Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

08.08.2013

Im Profil – SOFA

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nikolaj-nikitin Der Osten boomt! Seit dem Fall der Berliner Mauer vor über 20 Jahren übt Osteuropa eine ungebrochene Faszination auf die Menschen in Westeuropa aus. Nicht zuletzt der rasante wirtschaftliche Aufschwung macht den Osten des Kontinents zum Mekka für Geschäftsleute aller Couleur. Doch während für Waren und Personen über alle Grenzen hinweg ein reger Austausch besteht, hat es die Filmwirtschaft aus den Ländern Osteuropas bisher kaum geschafft sich Marktanteile im Westen zu sichern. Das dies so bleibt ist zum Glück unwahrscheinlich.

bg_internal Im polnischen Breslau/Wrocław kommen vom 19. bis zum 30. August dieses Jahres junge Filmenthusiasten aus Osteuropa, dem Kaukasus und Zentralasien zusammen, um von den Koryphäen der deutschen Filmwirtschaft zu lernen, wie man große Projekte organisiert und finanziert. Sie alle sind eingeladen auf das SOFA von Nikolaj Nikitin, der im Gespräch mit Johannes Rüger nicht nur das Konzept des Workshops erklärt, sondern auch kritische Einschätzungen zum State oft he Art des osteuropäischen Kinos und seiner Strukturen gibt.

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27.05.2011

Studenten machen Schule – deutsche Kulturgeschichte im östlichen Europa

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gruppenbildsms ‚Studenten machen Schule – deutsche Kulturgeschichte im östlichen Europa‘. Diese Projektidee entwickelte das Deutsche Kulturforum östliches Europa im Rahmen eines Modellprojekts für Kulturelle Bildung. Förderer ist der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

28 Studierende unterschiedlicher Studienrichtungen entwarfen mit Hilfe von Multiplikatoren aus dem Bereich der außerschulischen Bildungsarbeit didaktische Konzepte für Projekttage in 9. und 10. Klassen. Nach Durchführung der Projekte im Februar und März 2011 fand am 3. und 4. Mai die öffentliche Abschlussveranstaltung des Bildungsprojektes im Roten Rathaus statt. Dabei wurde auch eine Zukunftswerkstatt und die Evaluation der Maßnahme durchgeführt.

Jacob Venuß sprach im Anschluss an die Veranstaltung mit einigen beteiligten Akteuren über Inhalte, Verlauf und Probleme des Projekts. Mit dabei waren Ariane Afsari (Fachreferat Kulturelle Bildung, Deutsches Kulturforum östliches Europa), Nancy Waldmann (Projektmanagerin ‚Studenten machen Schule‘, Deutsches Kulturforum östliches Europa), Juliane Jehlicka (Lehrerin, Staatliche Realschule Bad Kötzting), Dorothee Ahlers (Studentin, Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder) und Alexander Wilhelm (Schüler, Comenius-Gymnasium Deggendorf).

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Mehr zum Projekt ‘Studenten machen Schule – deutsche Kulturgeschichte im östlichen Europa’ erfährt man auf der Projektseite.

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10.01.2011

Im Profil: Die polnische Robert Schuman Stiftung

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Die Polnische Robert-Schuman-Stiftung wurde im Jahre 1991 gegründet. Gründer waren mit den Systemveränderungen 1989-90 verbundenen Persönlichkeiten, u.a. der ehemalige Regierungschef Tadeusz Mazowiecki. Ich habe mit Gert Röhrborn gesprochen, der als Projektleiter bei der Stiftung arbeitet und ihn gefragt, was die Arbeit der Stiftung ausmacht (Foto: Frank Burgdörfer).

Weitere Informationen zur Stiftung auf dieser Homepage.

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gert_roehrborn Gert Röhrborn hat in Leipzig, Newcastle upon Tyne und Berlin Politikwissenschaften, Geschichte und Europastudien studiert. In vielen europäischen Projekten, Ausstellungen und Workshops hat er sich vorrangig mit der Wirkung von Kunst und Kultur auf Prozesse der gesellschaftlichen Erinnerung und des politischen Bewusstseins beschäftigt. Vor dem Wechsel zur Polnischen Robert-Schuman-Stiftung war Gert Geschäftsführer des europäischen Netzwerks Citizens of Europe.

Übrigens: Am 20. Januar 2011 feiert die Polnische Robert-Schuman-Stiftung ihr 20-jähriges Bestehen. Im Warschauer Kulturzentrum Fabryka Trzciny werden sich Gäste aus dem In- und Ausland versammeln, um auf die vergangenen und die kommenden 20 Jahre europäischer Integration zu blicken, darunter der Stiftungsgründer Tadeusz Mazowiecki, der Direktor der Europäischen Akademie Berlin Prof. Eckart Stratenschulte sowie Mikołaj Dowgielewicz vom Polnischen Außenministerium. Zum Abschluss wird Tadeusz Mazowiecki den Europa-Preis der Stiftung an eine Persönlichkeit verleihen, die sich in hervorragender Weise um die europäische Integration verdient gemacht hat.

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11.11.2010

Im Profil: Viktoria Korb und Polen ’68

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victoria_korb In Deutschland ist das Jahr 1968 im Gedächtnis der Menschen fest mit Studentenprotesten verbunden. Auch in Polen gab es Unruhe und Demonstrationen an den Universitäten. Aber die Geschichte verlief dort ganz anders. Vor dem Hintergrund des Sechstagekrieges 1967 wurden antisemitische Stimmungen geschürt und viele jüdischstämmige Studierende und Dozenten diskrimiert und aus dem Land gedrängt.

