link>http://www.moe-kompetenz.de/2010/01/rechtsradikalismus/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 16:25:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Götz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer wieder erschrecken uns Medienberichte über politischen Extremismus und rassistisch motivierte Gewalt in Europa. In Westeuropa ist die extreme Rechte dabei seit Jahrzehnten ein bekanntes Phänomen. Zeitweilige Erfolge der französischen &#8220;Front National&#8221;, der NPD in Deutschland oder der neofaschistischen &#8220;Azione Sociale&#8221; von Alessandra Mussolini, der Enkelin von Benito Mussolini sorgen von Zeit zu Zeit für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<a href="http://www.moe-kompetenz.de/wp-content/gallery/einzelbilder/umland_marsovszky_katsbert.jpg" title="" class="shutterset_singlepic34" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.moe-kompetenz.de/wp-content/gallery/cache/34__180x_umland_marsovszky_katsbert.jpg" alt="umland_marsovszky_katsbert" title="umland_marsovszky_katsbert" />
</a>
Immer wieder erschrecken uns Medienberichte über politischen Extremismus und rassistisch motivierte Gewalt in Europa. In Westeuropa ist die extreme Rechte dabei seit Jahrzehnten ein bekanntes Phänomen. Zeitweilige Erfolge der französischen &#8220;Front National&#8221;, der NPD in Deutschland oder der neofaschistischen &#8220;Azione Sociale&#8221; von Alessandra Mussolini, der Enkelin von Benito Mussolini sorgen von Zeit zu Zeit für große Empörung in ganz Europa.</p>
<p>Wenig weiß man aber über rechtsextreme Parteien in Mittel- und Osteuropa. Diesen Parteien und der fremdenfeindlich motivierten Gewalt widmet sich diese Diskussion. </p>
<p><a href="http://www.moe-kompetenz.de/audio/18_100122_Rechtsradikalismus.mp3">Download MP3-Datei</a><br />
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<p> (49:50 Min.)</p>
<p><span id="more-446"></span>Am bekanntesten sind sicher noch die sogenannten &#8220;Liberaldemokraten&#8221; des Russischen Politikers Vladimir Žirinovskij. Andere aber, wie zum Beispiel die SNS (Slowakei) oder &#8220;Jobbik&#8221; (Ungarn) verstehen sich offen als Nachfolger von Vorgängerparteien aus der Zeit des Nationalsozialismus. Sie verbreiten nicht nur fremdenfeindliche und antisemitische Propaganda, sondern schaffen ein Klima der Aggression, das zu direkter Gewalt gegen Minderheiten und politische Gegner führt. Und was am erschreckensten ist: Die SNS ist an der slowakischen Regierungskoalition beteiligt und auch Jobbik könnte mit der ebenfalls völkisch orientierten &#8220;Fidesz&#8221; bei den Wahlen im April oder Mai 2010 in Ungarn eine Rechtsregierung bilden, die möglicherweise sogar eine verfassungsändernde Mehrheit im Parlament erreichen könnte.</p>
<p>Grund genug, mit einer Runde von Experten für den Rechtsextremismus in MOE über das Thema zu sprechen:</p>
<p>
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</a>
 Dr. Tetyana Katsbert ist in der Ukraine geboren und hat 2008 zum Thema &#8220;Nationale Stereotypen in den deutsch-englischen Beziehungen: sprachliche und kulturelle Perspektive&#8221; promoviert. Zurzeit arbeitet sie an der Studie „Hate Crimes in Ukraine – Monitoring und Victim Assistance“, die im Frühjahr 2010 fertig werden soll.</p>
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</a>
Magdalena Marsovszky ist in Ungarn geboren, arbeitet als freie Kulturwissenschaftlerin in München und Budapest und ist Expertin für Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus ohne Rassen, Ethnizität, völkisches Denken, Kultur- und Medienpolitik in Ungarn.</p>
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</a>
Dr. Andreas Umland ist in Jena geboren, studierte und lehrte in Leipzig, Berlin, Oxford, Stanford und Cambridge. In Berlin promovierte er zum Aufstieg Vladimir Žirinovskijs in der russischen Politik. Zum Ph. D. in Politics graduierte er an der University of Cambridge (Trinity College) mit einer Arbeit zur postsowjetischen russischen „unzivilen Gesellschaft“. Aktuell unterrichtet er an der katholischen Universität Eichstätt/Bayern.</p>
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		<title>Im Profil: Ostblick e.V. &#8211; Initiative Osteuropastudierender</title>
		<link>http://www.moe-kompetenz.de/2009/12/profil-ostblick/</link>
		<comments>http://www.moe-kompetenz.de/2009/12/profil-ostblick/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 23:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Götz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ostblick, das sind Studierende und Graduierte osteuropabezogener Studienrichtungen (z.B. Slavistik, Osteuropäische Geschichte, Ostkirchenkunde, Kaukasiologie, Ukrainistik) aus ganz Deutschland, denen der Erhalt und die Qualität der Hochschulausbildung in ihren Fachbereichen am Herzen liegen. Ich habe mich mit dem Ostblick-Vorsitzenden Stefan Schurmann über die Situation der Osteuropastudien in Deutschland unterhalten.
