Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

04.09.2012

Im Profil: südost Europa Kultur e.V.

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bosiljka_schedlich Der Berliner Verein „südost Europa Kultur“ verbindet seit 1991 kulturelles Engagement und soziale Arbeit zu einem Gesamtkonzept. Die Angebote richten sich an Roma sowie Migrantinnen und Migranten aus den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens mit dem Ziel, Toleranz, Völkerverständigung und Integration zu fördern.

Betina Hurtić spricht im Interview mit Bosiljka Schedlich, Geschäftsführerin und Mitbegründerin des Vereins, über die therapeutische und kulturelle Arbeit des Vereins mit Kriegsflüchtlingen während der Kriege im ehemaligen Jugoslawien, als es galt, den Menschen neue und lebenswerte Perspektiven zu eröffnen.

Weitere Informationen zum Verein finden Sie unter www.suedost-ev.de

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14.10.2011

Im Profil: Goethe-Institut Belgrad / Goethe-Guerilla

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Weltweit sind die Goethe-Institute die wichtigsten deutschen Einrichtungen der deutschen Auswärtigen Kulturpolitik.

logo_goethe In 92 Ländern vermitteln sie nicht nur deutsche Sprache, sondern fördern auch den kulturellen Austausch. Das Institut in der serbischen Hauptstadt Belgrad leistet diese Arbeit bereits seit über 40 Jahren und hat, unter Leitung der ehemaligen Direktorin Jutta Gehring, ein bisher einmaliges Projekt entwickelt – Die Goethe-Guerilla.

Bereits in zweiter Generation finden hier junge Leute zusammen, die unterschiedlichste kreativen Ideen selbstständig umsetzen. Dabei spielen Fragen nach dem öffentlichen Raum ebenso eine Rolle wie solche nach der Vergangenheit.

gi_belgrad_dr_mueller-wiefering Zur Guerilla und weiteren Projekten, sowie der Zusammenarbeit mit den anderen Goethe-Instituten auf dem Westbalkan, gibt Dr. Matthias Müller-Wieferig, seit kurzem Direktor in Belgrad, im Interview mit Johannes Rüger Auskunft.

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04.10.2011

Im Profil: Ein Hörbild von Belarus

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saengerinnen_0 Belarus ist berüchtigt wegen der Unterdrückung der Opposition durch das Regime von Präsident Lukaschenka, wegen zweifelhafter Wahlen und der drastischen Einschränkung der Pressefreiheit. “Die letzte Diktatur Europas” ist deshalb auch eine nicht unzutreffende Assoziation, wenn die Sprache auf dieses Land kommt.

haeuser Die Schweizer Slawistin Nicole Mathys hat sich dem Land und vor allem den Menschen in Belarus anders genähert. Seit zehn Jahren reist sie immer wieder dorthin und veranstaltet seit letztem Jahr auch Bildungsreisen in ein Dorf im Süden des Landes. Auf dem Programm stehen Geschichte, Landwirtschaft, Wirtschaft und Alltag des Landes. Abseits der Hauptstadt und abseits der offiziellen Selbstdarstellung.

Nun hat sie aus zahlreichen Aufnahmen ein “Hörbild” des Landes erstellt. Verschiedenste Töne aus dem Alltag, Konzerten, aus Ansprachen, Verkehr und Kultur ergeben ein dichtes atmosphärisches Abbild des Landes.

Hier ein kurzes Gespräch mit der Autorin Nicole Mathys:

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(04:15 Min.)

Und hier das “Hörbild” selbst in hoher und in niedrigerer Qualität zum Anhören oder zum Download:

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(19:14 Min.)

nicole_mathys Nicole Mathys lebt in Bern (Schweiz). Sie ist Slawistin, (Studium in Fribourg und Omsk), arbeitet im Flüchtlings- und Migrationsbereich, organisiert Kulturreisen nach Belarus und war zuvor für Service Civil International in Belarus in Sozialprojekten tätig. Sie betreibt eine eigene Webseite (www.belarusentdecken.ch) mit Informationen zu den Belarus Kulturreisen.

Auf den Fotos sind Häuser im Dorf Koshevichi im Süden von Belarus  und Sängerinnen des örtlichen Chors von Koshevichi zu sehen.

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21.09.2011

Im Profil: Zeitgenössische Kunst in Moskau

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peterweibel Vom 23. bis 30. September findet die 4. Moskauer Biennale für zeitgenössische Kunst statt und damit das wichtigste Moskauer Kunstereignis im Herbst. Neben der deutschen Filmemacherin Rebecca Horn sind auch der Leipziger Künstler Neo Rauch und der Chinese Ai Weiwei beim Biennale-Programm vertreten.

In diesem Jahr ist der Kurator ein Österreicher: der 67-jährige Peter Weibel vom Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe. Im Interview mit Pauline Tillmann erklärt er unter anderem was ihn am Kuratorenjob in Moskau reizt, wie es um die zeitgenössische Kunstszene in Russland bestellt ist und inwiefern Kunst politisch sein kann beziehungsweise sein muss.