Viktoria Korb hat das am eigenen Leib erlebt und nach mehreren anderen Büchern nun einen autobiographischen Roman über den “März 1968″ in Polen vorgelegt. Das Buch heißt “…kein polnischer Staatsbürger” und ist 2010 im Verlag trafo erschienen.

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12.10.2010

Im Profil: Das UNIDRAM Theaterfestival

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jens-uwe_sprengel UNIDRAM heißt das Potsdamer Festival für Theater aus ganz Europa, das vom 29.10.-06.10. bereits zum 17. Mal stattfindet. Das Theatertreffen war in seinen ersten Jahren ganz auf Mittel- und Osteuropa ausgerichtet, bevor es auch für Produktionen aus Westeuropa geöffnet wurde. UNIDRAM versteht sich als Forum für modernes, inhaltlich und formal innovatives Theater.

Darüber spreche ich mit Dr. Jens-Uwe Sprengel, Mitglied der künstlerischen Leitung (fast) von Anfang an dabei und außerdem verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit von UNIDRAM. Er ist Theaterpädagoge mit vielen Jahren Erfahrung in verschiedenen Projekten und hat das Arbeitsprinzip von UNIDRAM verinnerlicht: Je innovativer verschiedene Kunstformen für das Publikum kombiniert werden, desto besser passen die Produktionen ins Programm.

Alle Informationen zum Festival sind hier zu finden. Auf der Seite http://www.unidram.de können auch direkt Karten gekauft werden – zu günstigen Vorverkaufspreisen!

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21.09.2010

MOE-Podium: Vertreibung und Vertriebene

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Deutschland streitet über die Geschichte der Flucht und Vertreibung von Millionen Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg – und vor allem über die Äußerungen der CDU-Bundestagsabgeordneten Erika Steinbach, die auch Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen (BdV) ist. Sie hat vor kurzem Władislaw Bartoszewski einen „schlechten Charakter“ attestiert und außerdem geäußert, die Polen hätten vor dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges als erste mobilisiert.

Dies ist – trotz aller internationalen Aufregung – vor allem eine innenpolitisch-deutsche Debatte. Aber wie steht es denn ganz generell um die Diskussion über Flucht und Vertreibung der Deutschen aus ihren ehemaligen Heimatorten im östlichen Mitteleuropa? Und was ist von dem Ausstellungsprojekt der Stiftung „Flucht, Vertreibung und Versöhnung“ zu erwarten, über das besonders Deutsche und Polen seit Jahren so intensiv streiten?

Dazu spreche ich mit Prof. Dr. Peter Steinbach – Historiker an der Universität Mannheim, Frank von Auer – Vorsitzender der Deutsch-Baltischen Gesellschaft, dem Verein der ehemaligen Baltendeutschen und Dr. Rafał Zytiniec – Historiker an der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin. Informationen zu den Referenten und Fotos werden in den nächsten Tagen an dieser Stelle nachgereicht!

Informationen zur Stiftung “Flucht, Vertreibung, Versöhnung” gibt es hier. Die als Alternatives Konzept zu verstehenden “Konzeptionellen Überlegungen für die Ausstellungen der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“” finden sich hier

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09.09.2010

Das Beste aus dem ersten Jahr

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Sascha Götz Liebe Freunde,

nach über einem Jahr der “Gespräche zu Mittel- und Osteuropa” lohnt sich der Blick zurück und eine Auswahl der interessantesten Gespräche. Ausgewählt habe ich die mit den meisten Kommentaren und den strittigsten Thesen.

Das ist natürlich eine ganz persönliche, subjektive Auswahl:

Der “gefrorene Konflikt” um Karabach

Die Rolle der Medien in Mittel- und Osteuropa

Die Roma als Verlierer des freien Europa

Pulverfass Bosnien?

Rechtsradikalismus in Russland, der Ukraine und Ungarn

Geschichtsprojekte und Geschichtspolitik in MOE

Pillar of shame – Schande über die UNO?

Was ist Ihr/Euer Favorit? Welche Themen fehlen bislang in der Liste? Kommentare und Vorschläge sind – wie immer – sehr willkommen!

Herzlich

Sascha Götz

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08.08.2010

Die Russland-Kommission des Europäischen Parlaments

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logoep Die Europäische Union will mit dem Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages eine größere Rolle in den internationalen Beziehungen spielen. Die “Hohe Beauftragte” Catherine Ashton fungiert quasi als Außenministerin der EU. Wichtige Partner der EU wie die USA oder Russland verhandeln aber nach wie vor lieber mit größeren Einzelstaaten, als in Brüssel vorzusprechen.

knut_fleckenstein Ich habe den Vorsitzenden der Russland-Delegation des Europäischen Parlaments, Knut Fleckenstein MdEP (Hamburg) gefragt, wie sich die Beziehungen der EU zur Russischen Föderation entwickeln und wie die Arbeit der Delegation organisiert ist. Denn schließlich setzt sich die Kommission ja auf europäischer Seite aus Parlamentariern aus fast allen EU-Ländern zusammen. Knut Fleckenstein ist zuversichtlich, dass das gegenseitige Verständnis sich auch durch die Arbeit der Parlamentarier weiter verbessert und sich auch innerhalb der EU eine “gemeinsame Sprache” gegenüber Russland finden lässt.

Mehr zu Knut Fleckenstein erfährt man auf seiner Homepage.

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