 Stefan Schurmann ist Vorsitzender des Ostblick e.V. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ostblick, das sind Studierende und Graduierte osteuropabezogener Studienrichtungen (z.B. Slavistik, Osteuropäische Geschichte, Ostkirchenkunde, Kaukasiologie, Ukrainistik) aus ganz Deutschland, denen der Erhalt und die Qualität der Hochschulausbildung in ihren Fachbereichen am Herzen liegen. Ich habe mich mit dem Ostblick-Vorsitzenden Stefan Schurmann über die Situation der Osteuropastudien in Deutschland unterhalten.</p>
<p>
<a href="http://www.moe-kompetenz.de/wp-content/gallery/einzelbilder/stefan_schurmann.jpg" title="" class="shutterset_singlepic24" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.moe-kompetenz.de/wp-content/gallery/cache/24__130x_stefan_schurmann.jpg" alt="stefan_schurmann" title="stefan_schurmann" />
</a>
 Stefan Schurmann ist Vorsitzender des Ostblick e.V. und studiert Slavistik und Erziehungswissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Sein Sprach- und Interessenschwerpunkt liegt im russischsprachigen Raum. Er engagiert sich bei Ostblick seit 2006.</p>
<p>Während im letzten Jahr noch konkrete Befürchtungen zu Schließungen einzelner Fachbereiche (z.B. in Bonn) im Vordergrund standen, überschattet das Thema &#8220;Bachelor und Master&#8221; nun auch die Arbeit von Ostblick. Solange hier die &#8220;Hausaufgaben&#8221; nicht gemacht seien, bleibe den Studierenden kaum die Möglichkeit, sich zum Beispiel auf Auslandssemester vorzubereiten.</p>
<p>Hier der Link zur Homepage von Ostblick:  <a href="http://www.ostblick-deutschland.de" target="_blank">http://www.ostblick-deutschland.de</a></p>
<p><a href="http://www.moe-kompetenz.de/audio/13_091208_Ostblick.mp3">Download MP3-Datei</a><br />
(ggf. auch mit rechter Maustaste und &#8220;Ziel speichern unter&#8221; versuchen)</p>
<p>(6:29 Min.)</p>
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		<title>Im Profil: Geschichtsprojekt &#8220;Denkmäler in Dalmatien&#8221;</title>
		<link>http://www.moe-kompetenz.de/2009/11/geschichtsprojekt-kroatien/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 19:33:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Götz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Die drei Historiker Nils Müller, Marija Vulesica und Bernd Robionek (von links nach rechts) haben sich auf den Weg nach Dalmatien gemacht, um dort im Rahmen ihres Projekts verschiedene Denkmäler zu untersuchen: Einerseits solche für jugoslawische Partisanen und andererseits solche für kroatische Opfer der Kriege der 90er Jahre. Während die letzteren gut gepflegt zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
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	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.moe-kompetenz.de/wp-content/gallery/cache/19__180x_dalmatien_gruppe.jpg" alt="Müller, Vulesica, Robionek (v.l.)" title="Müller, Vulesica, Robionek (v.l.)" />
</a>
 Die drei Historiker <a href="http://www.geschichtswerkstatt-europa.org/teilnehmer-details/member/47.html" target="_blank">Nils Müller</a>, <a href="http://www.geschichtswerkstatt-europa.org/teilnehmer-details/member/49.html" target="_blank">Marija Vulesica</a> und <a href="http://www.geschichtswerkstatt-europa.org/teilnehmer-details/member/48.html" target="_blank">Bernd Robionek</a> (von links nach rechts) haben sich auf den Weg nach Dalmatien gemacht, um dort im Rahmen ihres Projekts verschiedene Denkmäler zu untersuchen: Einerseits solche für jugoslawische Partisanen und andererseits solche für kroatische Opfer der Kriege der 90er Jahre. Während die letzteren gut gepflegt zu werden scheinen, überlässt man die jugoslawischen Denkmäler häufig dem Verfall oder sie werden gar aktiv zerstört. Und das obwohl viele der &#8220;jugoslawischen&#8221; Partisanen Kroaten waren.</p>
<p><a href="http://www.moe-kompetenz.de/audio/091114_Profil_Kroatienprojekt.mp3">Download MP3-Datei<br />
</a>(ggf. auch mit rechter Maustaste und &#8220;Ziel speichern unter&#8221; versuchen)</p>
