Weiterentwicklung der Plattform www.moe-kompetenz.de
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Podiumsgespräche, Porträts relevanter Institutionen und Berichte über Parlamentarismus in MOE. Diese drei Formate haben das Portal MOE-Kompetenz.de bislang ausgemacht. Im Juli 2010 haben täglich über 300 Einzelbesucher die Seite aufgerufen, insgesamt knapp 10.000 nur in diesem Monat.
Diese Aufmerksamkeit möchte ich nutzen, um die MOE-Kompetenz möglichst vieler Expert/innen aus verschiedenen Bereichen in Form von Kurzvorträgen in mp3-Form weiter zu verbreiten. Es geht um eine solide Wissensbasis zu schwierigen Fragen aus Kultur, Geschichte, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Mittel-, Ost- und Südosteuropa.
Vorbild dafür sind die TED-Konferenzen in Long Beach, Palm Spring und Oxford. Dort tragen Wissenschaftler, Politiker und Künstler zu komplexen Fragestellungen ihre Thesen in maximal 18 Minuten vor. Das ist weniger als eine Uni-Vorlesung, aber viel mehr als nur ein „Häppchen Wissen“. Und wer am besten präsentiert, erzielt die größte Wirkung…
Um starten zu können, habe ich dazu folgende Fragen an Euch:
1) Welche Themen würden Euer Interesse finden, wenn sie prägnant in einem Hör-Vortrag von maximal 18 Minuten aufbereitet würden? Bitte nennt mir 2-3 davon.
2) Wer sollte Eurer Meinung nach in diesem Forum ihre Thesen präsentieren? Nennt mir bitte 2-3 Persönlichkeiten, die etwas für viele Menschen in verschiedenen Ländern Wichtiges mitzuteilen haben.
Auch wenn Ihr selbst gerade eine wissenschaftliche Arbeit, einen Artikel, ein Projekt oder ein Kunstwerk zu einem bestimmten Thema abgeschlossen habt – einfach bei mir melden unter wissen@moe-kompetenz.de.
Ich freue mich auf die Rückmeldungen – und hoffe, schon sehr bald die ersten Beispiele für „Wissen@MOE“ auf www.moe-kompetenz.de präsentieren zu können!
Mit sommerlichen Grüßen
Sascha Götz
Die Rolle der Medien in Mittel- und Osteuropa
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In dem Gespräch “Kultur und Demokratie” (April 2010) wurde von den Mitgliedern des Europäischen Kulturparlaments die Verschlechterung der Qualität des Journalismus beklagt. Was lag da näher als bei Journalist/innen aus Mittel- und Osteuropa direkt nachzufragen?
Das habe ich getan in diesem Gespräch mit Marika Kozlovska (Radio NABA, Lettland), Anna Snigur-Grabovska (Ukrainische Nationale Nachrichtenagentur “Ukrinform”, Ukraine) und Pavel Polak (Radio ČR 1, Tschechien).
Die drei sind Stipendiat/innen des Programms “Medien-Mittler zwischen den Völkern” der Robert Bosch Stiftung. Im Rahmen dieses Programms halten Sie sich im Moment in Berlin auf und arbeiten für unterschiedlichen deutsche Medienredaktionen. Neben der Frage der Qualität der Berichterstattung ging es auch um die politische Situation in den drei Ländern, die die Medien vor unterschiedliche Herausforderungen stellt.
Für mehr Informationen zu den Dreien einfach unten auf “weiterlesen” klicken.
Download MP3-Datei (ggf. auch mit rechter Maustaste und “Ziel speichern unter” versuchen)
(43:01 Min.)
Pressemitteilung
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Ein anderer Blick auf Osteuropa – Ein alternatives Gesprächsportal für aktuelle Debatten
Das Online-Portal www.moe-kompetenz.de – Gespräche über Mittel- und Osteuropa (MOE) bietet seit knapp einem Jahr ein alternatives Bild vom „Osten“. Die bislang 28 Gespräche mit 56 Expert/innen aus 20 Ländern werden als Telefonkonferenzen aufgezeichnet und als mp3 zum Download zur Verfügung gestellt. Kostenlos. Über 7.000 Nutzer haben im letzten Monat diesen Service besucht – und die Tendenz ist weiter steigend.
Gute Nachrichten aus Mittel- und Osteuropa (MOE) sind rar. Nur noch wenige Zeitungen leisten sich eigene Korrespondenten in Russland oder Polen – oder gar auf dem Balkan.
