Im Profil: Umweltjournalismus in Russland
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In Russland wird der Müll nicht getrennt, Batterien werden achtlos weggeworfen und über schädliche Abgase machen sich die Wenigsten Gedanken. Dennoch gewinnt das Thema Umwelt immer mehr an Bedeutung. Das weiß auch Angelina Davydova. Die 33-Jährige lebt in St. Petersburg, arbeitet für unterschiedliche russische Medien und leitet immer wieder Umweltprojekte, unter anderem für den Deutsch-Russischen Austausch (DRA). So hat sie 2008 beispielsweise das „Moving Baltic Sea Festival“ in St. Petersburg geleitet, das junge Umwelt- und Kulturinitiativen im ganzen Ostseeraum zusammenbringt (www.movingbalticsea.org). Im Gespräch mit Pauline Tillmann erzählt sie wie sie zu dazu gekommen ist über Umweltthemen zu berichten, wie die Russen mit diesen Themen umgehen und was sie von der anstehenden UN-Klimakonferenz im südafrikanischen Durban hält.
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(08:26 Min.)
Im Profil: Medienmittler zwischen den Völkern
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Die „Medienmittler zwischen den Völkern“ sind zurück in ihren Heimatländern. Drei Monate – März, April, Mai – waren 15 junge Journalisten aus Osteuropa in Berlin, um mehr über Deutschland zu erfahren und bei einem deutschen Gastmedium zu hospitieren. Sie waren bei „Financial Times Deutschland“, bei der „Welt“, beim „ZDF Morgenmagazin“, beim RBB und vielen weiteren Berliner Medienhäusern. Das Programm läuft seit knapp zehn Jahren und wird von der Stuttgarter Robert-Bosch-Stiftung finanziert. Inzwischen sind Stipendiaten aus 15 osteuropäischen Ländern dabei – unter anderem aus Bulgarien, Georgien, Rumänien, Moldau, Ukraine, Armenien, Polen und Tschechien. Anja Oshchypok ist eine der diesjährigen Stipendiaten. Sie arbeitet in der deutschen Redaktion des ukrainischen Auslandssenders „Radio Ukraine International“ und erzählt im Gespräch mit Pauline Tillmann von ihren Erfahrungen in Berlin und bei ihrem Gastsender Deutschlandradio Kultur.
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(07:05 Min.)
Mehr Informationen zum Programm „Medienmittler zwischen den Völkern“ – auch interessant für deutsche Journalisten – finden Sie auf der Webseite http://medien-mittler.de/
To4ka-Treff: Treffpunkt im Internet
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To4ka-Treff ist ein deutsch-russischsprachiges Jugendportal von jungen Menschen für junge Menschen, das dazu beiträgt, den Austausch zwischen russischsprachigen Jugendlichen aus Osteuropa und Zentralasien und jungen Menschen in Deutschland zu intensivieren. Es soll ein zweisprachiges Ort des virtuellen Austauschs und der Kommunikation sein, so dass alle Informationen über die jeweils andere Kultur auch ohne fundierte Sprachkenntnisse zugänglich sind.
Was steckt unter dem Begriff „To4ka“ und was macht den Alltag der Redaktion des Internetportals aus? Darüber haben wir mit Polina Mandrik gesprochen, Philologin mit Zusatzausbildung als Journalistin, die dem Portal To4ka-Treff seit seiner Gründung im Frühjahr 2008 treu ist.
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(05:44 Min.)
Berichte, Audios und Videos zu aktuellen Themen aus deutsch-russischer Perspektive, Ausschreibungen, zweisprachige Blogs, Projektbörse, Spiele, Comics, E-Cards und noch viel mehr finden Interessierte unter
Im Profil: Das ukrainische Fernsehen
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Im März 2011 wurde die ukrainische Internet-Webseite „telekritika.ua“ mit dem Gerd-Bucerius-Förderpreis „Freie Presse Osteuropa“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden sechs Förderpreise vergeben, an Journalisten und Medien in Russland, Belarus, Aserbaidschan, Armenien und eben auch Ukraine. Die Gerd-Bucerius-Förderpreise werden von der Hamburger ZEIT-Stiftung und der norwegischen Partnerstiftung Institutsjonen Fritt Ord vergeben. In der Begründung heißt es „Telekritika“ berichte ausgewogen und unabhängig über die Situation und Tendenzen in den ukrainischen Medien. Aufgrund dieser Wächterrolle sei die Webseite wichtig für die Medien in der Ukraine. Das Portal, das hauptsächlich durch Spenden finanziert wird, besteht seit 2001 und beschäftigt 15 Mitarbeiter. Pauline Tillmann hat sich mit der Chefredakteurin Natalia Lvovna über „telekritika.ua“ unterhalten, aber auch darüber wie es mit der Pressefreiheit in der Ukraine generell aussieht und was ihr der Gerd-Bucerius-Förderpreis bedeutet, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Das Interview wurde auf Russisch geführt.