<p> (16 Min.)</p>
<p>
<a href="http://www.moe-kompetenz.de/wp-content/gallery/einzelbilder/evz_off_co_d_hd_s.jpg" title="" class="shutterset_singlepic18" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.moe-kompetenz.de/wp-content/gallery/cache/18__180x_evz_off_co_d_hd_s.jpg" alt="evz_off_co_d_hd_s" title="evz_off_co_d_hd_s" />
</a>
 Das Projekt wurde im Rahmen der <a href="http://www.geschichtswerkstatt-europa.org" target="_blank">Geschichtswerkstatt Europa</a> von der <a href="http://www.stiftung-evz.de" target="_blank">Stiftung &#8220;Erinnerung, Verantwortung und Zukunft&#8221;</a> gefördert&#8230;<br />
<span id="more-306"></span><br />
&#8230;Die Geschichtswerkstatt fördert internationale Projekte zur Analyse europäischer Erinnerungskulturen. Ihr Ziel ist ein Dialog junger Europäer über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten nationaler, regionaler und lokaler Erinnerungen an die Gewalterfahrungen des 20. Jahrhunderts.</p>
<p>Der volle Titel des Projekts lautet &#8220;Überlagerung, Verdrängung oder ungestörtes Nebeneinander? Landschaftliche Erinnerungskultur in Dalmatien zwischen Partisanenkult und Repräsentation der Nationalstaatlichkeit&#8221;. Die Projektbeschreibung finden Sie <a href="http://www.geschichtswerkstatt-europa.org/projekt-details/items/erinnerungskultur-dalmatien.html" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>MitOst-Podium: Geschichtsprojekte und Geschichtspolitik in MOE</title>
		<link>http://www.moe-kompetenz.de/2009/09/geschichtspolitik/</link>
		<comments>http://www.moe-kompetenz.de/2009/09/geschichtspolitik/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 13:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Götz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In diesem Gespräch diskutieren (mehr zu den Personen):

Blanka Mouralová, Collegium Bohemicum, Ustí nad Laben (Aussig)/Tschechien
Irina Sherbakova, Memorial, Moskau/Russland
Alvydas Nikzentaitis, Historiker, Vilnius/Litauen

Moderation: Sascha Götz, Berlin/Deutschland
Aus sehr unterschiedlichen Perspektiven wird diskutiert, welche Voraussetzungen und Hindernisse für Geschichtsprojekte in Mittel- und Osteuropa bestehen. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es gibt.
Download MP3-Datei 
(ggf. auch mit rechter Maustaste und &#8220;Ziel speichern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Gespräch diskutieren (mehr zu den <a href="http://www.moe-kompetenz.de/2009/09/geschichtspolitik/#more-78">Personen</a>):</p>
<ul>
<li>Blanka Mouralová, Collegium Bohemicum, Ustí nad Laben (Aussig)/Tschechien</li>
<li>Irina Sherbakova, Memorial, Moskau/Russland</li>
<li>Alvydas Nikzentaitis, Historiker, Vilnius/Litauen</li>
</ul>
<p>Moderation: <a href="http://www.moe-kompetenz.de/uber-den-autor/">Sascha Götz</a>, Berlin/Deutschland</p>
<p>Aus sehr unterschiedlichen Perspektiven wird diskutiert, welche Voraussetzungen und Hindernisse für Geschichtsprojekte in Mittel- und Osteuropa bestehen. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es gibt.</p>
<p><a href="http://www.moe-kompetenz.de/audio/3_090914_Geschichtspolitik.mp3">Download MP3-Datei </a><br />
(ggf. auch mit rechter Maustaste und &#8220;Ziel speichern unter&#8221; versuchen)</p>
<p>  (39  Min.)<span id="more-78"></span></p>
<h3>Aus dem Inhalt</h3>
<p><strong>Blanka Mouralová </strong>sieht die Entwicklung in Tschechien positiv. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern sehen die Tschechen ihre Geschichte gelassen und es gibt eine wachsende Offenheit für eine kritische Auseinandersetzung. Auch europäische Gelder helfen bei der Realisierung von Projekten. Allerdings fehlt bislang eine staatliche Strategie, um die Beschäftigung mit der Geschichte wirklich nachhaltig zu gestalten.</p>
<p>
<a href="http://www.moe-kompetenz.de/wp-content/gallery/einzelbilder/3_irina_sherbakova.jpg" title="" class="shutterset_singlepic2" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.moe-kompetenz.de/wp-content/gallery/cache/2__120x_3_irina_sherbakova.jpg" alt="Irina Sherbakova" title="Irina Sherbakova" />
