Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

07.07.2011

Im Profil: Die politische Situation in der Ukraine

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nico-lange-1 Nico Lange leitet seit fünf Jahren das Auslandsbüro Ukraine der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) mit Sitz in Kiew. Zuvor arbeitete er unter anderem für die Robert-Bosch-Stiftung in St. Petersburg und als Referent im Deutschen Bundestag. Vielleicht werden ihn einige auch kennen von der Geschichte, als er 2010 am Flughafen festgesessen ist und trotz Quasi-Diplomatenstatus nicht einreisen durfte. Mit ihm spricht Pauline Tillmann über die politische Situation in der Ukraine seit der Amtszeit von Präsident Viktor Janukowitsch, die im Februar 2010 eingeläutet wurde.

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(21:16 Min.)

Mehr über Veranstaltungen und Publikationen der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Ukraine erfahren Sie unter: http://www.kas.de/ukraine/.

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20.06.2011

Im Profil: Investigative Recherche in der Ukraine

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oleg_khomenok Die 7. Globale Investigative Journalistenkonferenz wird in Kiew stattfinden, und zwar vom 13. bis 16. Oktober 2011. Sinn der Konferenz ist sich über zentrale Themen wie Datenjournalismus und Korruptionsberichterstattung auszutauschen. Während der Konferenz wird auch ein Preis – der „Global Shining Light Award“ – vergeben, der investigative Leistungen aus Entwicklungs- und Schwellenländern auszeichnen soll, die unter schwierigen Bedingungen entstanden sind. Für den Preis können hier noch bis zum 15. Juli Vorschläge eingereicht werden. Im Gespräch mit Pauline Tillmann erklärt Cheforganisator Oleg Khomenok warum es in der Ukraine keine Tradition für investigative Recherche gibt, welche Rolle diese Rechercheform für eine funktionierende Demokratie spielt und wie weit die Vorbereitungen für die Konferenz im Oktober sind. Das Gespräch wurde in englischer Sprache geführt.

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(07:55 Min.)

Mehr Informationen über die Konferenz finden Sie auf der Webseite zur Veranstaltung: http://gijc2011.org/

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15.06.2011

Im Profil: Medienmittler zwischen den Völkern

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anja-oshchypok Die „Medienmittler zwischen den Völkern“ sind zurück in ihren Heimatländern. Drei Monate – März, April, Mai – waren 15 junge Journalisten aus Osteuropa in Berlin, um mehr über Deutschland zu erfahren und bei einem deutschen Gastmedium zu hospitieren. Sie waren bei „Financial Times Deutschland“, bei der „Welt“, beim „ZDF Morgenmagazin“, beim RBB und vielen weiteren Berliner Medienhäusern. Das Programm läuft seit knapp zehn Jahren und wird von der Stuttgarter Robert-Bosch-Stiftung finanziert. Inzwischen sind Stipendiaten aus 15 osteuropäischen Ländern dabei – unter anderem aus Bulgarien, Georgien, Rumänien, Moldau, Ukraine, Armenien, Polen und Tschechien. Anja Oshchypok ist eine der diesjährigen Stipendiaten. Sie arbeitet in der deutschen Redaktion des ukrainischen Auslandssenders „Radio Ukraine International“ und erzählt im Gespräch mit Pauline Tillmann von ihren Erfahrungen in Berlin und bei ihrem Gastsender Deutschlandradio Kultur.

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(07:05 Min.)

Mehr Informationen zum Programm „Medienmittler zwischen den Völkern“ – auch interessant für deutsche Journalisten – finden Sie auf der Webseite http://medien-mittler.de/

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22.05.2011

To4ka-Treff: Treffpunkt im Internet

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To4ka-Treff ist ein deutsch-russischsprachiges Jugendportal von jungen Menschen für junge Menschen, das dazu beiträgt, den Austausch zwischen russischsprachigen Jugendlichen aus Osteuropa und Zentralasien und jungen Menschen in Deutschland zu intensivieren. Es soll ein zweisprachiges Ort des virtuellen Austauschs und der Kommunikation sein, so dass alle Informationen über die jeweils andere Kultur auch ohne fundierte Sprachkenntnisse zugänglich sind. polina-mandrik-projektleiterin_to4ka-treff
Was steckt unter dem Begriff „To4ka“ und was macht den Alltag der Redaktion des Internetportals aus? Darüber haben wir mit Polina Mandrik gesprochen, Philologin mit Zusatzausbildung als Journalistin, die dem Portal To4ka-Treff seit seiner Gründung im Frühjahr 2008 treu ist.