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(08:13 min)
Das Beste aus dem ersten Jahr
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nach über einem Jahr der “Gespräche zu Mittel- und Osteuropa” lohnt sich der Blick zurück und eine Auswahl der interessantesten Gespräche. Ausgewählt habe ich die mit den meisten Kommentaren und den strittigsten Thesen.
Das ist natürlich eine ganz persönliche, subjektive Auswahl:
Der “gefrorene Konflikt” um Karabach
Die Rolle der Medien in Mittel- und Osteuropa
Die Roma als Verlierer des freien Europa
Rechtsradikalismus in Russland, der Ukraine und Ungarn
Geschichtsprojekte und Geschichtspolitik in MOE
Pillar of shame – Schande über die UNO?
Was ist Ihr/Euer Favorit? Welche Themen fehlen bislang in der Liste? Kommentare und Vorschläge sind – wie immer – sehr willkommen!
Herzlich
Sascha Götz
Die Rolle der Medien in Mittel- und Osteuropa
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In dem Gespräch “Kultur und Demokratie” (April 2010) wurde von den Mitgliedern des Europäischen Kulturparlaments die Verschlechterung der Qualität des Journalismus beklagt. Was lag da näher als bei Journalist/innen aus Mittel- und Osteuropa direkt nachzufragen?
Das habe ich getan in diesem Gespräch mit M.K. (eine Radiojournalistin aus Lettland – sie wollte ihren Namen nicht dauerhaft im Internet veröffentlicht haben), Anna Snigur-Grabovska (Ukrainische Nationale Nachrichtenagentur “Ukrinform”, Ukraine) und Pavel Polak (Radio ČR 1, Tschechien).
Die drei sind Stipendiat/innen des Programms “Medien-Mittler zwischen den Völkern” der Robert Bosch Stiftung. Im Rahmen dieses Programms halten Sie sich im Moment in Berlin auf und arbeiten für unterschiedlichen deutsche Medienredaktionen. Neben der Frage der Qualität der Berichterstattung ging es auch um die politische Situation in den drei Ländern, die die Medien vor unterschiedliche Herausforderungen stellt.
Für mehr Informationen zu den Dreien einfach unten auf “weiterlesen” klicken.
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(43:01 Min.)
Pressemitteilung
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Ein anderer Blick auf Osteuropa – Ein alternatives Gesprächsportal für aktuelle Debatten
Das Online-Portal www.moe-kompetenz.de – Gespräche über Mittel- und Osteuropa (MOE) bietet seit knapp einem Jahr ein alternatives Bild vom „Osten“. Die bislang 28 Gespräche mit 56 Expert/innen aus 20 Ländern werden als Telefonkonferenzen aufgezeichnet und als mp3 zum Download zur Verfügung gestellt. Kostenlos. Über 7.000 Nutzer haben im letzten Monat diesen Service besucht – und die Tendenz ist weiter steigend.
Gute Nachrichten aus Mittel- und Osteuropa (MOE) sind rar. Nur noch wenige Zeitungen leisten sich eigene Korrespondenten in Russland oder Polen – oder gar auf dem Balkan.
So bleibt eine Lücke, die nun durch Gespräche über Ländergrenzen hinweg gefüllt werden soll. Expert/innen aus unterschiedlichsten Ländern werden per Telefon zusammengeschaltet und diskutieren aktuelle Themen: Die Situation der Roma, Geschichtspolitik, die ethnischen Spannungen in Bosnien-Herzegovina oder Rechtsradikalismus in Russland, Ungarn und der Ukraine. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Bereich der Demokratie und des Parlamentarismus. Außerdem werden besonders aktive Netzwerke und Institutionen des Austausches mit MOE „Im Profil“ vorgestellt.
