Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

20.06.2011

Im Profil: Investigative Recherche in der Ukraine

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oleg_khomenok Die 7. Globale Investigative Journalistenkonferenz wird in Kiew stattfinden, und zwar vom 13. bis 16. Oktober 2011. Sinn der Konferenz ist sich über zentrale Themen wie Datenjournalismus und Korruptionsberichterstattung auszutauschen. Während der Konferenz wird auch ein Preis – der „Global Shining Light Award“ – vergeben, der investigative Leistungen aus Entwicklungs- und Schwellenländern auszeichnen soll, die unter schwierigen Bedingungen entstanden sind. Für den Preis können hier noch bis zum 15. Juli Vorschläge eingereicht werden. Im Gespräch mit Pauline Tillmann erklärt Cheforganisator Oleg Khomenok warum es in der Ukraine keine Tradition für investigative Recherche gibt, welche Rolle diese Rechercheform für eine funktionierende Demokratie spielt und wie weit die Vorbereitungen für die Konferenz im Oktober sind. Das Gespräch wurde in englischer Sprache geführt.

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Mehr Informationen über die Konferenz finden Sie auf der Webseite zur Veranstaltung: http://gijc2011.org/

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15.06.2011

Im Profil: Medienmittler zwischen den Völkern

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anja-oshchypok Die „Medienmittler zwischen den Völkern“ sind zurück in ihren Heimatländern. Drei Monate – März, April, Mai – waren 15 junge Journalisten aus Osteuropa in Berlin, um mehr über Deutschland zu erfahren und bei einem deutschen Gastmedium zu hospitieren. Sie waren bei „Financial Times Deutschland“, bei der „Welt“, beim „ZDF Morgenmagazin“, beim RBB und vielen weiteren Berliner Medienhäusern. Das Programm läuft seit knapp zehn Jahren und wird von der Stuttgarter Robert-Bosch-Stiftung finanziert. Inzwischen sind Stipendiaten aus 15 osteuropäischen Ländern dabei – unter anderem aus Bulgarien, Georgien, Rumänien, Moldau, Ukraine, Armenien, Polen und Tschechien. Anja Oshchypok ist eine der diesjährigen Stipendiaten. Sie arbeitet in der deutschen Redaktion des ukrainischen Auslandssenders „Radio Ukraine International“ und erzählt im Gespräch mit Pauline Tillmann von ihren Erfahrungen in Berlin und bei ihrem Gastsender Deutschlandradio Kultur.

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(07:05 Min.)

Mehr Informationen zum Programm „Medienmittler zwischen den Völkern“ – auch interessant für deutsche Journalisten – finden Sie auf der Webseite http://medien-mittler.de/

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20.04.2011

Im Profil: Stadtgemeinschaft Königsberg (Pr.)

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kbg-wappen-350 Die Stadtgemeinschaft Königsberg (Pr.) wurde nach dem 2. Weltkrieg als Organisation der ehemaligen Bewohner Königsbergs gegründet. Die Stadt fiel nach dem Krieg an Russland, die deutschen Einwohner wurden vertrieben und die Geburtsstadt Immanuel Kants heißt nun schon seit 65 Jahren Kaliningrad.

Sascha Götz hat mit dem Vorsitzenden und Geschäftsführer des Vereins gesprochen und erfragt, wie sich die Ziele der Organisation seit ihrer Gründung verändert haben, was sich nach der Öffnung der Stadt seit 1991 getan hat und wie er das Verhältnis zu den Menschen und den heutigen offiziellen Stellen in Kaliningrad sieht. Kommentare zum Thema (besonders von Hörer/innen, die heute in Kaliningrad leben) sind ausdrücklich erwünscht!

Mehr über die “Stadtgemeinschaft Königsberg (Pr.)” erfährt man auf der Webseite des Vereins. Seit 1960 gibt die Stadtgemeinschaft übrigens den renommierten “Königsberger Bürgerbrief” halbjährig heraus (Auflage 5.000), in dem stadtgeschichtliche und kulturelle Themen behandelt und aktuelle Informationen und Fotos des heutigen Kaliningrad veröffentlicht werden. Auch dazu mehr auf der Webseite.

Für mehr Informationen zu Klaus Weigelt und zur Kommentarfunktion auf “weiterlesen” klicken.

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17.11.2010

Im Profil: Die Soros Foundation New York

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osf-logo Die Soros Foundation hat 2008 über 500 Millionen Euro für die Förderung von Demokratie, Menschenrechten und einer aktiven Zivilgesellschaft aufgewendet. Damit ist Soros der größte Förderer in diesem Bereich.

Ich spreche mit Cornelius Graubner, der im “Central Eurasia Project” des Open Society Instituts in New York arbeitet, das zum Netzwerk der Stiftungen von George Soros gehört. Er erläutert, wie die Stiftung arbeitet, welche Methoden und Ziele dabei zur Anwendung kommen und wie er die Entwicklung der Länder im “zentralen Eurasien”, also im Kaukasus und in Zentralasien, bewertet. Und er verrät auch, wie man als Verein oder als Projekt Mittel bei der Stiftung beantragen kann.

cornelius_graubner Cornelius Graubner hat einen Master in Russlandstudien (St. Petersburg) und ein Diplom in Politikwissenschaften abgeschlossen. Gearbeitet hat er für Schüler Helfen Leben, das Aspen Institute, die OSZE und seit 2008 für das Open Society Institute in New York. Er ist dort verantwortlich für das Central Eurasia Project.