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(05:44 Min.)

Berichte, Audios und Videos zu aktuellen Themen aus deutsch-russischer Perspektive, Ausschreibungen, zweisprachige Blogs, Projektbörse, Spiele, Comics, E-Cards und noch viel mehr finden Interessierte unter

www.to4ka-treff.de

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15.04.2011

Im Profil: Das ukrainische Fernsehen

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natalia_lvovna Im März 2011 wurde die ukrainische Internet-Webseite „telekritika.ua“ mit dem Gerd-Bucerius-Förderpreis „Freie Presse Osteuropa“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden sechs Förderpreise vergeben, an Journalisten und Medien in Russland, Belarus, Aserbaidschan, Armenien und eben auch Ukraine. Die Gerd-Bucerius-Förderpreise werden von der Hamburger ZEIT-Stiftung und der norwegischen Partnerstiftung Institutsjonen Fritt Ord vergeben. In der Begründung heißt es „Telekritika“ berichte ausgewogen und unabhängig über die Situation und Tendenzen in den ukrainischen Medien. Aufgrund dieser Wächterrolle sei die Webseite wichtig für die Medien in der Ukraine. Das Portal, das hauptsächlich durch Spenden finanziert wird, besteht seit 2001 und beschäftigt 15 Mitarbeiter. Pauline Tillmann hat sich mit der Chefredakteurin Natalia Lvovna über „telekritika.ua“ unterhalten, aber auch darüber wie es mit der Pressefreiheit in der Ukraine generell aussieht und was ihr der Gerd-Bucerius-Förderpreis bedeutet, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Das Interview wurde auf Russisch geführt.

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(08:13 min)

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09.09.2010

Das Beste aus dem ersten Jahr

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Sascha Götz Liebe Freunde,

nach über einem Jahr der “Gespräche zu Mittel- und Osteuropa” lohnt sich der Blick zurück und eine Auswahl der interessantesten Gespräche. Ausgewählt habe ich die mit den meisten Kommentaren und den strittigsten Thesen.

Das ist natürlich eine ganz persönliche, subjektive Auswahl:

Der “gefrorene Konflikt” um Karabach

Die Rolle der Medien in Mittel- und Osteuropa

Die Roma als Verlierer des freien Europa

Pulverfass Bosnien?

Rechtsradikalismus in Russland, der Ukraine und Ungarn

Geschichtsprojekte und Geschichtspolitik in MOE

Pillar of shame – Schande über die UNO?

Was ist Ihr/Euer Favorit? Welche Themen fehlen bislang in der Liste? Kommentare und Vorschläge sind – wie immer – sehr willkommen!

Herzlich

Sascha Götz

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30.07.2010

Weiterentwicklung der Plattform www.moe-kompetenz.de

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Sascha Götz Liebe Freunde,

Podiumsgespräche, Porträts relevanter Institutionen und Berichte über Parlamentarismus in MOE. Diese drei Formate haben das Portal MOE-Kompetenz.de bislang ausgemacht. Im Juli 2010 haben täglich über 300 Einzelbesucher die Seite aufgerufen, insgesamt knapp 10.000 nur in diesem Monat.

Diese Aufmerksamkeit möchte ich nutzen,
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28.05.2010

Die Rolle der Medien in Mittel- und Osteuropa

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In dem Gespräch “Kultur und Demokratie” (April 2010) wurde von den Mitgliedern des Europäischen Kulturparlaments die Verschlechterung der Qualität des Journalismus beklagt. Was lag da näher als bei Journalist/innen aus Mittel- und Osteuropa direkt nachzufragen?

Das habe ich getan in diesem Gespräch mit M.K. (eine Radiojournalistin aus Lettland – sie wollte ihren Namen nicht dauerhaft im Internet veröffentlicht haben), Anna Snigur-Grabovska (Ukrainische Nationale Nachrichtenagentur “Ukrinform”, Ukraine) und Pavel Polak (Radio ČR 1, Tschechien).

medien-mittler Die drei sind Stipendiat/innen des Programms “Medien-Mittler zwischen den Völkern” der Robert Bosch Stiftung. Im Rahmen dieses Programms halten Sie sich im Moment in Berlin auf und arbeiten für unterschiedlichen deutsche Medienredaktionen. Neben der Frage der Qualität der Berichterstattung ging es auch um die politische Situation in den drei Ländern, die die Medien vor unterschiedliche Herausforderungen stellt.

Für mehr Informationen zu den Dreien einfach unten auf “weiterlesen” klicken.

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(43:01 Min.)


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