</a>
<strong>Irina Sherbakova</strong> zeichnet ein negatives Bild der gesellschaftlichen und staatlichen Einstellung zur Geschichte. Es sei wesentlich einfacher, in der Chruschtschow-Ära niedergerissene Stalin-Denkmale wiederzuerrichten als an die Opfer des Stalinismus zu erinnern oder Überlebenden durch Projekte zu helfen.</p>
<p><strong>Alvydas Nikzentaitis</strong> sieht die Baltischen Länder zwischen diesen beiden Extremen. Der Geschichtsmythos der baltischen Staaten &#8211; wie auch Polens &#8211; beziehe sich vor allem auf die Rolle als Opfer im Zweiten Weltkrieg. Es gebe aber auch Tendenzen, eine staatlich-einheitliche Sicht der Geschichte durch Gesetze festzuschreiben und zum Beispiel widersprechende Äußerungen unter empfindliche Strafen zu stellen. Russland sieht er gefangen in einem Sieger-Mythos, der keinen Raum für ein Bild Stalins als Verbrecher lässt.</p>
<p><strong>Alle drei</strong> sind sich einig, dass alle genannten Staaten die Voraussetzungen für die freie Beschäftigung mit der eigenen und gemeinsamen Geschichte schaffen müssen.</p>
<h3>Zum Hintergrund des Gesprächs</h3>
<p><em>von Sascha Götz</em></p>
<p>Der 60. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen hat die europäische Öffentlichkeit gerade wieder eindringlich daran erinnert, welch große Rolle die Geschichte in der Verständigung zwischen den europäischen Völkern spielt. Wirkliche Verständigung ist ganz offensichtlich nur möglich, wenn die jeweilige Sicht auf die eigene und gemeinsame Geschichte gegenseitig bekannt ist und mindestens respektiert wird. Für Deutschland als das Land, das den Zweiten Weltkrieg begonnen, wo der Holocaust geplant und über seine Durchführung entschieden wurde, ist das besonders wichtig. Aber es gilt auch für jedes andere Land Europas.</p>
<p>Die Beispiele sind offensichtlich und können überall in Mittel- und Osteuropa gefunden werden: Die Mehrheit in den baltischen Staaten sieht zum Beispiel in den Soldaten der Roten Armee bis heute vor allem Okkupanten und Unterdrücker, Russland ist für manchen Balten bis in unsere Tage eine Bedrohung der eigenen Staatlichkeit. In Moskau dagegen sehen sich viele in einer ungebrochenen Tradition zur UdSSR und bestehen auf der Würdigung der Leistung der Roten Armee beim Sieg über den Hitler-Faschismus. Die Ukraine feiert nationalistische Kämpfer aus der Zeit des zweiten Weltkrieges, die aus polnischer und russischer Sicht Separatisten und Kollaborateure der Nationalsozialisten waren. In Tschechien sind die Beneš-Dekrete, die 1945 die rechtliche Grundlage für die Vertreibung der Deutschen aus Böhmen und Mähren bildeten, bis heute gültig und werden von den meisten Politikern gerechtfertigt. In Deutschland dagegen halten nicht nur für Konservative und Vertriebenenfunktionäre diese Dekrete für ein schreiendes Unrecht und lehnen die These einer Kollektivschuld der Sudetendeutschen ab. Diese Reihe ließe sich fast endlos fortsetzen.</p>
<p>Angesichts dieser zahlreichen Widersprüche in den Geschichtsbildern stellt sich die Frage nach den Auswirkungen offizieller Geschichtspolitik, aber auch nach den Möglichkeiten und Begrenzungen von privaten Initiativen, die zu mehr Verständnis und Aufklärung beitragen wollen. Wir möchten deshalb in dieser Diskussion den folgenden Fragen nachgehen:</p>
<p>- Welche Möglichkeiten für private Initiativen zu geschichtlichen Fragestellungen bestehen in den verschiedenen Ländern Mittel- und Osteuropas?</p>
<p>- Wie reagiert die jeweilige Öffentlichkeit auf kritische Positionen zur „offiziellen“ Geschichtspolitik?</p>
<p>- Welche Grenzen gibt es für solche Aktivitäten, was wird nicht toleriert?</p>
<p>- Wie müsste sich offizielle Geschichtspolitik ändern, um mehr Raum für private Initiative zu lassen – ohne dass Geschichte privatisiert wird?</p>
]]></content:encoded>
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