So bleibt eine Lücke, die nun durch Gespräche über Ländergrenzen hinweg gefüllt werden soll. Expert/innen aus unterschiedlichsten Ländern werden per Telefon zusammengeschaltet und diskutieren aktuelle Themen: Die Situation der Roma, Geschichtspolitik, die ethnischen Spannungen in Bosnien-Herzegovina oder Rechtsradikalismus in Russland, Ungarn und der Ukraine. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Bereich der Demokratie und des Parlamentarismus. Außerdem werden besonders aktive Netzwerke und Institutionen des Austausches mit MOE „Im Profil“ vorgestellt.
- Berichten Sie über die bislang 28 Gespräche auf moe-kompetenz.de
- Vertiefen Sie die Themen der Debatten durch eigene Berichte
- Nutzen Sie das Netzwerk der bislang 56 beteiligten Expert/innen
Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Mehr Informationen natürlich auch auf dieser Seite:
http://www.moe-kompetenz.de/ueber_diese_seite/
Pressemitteilung
Ein anderer Blick auf Osteuropa – Ein alternatives Gesprächsportal für aktuelle Debatten
Das Online-Portal www.moe-kompetenz.de – Gespräche über Mittel- und Osteuropa (MOE) bietet seit knapp einem Jahr ein alternatives Bild von „Osten“. Die bislang 28 Gespräche mit 56 Expert/innen aus 20 Ländern werden als Telefonkonferenzen aufgezeichnet und als mp3 zum Download zur Verfügung gestellt. Kostenlos. Über 7.000 Nutzer haben im letzten Monat diesen Service besucht – und die Tendenz ist weiter steigend.
Gute Nachrichten aus Mittel- und Osteuropa (MOE) sind rar. Nur noch wenige Zeitungen leisten sich eigene Korrespondenten in Russland oder Polen – oder gar auf dem Balkan. Und in den Boulevard- und Unterhaltungsmedien feiern alte Klischees fröhliche Urständ: Selbst in Qualitätskrimis wie dem ARD-„Tatort“ ist ein Russe oder Ukrainer immer unrasiert, trägt eine Lederjacke und bedroht unbescholtene Deutsche mit unglaublicher Brutalität.
Natürlich geht es auch anders: Zumindest aus den neuen EU-Mitgliedsländern in MOE wird seit einiger Zeit öfter berichtet und dank engagierter Freelancer oder Initiativen wie n-ost (Berlin) oder maiak (Zürich) gibt es aus ganze MOE immer wieder auch hochwertige, differenzierte Geschichten zu lesen.
Trotzdem bleibt eine Lücke, die nun durch Gespräche über Ländergrenzen hinweg gefüllt werden soll. Expert/innen aus unterschiedlichsten Ländern werden per Telefon zusammengeschaltet und diskutieren aktuelle Themen: Die Situation der Roma, Geschichtspolitik, die ethnischen Spannungen in Bosnien-Herzegovina oder Rechtsradikalismus in Russland, Ungarn und der Ukraine. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Bereich der Demokratie und des Parlamentarismus. Außerdem werden besonders aktive Netzwerke und Institutionen des Austausches mit MOE „Im Profil“ vorgestellt.
- Berichten Sie über die bislang 28 Gespräche auf moe-kompetenz.de
- Vertiefen sie die Themen der Debatten durch eigene Berichte
- Nutzen Sie das Netzwerk der bislang 56 beteiligten Expert/innen
Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Mehr Informationen natürlich auch auf
http://www.moe-kompetenz.de/ueber_diese_seite/
MitOst Podium: Die Roma als Verlierer des freien Europa
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Als oberflächlicher Betrachter könnten meinen, dass gerade die Roma in Mittel- und Osteuropa glücklich sein müssten über das Ende des Ost-West-Konflikts. Wurden sie doch in vielen kommunistischen Ländern zwangsassimiliert und wie schon seit dem Mittelalter gesellschaftlich weiterhin an den Rand gedrückt.
Das Gegenteil aber ist der Fall: Die Roma sind die großen Verlierer der europäischen Einigung. Vom Sozialabbau in den Reformstaaten überdurchschnittlich getroffen, sind sie überall “die ersten, die entlassen werden und die letzten, die wieder eingestellt werden” (Joachim Krauß). Außerdem werden sie immer wieder zu Opfern rassistischer Gewalt und die Ausgrenzung hat eher zu- als abgenommen…
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(39:55 Min.)
Für weitere Informationen zum Gespräch und den Teilnehmer/innen oder um diesen Beitrag zu kommentieren klicken Sie auf “weiterlesen”.