- Berichten Sie über die bislang 28 Gespräche auf moe-kompetenz.de
- Vertiefen Sie die Themen der Debatten durch eigene Berichte
- Nutzen Sie das Netzwerk der bislang 56 beteiligten Expert/innen
Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Mehr Informationen natürlich auch auf dieser Seite:
http://www.moe-kompetenz.de/ueber_diese_seite/
Pressemitteilung
Ein anderer Blick auf Osteuropa – Ein alternatives Gesprächsportal für aktuelle Debatten
Das Online-Portal www.moe-kompetenz.de – Gespräche über Mittel- und Osteuropa (MOE) bietet seit knapp einem Jahr ein alternatives Bild von „Osten“. Die bislang 28 Gespräche mit 56 Expert/innen aus 20 Ländern werden als Telefonkonferenzen aufgezeichnet und als mp3 zum Download zur Verfügung gestellt. Kostenlos. Über 7.000 Nutzer haben im letzten Monat diesen Service besucht – und die Tendenz ist weiter steigend.
Gute Nachrichten aus Mittel- und Osteuropa (MOE) sind rar. Nur noch wenige Zeitungen leisten sich eigene Korrespondenten in Russland oder Polen – oder gar auf dem Balkan. Und in den Boulevard- und Unterhaltungsmedien feiern alte Klischees fröhliche Urständ: Selbst in Qualitätskrimis wie dem ARD-„Tatort“ ist ein Russe oder Ukrainer immer unrasiert, trägt eine Lederjacke und bedroht unbescholtene Deutsche mit unglaublicher Brutalität.
Natürlich geht es auch anders: Zumindest aus den neuen EU-Mitgliedsländern in MOE wird seit einiger Zeit öfter berichtet und dank engagierter Freelancer oder Initiativen wie n-ost (Berlin) oder maiak (Zürich) gibt es aus ganze MOE immer wieder auch hochwertige, differenzierte Geschichten zu lesen.
Trotzdem bleibt eine Lücke, die nun durch Gespräche über Ländergrenzen hinweg gefüllt werden soll. Expert/innen aus unterschiedlichsten Ländern werden per Telefon zusammengeschaltet und diskutieren aktuelle Themen: Die Situation der Roma, Geschichtspolitik, die ethnischen Spannungen in Bosnien-Herzegovina oder Rechtsradikalismus in Russland, Ungarn und der Ukraine. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Bereich der Demokratie und des Parlamentarismus. Außerdem werden besonders aktive Netzwerke und Institutionen des Austausches mit MOE „Im Profil“ vorgestellt.
- Berichten Sie über die bislang 28 Gespräche auf moe-kompetenz.de
- Vertiefen sie die Themen der Debatten durch eigene Berichte
- Nutzen Sie das Netzwerk der bislang 56 beteiligten Expert/innen
Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Mehr Informationen natürlich auch auf
http://www.moe-kompetenz.de/ueber_diese_seite/
Kultur und Demokratie? Culture and democracy?
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Ein Gespräch über die Bedeutung von Kultur und Journalismus für die Demokratie in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Kulturparlament/ECP (in englischer Sprache).
A discussion on the importance of culture and media for democracy. A cooperation with the European Cultural Parliament/ECP (in English).
Deutsche Zusammenfassung
Karl-Erik Norrman, der Generalsekretär des Europäischen Kulturparlaments (ECP) erklärt, warum das ECP Kultur und Medien in einer zentralen Rolle für eine demokratische Entwicklung in Europa sieht. Eine Schlüsselrolle spielt nach Ansicht der Kultur-Parlamentarier dabei die Qualität. Sowohl in der Kultur als auch im Journalismus habe die Qualität insgesamt signifikant abgenommen.
Kateryna Botanova betont, dass in einer jungen Demokratie Künstler und Journalisten noch wichtiger seien als in Westeuropa, da sie sich zu zentralen Akteuren der Demokratisierung der Gesellschaft entwickelt haben.
Jasenko Selimovic erläutert, wie unterschiedlich die Medien in Europa funktionieren im Hinblick auf Finanzierung, Meinungsbildung und Qualität. Er sieht dabei keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen “Ost und West”, sondern eher zwischen verschiedenen Typen von Medien. Dabei betont er, dass sich von der Aufstellung und der Finanzierung eines Mediums nicht direkt auf seine Qualität geschlossen werden darf…
To read the English summary and to lern more about the participants, please click “weiterlesen”.
We apologize for the bad quality of our telephone line to Kiev. For technical reasons, we had to use a mobile phone. We are looking forward to your feedback!
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