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22.10.2010

Im Profil: Uwe Rada und die Memel

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uwe_rada Uwe Rada ist ein Grenzgänger im wahrsten Sinne des Wortes. Der Berliner Journalist der tageszeitung beschäftigt sich als Buchautor seit über zehn Jahren mit der östlichen Nachbarschaft Deutschlands – so in mehreren Büchern mit dem deutsch-polnischen Grenzraum. Nun hat er sich weiter nach Osten begeben und statt der Oder den Fluss Memel in den Blick genommen.

Ich habe ihn gefragt, wie die Menschen dort zwischen dem Kaliningrader Gebiet, Belarus, Polen und Litauen leben und wie sie mit der wechselvollen Geschichte der Region und den neuerdings immer weniger durchdringlichen Grenzen rechts und links der Memel umgehen.

Informationen zu Uwe Rada und seinen Büchern finden sich auf seiner Homepage.

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17.10.2010

Im Profil: Wiener Osteuropaforum

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oliver_schmitt_0 Dass Wien neben Berlin einer der heißen Kandidaten auf den etwas überstrapazierten Titel “Drehscheibe für Osteuropa” ist, dürfte allgemein bekannt sein. Österreich ist wirtschaftlich und kulturell mit Mittelosteuropa und Südosteuropa auf das Engste verbunden und in der Hauptstadt laufen viele Fäden zusammen.

Wo genau aber findet man genau die “MOE-Kompetenz” der Landeshauptstadt? Diese Frage habe ich an Prof. Dr. Oliver Schmitt gerichtet. Er lehrt am Institut für Osteuropäische Geschichte der Uni Wien und koordiniert das “Wiener Osteuropaforum” eine Forschungsplattform die 6 Fakultäten und 11 Fachbereiche umfasst und für wissenschaftlichen Austausch und Vernetzung zwischen den weit über 100 Forscherinnen und Forschern in diesem Bereich sorgt.

Alle Informationen zur Forschungsplattform Wiener Osteuropaforum und die Informationen zu den einzelnen Forscherinnen und Forschern findet man unter http://www.osteuropaforum.at. Informationen zu meinem Gesprächspartner Prof. Dr. Schmitt finden sich hier.

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12.10.2010

Im Profil: Das UNIDRAM Theaterfestival

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jens-uwe_sprengel UNIDRAM heißt das Potsdamer Festival für Theater aus ganz Europa, das vom 29.10.-06.10. bereits zum 17. Mal stattfindet. Das Theatertreffen war in seinen ersten Jahren ganz auf Mittel- und Osteuropa ausgerichtet, bevor es auch für Produktionen aus Westeuropa geöffnet wurde. UNIDRAM versteht sich als Forum für modernes, inhaltlich und formal innovatives Theater.

Darüber spreche ich mit Dr. Jens-Uwe Sprengel, Mitglied der künstlerischen Leitung (fast) von Anfang an dabei und außerdem verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit von UNIDRAM. Er ist Theaterpädagoge mit vielen Jahren Erfahrung in verschiedenen Projekten und hat das Arbeitsprinzip von UNIDRAM verinnerlicht: Je innovativer verschiedene Kunstformen für das Publikum kombiniert werden, desto besser passen die Produktionen ins Programm.

Alle Informationen zum Festival sind hier zu finden. Auf der Seite http://www.unidram.de können auch direkt Karten gekauft werden – zu günstigen Vorverkaufspreisen!

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21.09.2010

MOE-Podium: Vertreibung und Vertriebene

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Deutschland streitet über die Geschichte der Flucht und Vertreibung von Millionen Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg – und vor allem über die Äußerungen der CDU-Bundestagsabgeordneten Erika Steinbach, die auch Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen (BdV) ist. Sie hat vor kurzem Władislaw Bartoszewski einen „schlechten Charakter“ attestiert und außerdem geäußert, die Polen hätten vor dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges als erste mobilisiert.

Dies ist – trotz aller internationalen Aufregung – vor allem eine innenpolitisch-deutsche Debatte. Aber wie steht es denn ganz generell um die Diskussion über Flucht und Vertreibung der Deutschen aus ihren ehemaligen Heimatorten im östlichen Mitteleuropa? Und was ist von dem Ausstellungsprojekt der Stiftung „Flucht, Vertreibung und Versöhnung“ zu erwarten, über das besonders Deutsche und Polen seit Jahren so intensiv streiten?

Dazu spreche ich mit Prof. Dr. Peter Steinbach – Historiker an der Universität Mannheim, Frank von Auer – Vorsitzender der Deutsch-Baltischen Gesellschaft, dem Verein der ehemaligen Baltendeutschen und Dr. Rafał Zytiniec – Historiker an der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin. Informationen zu den Referenten und Fotos werden in den nächsten Tagen an dieser Stelle nachgereicht!

Informationen zur Stiftung “Flucht, Vertreibung, Versöhnung” gibt es hier. Die als Alternatives Konzept zu verstehenden “Konzeptionellen Überlegungen für die Ausstellungen der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“” finden sich hier

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