Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

05.02.2012

Im Profil: Das Programm “Joint Civic Education”

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jce-logo Wie unterstützt man Bürgerschaftliche Bildung in Ländern wie Armenien, Aserbaidschan oder Georgien? Im Programm “Joint Civic Education” lautet die Antwort seit zwei Jahren: Durch die Förderung von Kompetenzen und die Vernetzung von Menschen, die in Nichtregierungsorganisationen (NRO) arbeiten. Junge NRO-Mitarbeiter/innen aus den drei Ländern mit Erfahrung im Projektmanagement bewerben sich für dieses Programm, das aus Seminaren und Hospitationen bei Partnerorganisationen besteht. Wer dahinter steht, wie das Programm genau funktioniert und warum jetzt auch die Türkei und Südrussland mit zur Zielregion des Programms gehören, das verrät die Programmkoordinatorin Monika Nikzentaitis-Stobbe im Gespräch mit Sascha Götz.

monika_nikzentaitis-stobbe Monika Nikzentaitis arbeitet seit 2001 als freie Trainerin, Projektmanagerin und Programmkoordinatorin in den Bereichen internationales Projektmanagement, politische Bildung, Organisationsberatung und interkulturelle Kommunikation. Sie lebt in einem kleinen Dorf in der Nähe von Vilnius/Litauen.

Weitere Informationen und die Ausschreibung zum Programm findet man auf der Webseite

http://www.joint-civic-education.net/

Die Robert Bosch Stiftung, die das Programm finanziert, wurde bereits vor einiger Zeit in einem eigenen Gespräch “Im Profil” präsentiert.

Hier das Gespräch – wie immer entweder zum Download oder gleich zum Anhören per Flash-Player:

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17.11.2010

Im Profil: Die Soros Foundation New York

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osf-logo Die Soros Foundation hat 2008 über 500 Millionen Euro für die Förderung von Demokratie, Menschenrechten und einer aktiven Zivilgesellschaft aufgewendet. Damit ist Soros der größte Förderer in diesem Bereich.

Ich spreche mit Cornelius Graubner, der im “Central Eurasia Project” des Open Society Instituts in New York arbeitet, das zum Netzwerk der Stiftungen von George Soros gehört. Er erläutert, wie die Stiftung arbeitet, welche Methoden und Ziele dabei zur Anwendung kommen und wie er die Entwicklung der Länder im “zentralen Eurasien”, also im Kaukasus und in Zentralasien, bewertet. Und er verrät auch, wie man als Verein oder als Projekt Mittel bei der Stiftung beantragen kann.

cornelius_graubner Cornelius Graubner hat einen Master in Russlandstudien (St. Petersburg) und ein Diplom in Politikwissenschaften abgeschlossen. Gearbeitet hat er für Schüler Helfen Leben, das Aspen Institute, die OSZE und seit 2008 für das Open Society Institute in New York. Er ist dort verantwortlich für das Central Eurasia Project.

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01.11.2010

Wissen@MOE: Russlands Politik im Südkaukausus

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schuschanik_minasjan Welche Rolle spielt Russland im Kaukasus? Welche außenpolitischen Ziele verfolgt die (ehemalige?) Großmacht in der Region und welche Signale werden gegenüber anderen Nachbarn, wie zum Beispiel der Türkei ausgesandt? Ist wirklich ein neues “great game” um die Energieressourcen im Gang? Diese und weitere Fragen beantwortet Schuschanik Minasyan in einer kurzen und sehr präzisen Analyse, die auch die wichtigsten Fakten der Entwicklung der letzten Monate prägnant zusammenfasst.

Schuschanik Minasyan ist gebürtige Armenierin und lebt seit 2006 in Deutschland. Sie studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Europastudien in Yerevan und in der Barockstadt Fulda. Zurzeit promoviert sie am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn. Sie ist Stipendiatin der Konrad Adenauer Stiftung. In ihrem Forschungsvorhaben beschäftigt sie sich mit den europäischen energiepolitischen Interessen im Südkaukasus.

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21.07.2010

Podium: Der “gefrorene Konflikt” um Karabach

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Das Verhältnis der kaukasischen Nachbarstaaten Armenien und Aserbaidschan ist angespannt, der Konflikt um die Region “Berg-Karabach” nach wie vor nicht gelöst. Die Region liegt auf aserbaidschanischem Staatsgebiet, ist aber mehrheitlich von Armeniern bewohnt. Die von Armenien unterstützte “Republik Nagornyj Karabach” wird international nicht anerkannt.

nagorno-karabakh_map Noch im Juni 2010 wurden vier armenische und insgesamt zwei aserbaidschanische Soldaten an der Grenze getötet. Der Konflikt kann also ebensoschnell “heiß” werden wie der zwischen Russland und Georgien um Südossetien im Jahr 2008…

Wie sehen die Menschen in der Region den Konflikt? Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es und wie stehen die Chancen dafür? Dazu spreche ich mit Müschfig Mammadov, Dr. Vahram Soghomonyan und Dr. Uwe Hallbach, also mit je einem jungen Experten aus beiden Ländern und mit einem deutschen Wissenschaftler, der unter anderem die Bundesregierung in diesem Konflikt berät. Das Gespräch beweist im Ergebnis nicht zuletzt, dass trotz gegensätzlicher Grundauffassungen zum Konflikt ein Gespräch zwischen den Parteien möglich ist und beide Seiten mehr zivilgesellschaftlichen Kontakt wünschen, um die Basis für eine zukünftige Lösung zu legen.

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(48:40 Min.)

Das im Beitrag erwähnte Buch über den Konflikt, das 2006 gemeinsam von Publizisten beider Länder veröffentlicht wurde, kann hier heruntergeladen werden. Die erwähnte Studie von Stefan Meister (DGAP) zur Europäischen Kaukasuspolitik hier.

Weitere Informationen zu den Gesprächspartnern siehe unten (auf “weiterlesen” klicken). Kommentare zu diesem Gespräch sind willkommen – einfach unten in das Kommentarfeld einfügen – ohne Anmeldung!

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05.11.2009

Im Profil: Das Filmfestival Cottbus vom 10.-15. November 2009

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Ein Gespräch mit Roland Rust, Festivaldirektor und künstlerischer Leiter des Filmfestivals Cottbus

Roland Rust Vom 10.-15. November findet das 19. Cottbusser Filmfestival Osteuropa statt. Es ist das führende Festival des osteuropäischen Films und bietet jährlich einen repräsentativen Überblick über die aktuelle Spielfilmproduktion des gesamten osteuropäischen Raumes. In diesem Jahr werden 140 Filme aus 35 Ländern präsentiert, die sich um Preise im Gesamtwert von 76.000 Euro bewerben. Roland Rust berichtet, welche Themen, welche Länder und welche Trends das diesjährige Festival beherrschen werden. logo_filmfestival

Aktuelle Informationen zum Programm, zum Kartenvorverkauf und zu den Filmen im Wettbewerb gibt es auf der Webseite des Festivals.

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(15 Min.)

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