Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

19.09.2013

Im Profil – Der Fall Tomislav Kežarovski

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tomislav-kezarovski Seit nunmehr beinahe 90 Tagen ist der mazedonische Journalist Tomislav Kežarovski in Haft.
Kežarovski, Reporter der Tageszeitung Nova Makedonija und Spezialist für Themen wie Korruption und organisiertes Verbrechen, wird vorgeworfen die Identität eines geschützten Zeugen preisgegeben zu haben. Der Fall sorgt nicht nur in Mazedonien für Aufregung. Mehrere Journalistenorganisationen, darunter auch n-ost und Reporter ohne Grenzen, fordern die sofortige Freilassung Kežarovskis.

tamina-kutscher Tamina Kutscher, Redakteurin bei n-ost und Leiterin der Kampagne zur Freilassung von Kežarovski, stellt im Gespräch mit Johannes Rüger die Details des Falles dar und gibt Einschätzungen zum Stand der Pressefreiheit in Mazedonien. Ergänzend empfehlen wir Ihnen den Frühjahrsbericht der EU-Kommission zu Mazedonien, mit einem Abschnitt zum Thema Pressefreiheit.

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08.10.2012

Im Profil: Balkan Investigative Reporting Network (BIRN)

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jelena-cosic Das investigative Reporter-Netzwerk BIRN besteht aus bis zu 300 Journalisten, die vom Balkan berichten. Es handelt sich dabei um lokale Reporter, die sowohl in ihren Landessprachen als auch auf Englisch publizieren. Das Netzwerk hat sich unter anderem auf Korruptionsskandale und Kriegsverbrechen spezialisiert. Das ist deshalb so besonders, weil es in Ländern wie Serbien oder Bosnien und Herzegowina ansonsten kaum investigative Recherche gibt. BIRN finanziert sich in erster Linie durch Spenden und Stiftungsgelder. Damit organisiert das Netzwerk auch regelmäßige Seminare, wie zum Beispiel die “Summer School of Investigative Reporting” Ende August, an der nicht nur lokale sondern auch internationale Journalisten teilnehmen dürfen.

Im Interview mit Pauline Tillmann spricht eine der Redakteurinnen, die 32-jährige Jelena Cosic, warum investigative Recherche auf dem Balkan so wenig verbreitet ist und warum sie ihre Arbeit als besonders sinnstiftend empfindet.

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10.07.2012

Im Profil: Zentralasiatische Medienwerkstatt

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susanne-becker Die Zentralasiatische Medienwerkstatt (ZAM) fand in diesem Jahr zum 6. Mal statt. Die Idee ist: Ein deutscher Nachwuchsjournalist erarbeitet mit zwei Zentralasiaten einen Text und einen Podcast. Insgesamt haben 15 junge Menschen zwischen 21 und 33 Jahren teilgenommen. Sie kamen aus Deutschland, Österreich, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan. Organisiert wurde das Ganze vom Goethe-Institut Almaty sowie vom ifa, dem Institut für Auslandsbeziehungen. Die Ergebnisse werden in den nächsten Wochen und Monaten auf http://www.goethe.de/ins/kz/alm/deindex.htm?wt_sc=almaty und www.to4ka-treff.de publiziert.

Im Gespräch mit Pauline Tillmann erzählt die Leiterin der Sprachabteilung, Susanne Becker, worauf es ihr bei den Teilnehmern ankam, was das Besondere an der ZAM ist und ob es nächstes Jahr eine Fortsetzung geben wird. Mehr zur diesjährigen Ausschreibung unter: http://bit.ly/PvXQ7r.

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03.07.2012

Im Profil: To4ka-Treff – das deutsch-russische Jugendportal

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wolfiroi „To4ka-Treff“ ist ein spannendes Webprojekt, das junge deutsche und russische Journalisten zusammenbringen soll. Es gibt ausführliche Dossiers zu unterschiedlichen Themen, zum Beispiel über „Toleranz“ oder aktuell über „Ernährung“. Und unterschiedliche Artikel, einen auch zu Blogs, in dem sich ein Autor fragt „Warum funktioniert die Blogosphäre?“. Das Besondere: Jeder (junge) Journalist kann mitmachen. Was www.to4ka-treff.de ausmacht und was es einem bringt, wenn man tatsächlich mitmacht, erklärt im Interview mit Pauline Tillmann der promovierte Slawist Wolf Iro. Iro leitet seit Januar 2009 den Programmbereich Kultur im Goethe-Institut Moskau – und betreut damit auch „To4ka-Treff“.