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MitOst-Podium: Rechtsradikalismus in Russland, der Ukraine und Ungarn
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Immer wieder erschrecken uns Medienberichte über politischen Extremismus und rassistisch motivierte Gewalt in Europa. In Westeuropa ist die extreme Rechte dabei seit Jahrzehnten ein bekanntes Phänomen. Zeitweilige Erfolge der französischen “Front National”, der NPD in Deutschland oder der neofaschistischen “Azione Sociale” von Alessandra Mussolini, der Enkelin von Benito Mussolini sorgen von Zeit zu Zeit für große Empörung in ganz Europa.
Wenig weiß man aber über rechtsextreme Parteien in Mittel- und Osteuropa. Diesen Parteien und der fremdenfeindlich motivierten Gewalt widmet sich diese Diskussion.
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(49:50 Min.)
Im Profil: Ostblick e.V. – Initiative Osteuropastudierender
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Ostblick, das sind Studierende und Graduierte osteuropabezogener Studienrichtungen (z.B. Slavistik, Osteuropäische Geschichte, Ostkirchenkunde, Kaukasiologie, Ukrainistik) aus ganz Deutschland, denen der Erhalt und die Qualität der Hochschulausbildung in ihren Fachbereichen am Herzen liegen. Ich habe mich mit dem Ostblick-Vorsitzenden Stefan Schurmann über die Situation der Osteuropastudien in Deutschland unterhalten.
Stefan Schurmann ist Vorsitzender des Ostblick e.V. und studiert Slavistik und Erziehungswissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Sein Sprach- und Interessenschwerpunkt liegt im russischsprachigen Raum. Er engagiert sich bei Ostblick seit 2006.
Während im letzten Jahr noch konkrete Befürchtungen zu Schließungen einzelner Fachbereiche (z.B. in Bonn) im Vordergrund standen, überschattet das Thema “Bachelor und Master” nun auch die Arbeit von Ostblick. Solange hier die “Hausaufgaben” nicht gemacht seien, bleibe den Studierenden kaum die Möglichkeit, sich zum Beispiel auf Auslandssemester vorzubereiten.
Hier der Link zur Homepage von Ostblick: http://www.ostblick-deutschland.de
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(6:29 Min.)
Im Profil: n-ost e.V. – Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung
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Das Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung n-ost e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Berichterstattung über Osteuropa zu verbessern und weit verbreiteten Klischees und Fehlinformationen entgegenzuwirken.
Neben dem Artikeldienst für Zeitungs- und Radioredaktionen bietet n-ost im Auftrag der Bundeszentrale für Politische Bildung mit eurotopics eine kostenlose Auswahl von Artikeln aus vielen europäischen Ländern an. Und seit kurzem auch ein MOE-Kulturportal auf der Seite www.kulturama.org.
Ich habe mit Dörte Ziemer, die als Redakteurin bei n-ost arbeitet, darüber gesprochen, wie n-ost arbeitet und wie sich die Berichterstattung über Osteuropa in den letzten Jahren verändert hat.
Weitere Informationen gibt es auf folgenden Seiten:
- auf der Website von n-ost
- auf der Website des Projekts eurotopics und
- auf dem gerade gestarteten Portal für Kulturinfos www.kulturama.org
Übrigens: eurotopics ist ein Angebot der Bundeszentrale für Politische Bildung, das Portal kulturama.org wird von der Robert Bosch Stiftung und der Allianz Kulturstiftung gefördert.
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(12 Min.)
Parliamentarism in Russia / Parlamentarismus in Russland
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Wie steht es eigentlich wirklich um die Arbeit des Russischen Parlaments?
How does the every-day-work of the Russian Parliament look like?
Diese Frage habe ich mit Alexandr Fomenko besprochen, der von 2003-2007 selbst Mitglied der Duma für die Partei „Rodina“ war. Angesichts des Präsidialen Systems in Russland, der übergroßen Mehrheit der „Kreml“-Partei „Einiges Russland“ und der allgemeinen Kritik an der „gelenkten Demokratie“ in Russland wollte ich wissen, welchen Einfluss das Parlament dennoch hat und welche Arbeitsbedingungen die Russischen Abgeordneten vorfinden. Das Gespräch habe ich in Englisch geführt, eine deutsche Zusammenfassung steht hier zur Verfügung.
I discussed this question with Alexandr Fomenko, who was a Member of the Duma from 2003-2007. Bearing in mind the presidential system of Russia, the huge majority of the ruling Kremlin-party “United Russia” and the criticism of the “Managed Democracy” in Russia I was interested to know about the real influence and the actual working conditions for the Russian Parlamentarians.
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(24 Min.)
For those who do not want to listen to the interview in English, there is an abstract in German on the website. For an English biography of Mr. Fomenko please see at the very end of this page.
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