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22.05.2011

To4ka-Treff: Treffpunkt im Internet

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To4ka-Treff ist ein deutsch-russischsprachiges Jugendportal von jungen Menschen für junge Menschen, das dazu beiträgt, den Austausch zwischen russischsprachigen Jugendlichen aus Osteuropa und Zentralasien und jungen Menschen in Deutschland zu intensivieren. Es soll ein zweisprachiges Ort des virtuellen Austauschs und der Kommunikation sein, so dass alle Informationen über die jeweils andere Kultur auch ohne fundierte Sprachkenntnisse zugänglich sind. polina-mandrik-projektleiterin_to4ka-treff
Was steckt unter dem Begriff „To4ka“ und was macht den Alltag der Redaktion des Internetportals aus? Darüber haben wir mit Polina Mandrik gesprochen, Philologin mit Zusatzausbildung als Journalistin, die dem Portal To4ka-Treff seit seiner Gründung im Frühjahr 2008 treu ist.

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(05:44 Min.)

Berichte, Audios und Videos zu aktuellen Themen aus deutsch-russischer Perspektive, Ausschreibungen, zweisprachige Blogs, Projektbörse, Spiele, Comics, E-Cards und noch viel mehr finden Interessierte unter

www.to4ka-treff.de

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09.12.2010

Im Profil: Das Halma-Literaturnetzwerk

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logo_halma Das Spiel Halma kennen viele wohl noch aus Kindertagen. Das gleichnamige Netzwerk von Literaturhäusern in ganz Europa hat mit dem Brettspiel die Beweglichkeit und die Vernetzung aller Beteiligten gemein. Über 30 Literat/innen und Übersetzer/innen sind im Jahr 2010 kreuz und quer durch Europa gereist, haben in den 26 angeschlossenen Literaturzentren geschrieben, Lesungen veranstaltet und an Übersetzungen gearbeitet.

Ich spreche mit der Geschäftsführerin Laura Seifert über das Netzwerk, die Erfahrungen mit den Literaturschaffenden und über zwei große Projekte, die im nächsten Jahr das Netzwerk in eine neue Phase überleiten sollen.

Weitere Informationen zu Halma finden Sie auf der Webseite des Netzwerks http://www.halma-network.eu.

laura_seifert © Reiner Mnich Laura Seifert hat Nordamerikastudien mit dem Schwerpunkt Literatur und Politik an der Freien Universität Berlin studiert und seit 2007 drei Jahre lang am Literarischen Colloquium gearbeitet. Seit 2008 war sie dort unter anderem für das Halma-Netzwerk zuständig. Seit 2010 ist sie Geschäftsführerin des Halma-Netzwerks.

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12.10.2010

Im Profil: Das UNIDRAM Theaterfestival

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jens-uwe_sprengel UNIDRAM heißt das Potsdamer Festival für Theater aus ganz Europa, das vom 29.10.-06.10. bereits zum 17. Mal stattfindet. Das Theatertreffen war in seinen ersten Jahren ganz auf Mittel- und Osteuropa ausgerichtet, bevor es auch für Produktionen aus Westeuropa geöffnet wurde. UNIDRAM versteht sich als Forum für modernes, inhaltlich und formal innovatives Theater.

Darüber spreche ich mit Dr. Jens-Uwe Sprengel, Mitglied der künstlerischen Leitung (fast) von Anfang an dabei und außerdem verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit von UNIDRAM. Er ist Theaterpädagoge mit vielen Jahren Erfahrung in verschiedenen Projekten und hat das Arbeitsprinzip von UNIDRAM verinnerlicht: Je innovativer verschiedene Kunstformen für das Publikum kombiniert werden, desto besser passen die Produktionen ins Programm.

Alle Informationen zum Festival sind hier zu finden. Auf der Seite http://www.unidram.de können auch direkt Karten gekauft werden – zu günstigen Vorverkaufspreisen!

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09.09.2010

Das Beste aus dem ersten Jahr

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Sascha Götz Liebe Freunde,

nach über einem Jahr der “Gespräche zu Mittel- und Osteuropa” lohnt sich der Blick zurück und eine Auswahl der interessantesten Gespräche. Ausgewählt habe ich die mit den meisten Kommentaren und den strittigsten Thesen.

Das ist natürlich eine ganz persönliche, subjektive Auswahl:

Der “gefrorene Konflikt” um Karabach

Die Rolle der Medien in Mittel- und Osteuropa

Die Roma als Verlierer des freien Europa

Pulverfass Bosnien?

Rechtsradikalismus in Russland, der Ukraine und Ungarn

Geschichtsprojekte und Geschichtspolitik in MOE

Pillar of shame – Schande über die UNO?

Was ist Ihr/Euer Favorit? Welche Themen fehlen bislang in der Liste? Kommentare und Vorschläge sind – wie immer – sehr willkommen!

Herzlich

Sascha Götz

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