Ein längeres Interview mit Wolf Iro über Russland im Allgemeinen und Moskau im Speziellen: http://www.goethe.de/uun/bdu/9fr/de5730283.htm

Zu „To4ka-Treff“ gab es übrigens schon einmal ein Gespräch auf moe-kompetenz.de, und zwar mit der Journalistin Polina Mandrik. Das Gespräch findet Ihr unter http://www.moe-kompetenz.de/2011/05/to4ka/

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11.05.2012

Im Profil: Café Babel

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tobias-sauer Tobias Sauer, Jahrgang 1983, ist in Wilhelmshaven aufgewachsen und mit Schiffen verbindet er die große weite Welt. In Trier und Bologna hat er Politikwissenschaft, Geschichte und Ethnologie studiert sowie diverse Praktika absolviert. Seit einiger Zeit engagiert er sich ehrenamtlich beim Online-Europamagazin „Café Babel“, das seinen Sitz in Paris hat und in sechs Sprachen publiziert wird. Im Interview mit Pauline Tillmann spricht er darüber, wie er dazu gekommen ist, welchen Mehrwert ihm diese Form von Bürgerjournalismus gibt und ob er sich vorstellen kann das auch noch in fünf Jahren zu machen.

Anmerkung: Themen aus Mittel- und Osteuropa kommen im Café Babel immer noch zu kurz, weil es aus dieser Region zu wenig Autoren gibt. Wer sich einbringen will, kann sich auf www.cafebabel.com informieren.

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26.11.2011

Im Profil: Umweltjournalismus in Russland

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angelina-davydova In Russland wird der Müll nicht getrennt, Batterien werden achtlos weggeworfen und über schädliche Abgase machen sich die Wenigsten Gedanken. Dennoch gewinnt das Thema Umwelt immer mehr an Bedeutung. Das weiß auch Angelina Davydova. Die 33-Jährige lebt in St. Petersburg, arbeitet für unterschiedliche russische Medien und leitet immer wieder Umweltprojekte, unter anderem für den Deutsch-Russischen Austausch (DRA). So hat sie 2008 beispielsweise das „Moving Baltic Sea Festival“ in St. Petersburg geleitet, das junge Umwelt- und Kulturinitiativen im ganzen Ostseeraum zusammenbringt (www.movingbalticsea.org). Im Gespräch mit Pauline Tillmann erzählt sie wie sie zu dazu gekommen ist über Umweltthemen zu berichten, wie die Russen mit diesen Themen umgehen und was sie von der anstehenden UN-Klimakonferenz im südafrikanischen Durban hält.

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15.06.2011

Im Profil: Medienmittler zwischen den Völkern

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anja-oshchypok Die „Medienmittler zwischen den Völkern“ sind zurück in ihren Heimatländern. Drei Monate – März, April, Mai – waren 15 junge Journalisten aus Osteuropa in Berlin, um mehr über Deutschland zu erfahren und bei einem deutschen Gastmedium zu hospitieren. Sie waren bei „Financial Times Deutschland“, bei der „Welt“, beim „ZDF Morgenmagazin“, beim RBB und vielen weiteren Berliner Medienhäusern. Das Programm läuft seit knapp zehn Jahren und wird von der Stuttgarter Robert-Bosch-Stiftung finanziert. Inzwischen sind Stipendiaten aus 15 osteuropäischen Ländern dabei – unter anderem aus Bulgarien, Georgien, Rumänien, Moldau, Ukraine, Armenien, Polen und Tschechien. Anja Oshchypok ist eine der diesjährigen Stipendiaten. Sie arbeitet in der deutschen Redaktion des ukrainischen Auslandssenders „Radio Ukraine International“ und erzählt im Gespräch mit Pauline Tillmann von ihren Erfahrungen in Berlin und bei ihrem Gastsender Deutschlandradio Kultur.

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(07:05 Min.)

Mehr Informationen zum Programm „Medienmittler zwischen den Völkern“ – auch interessant für deutsche Journalisten – finden Sie auf der Webseite http://medien-mittler.de/

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22.05.2011

To4ka-Treff: Treffpunkt im Internet

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To4ka-Treff ist ein deutsch-russischsprachiges Jugendportal von jungen Menschen für junge Menschen, das dazu beiträgt, den Austausch zwischen russischsprachigen Jugendlichen aus Osteuropa und Zentralasien und jungen Menschen in Deutschland zu intensivieren. Es soll ein zweisprachiges Ort des virtuellen Austauschs und der Kommunikation sein, so dass alle Informationen über die jeweils andere Kultur auch ohne fundierte Sprachkenntnisse zugänglich sind. polina-mandrik-projektleiterin_to4ka-treff
Was steckt unter dem Begriff „To4ka“ und was macht den Alltag der Redaktion des Internetportals aus? Darüber haben wir mit Polina Mandrik gesprochen, Philologin mit Zusatzausbildung als Journalistin, die dem Portal To4ka-Treff seit seiner Gründung im Frühjahr 2008 treu ist.

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(05:44 Min.)

Berichte, Audios und Videos zu aktuellen Themen aus deutsch-russischer Perspektive, Ausschreibungen, zweisprachige Blogs, Projektbörse, Spiele, Comics, E-Cards und noch viel mehr finden Interessierte unter

www.to4ka-treff.de

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