Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

26.02.2012

Im Profil: Schüler Helfen Leben

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logo_shl Seit 1992 engagiert sich die Organisation Schüler Helfen Leben für Südosteuropa. Ursprünglich von Jugendlichen gegründet, um direkte humanitäre Hilfe im ehemaligen Jugoslawien zu leisten,  verlagerten sich ihre Aktivitäten mit Ende der Kämpfe hin zur Stärkung des Zivilsektors.

Mehr Informationen über den Verein, die dazugehörige Stiftung und den Sozialen Tag unter http://www.schueler-helfen-leben.de.

ratsch-heitmann Rüdiger Ratsch-Heitmann, der Geschäftsführer der Stiftung, gibt im Interview einen Überblick zum Entstehungshintergrund, zu aktuellen Aktivitäten und bevorstehenden Herausforderungen von Schüler Helfen Leben.

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10.01.2011

Im Profil: Die polnische Robert Schuman Stiftung

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Die Polnische Robert-Schuman-Stiftung wurde im Jahre 1991 gegründet. Gründer waren mit den Systemveränderungen 1989-90 verbundenen Persönlichkeiten, u.a. der ehemalige Regierungschef Tadeusz Mazowiecki. Ich habe mit Gert Röhrborn gesprochen, der als Projektleiter bei der Stiftung arbeitet und ihn gefragt, was die Arbeit der Stiftung ausmacht (Foto: Frank Burgdörfer).

Weitere Informationen zur Stiftung auf dieser Homepage.

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gert_roehrborn Gert Röhrborn hat in Leipzig, Newcastle upon Tyne und Berlin Politikwissenschaften, Geschichte und Europastudien studiert. In vielen europäischen Projekten, Ausstellungen und Workshops hat er sich vorrangig mit der Wirkung von Kunst und Kultur auf Prozesse der gesellschaftlichen Erinnerung und des politischen Bewusstseins beschäftigt. Vor dem Wechsel zur Polnischen Robert-Schuman-Stiftung war Gert Geschäftsführer des europäischen Netzwerks Citizens of Europe.

Übrigens: Am 20. Januar 2011 feiert die Polnische Robert-Schuman-Stiftung ihr 20-jähriges Bestehen. Im Warschauer Kulturzentrum Fabryka Trzciny werden sich Gäste aus dem In- und Ausland versammeln, um auf die vergangenen und die kommenden 20 Jahre europäischer Integration zu blicken, darunter der Stiftungsgründer Tadeusz Mazowiecki, der Direktor der Europäischen Akademie Berlin Prof. Eckart Stratenschulte sowie Mikołaj Dowgielewicz vom Polnischen Außenministerium. Zum Abschluss wird Tadeusz Mazowiecki den Europa-Preis der Stiftung an eine Persönlichkeit verleihen, die sich in hervorragender Weise um die europäische Integration verdient gemacht hat.

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17.11.2010

Im Profil: Die Soros Foundation New York

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osf-logo Die Soros Foundation hat 2008 über 500 Millionen Euro für die Förderung von Demokratie, Menschenrechten und einer aktiven Zivilgesellschaft aufgewendet. Damit ist Soros der größte Förderer in diesem Bereich.

Ich spreche mit Cornelius Graubner, der im “Central Eurasia Project” des Open Society Instituts in New York arbeitet, das zum Netzwerk der Stiftungen von George Soros gehört. Er erläutert, wie die Stiftung arbeitet, welche Methoden und Ziele dabei zur Anwendung kommen und wie er die Entwicklung der Länder im “zentralen Eurasien”, also im Kaukasus und in Zentralasien, bewertet. Und er verrät auch, wie man als Verein oder als Projekt Mittel bei der Stiftung beantragen kann.

cornelius_graubner Cornelius Graubner hat einen Master in Russlandstudien (St. Petersburg) und ein Diplom in Politikwissenschaften abgeschlossen. Gearbeitet hat er für Schüler Helfen Leben, das Aspen Institute, die OSZE und seit 2008 für das Open Society Institute in New York. Er ist dort verantwortlich für das Central Eurasia Project.

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26.10.2010

MOE-Podium: Die Enkel der Vertreibung

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enkel_panorama In dem Gespräch “Vertreibung und Vertriebene” haben wir vor einigen Tagen über die aktuelle Debatte in Deutschland und Polen diskutiert. Um das Thema noch einmal aus einem anderen Blickwinkel aufzugreifen, habe ich mit drei “Enkeln” der Vertreibung, also Vertretern der “dritten Generation” nach dem zweiten Weltkrieg gesprochen, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Vertreibung beschäftigen.

Der Journalist und Autor Ralf Pasch bereitet gerade ein Buch zu genau diesem Thema vor. Zwei seiner Interviewpartner komplettieren das Podium: Der Tschechische Historiker und Aktivist von “Antikomplex” Matěj Spurný und Ulrich Miksch, der als Sohn eines Vertriebenen in der DDR geboren wurde und sich seit der Wende aktiv in der sudetendeutschen Seliger-Gemeinde engagiert.

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(41:21 Min.)

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Für mehr Informationen zu den Gesprächsteilnehmern und um Ihren Kommentar zum Gespräch einzutragen, klicken Sie bitte auf “weiterlesen”.

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23.10.2010

Im Profil: Ahoj Nachbarn e.V.

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ahoj_danzig Der Verein Ahoj Nachbarn e.V. trägt sein Programm im Namen: Die Ahoj-Aktiven wollen mit ehrenamtlichen Projekten den Menschen die Kultur und Geschichte der europäischen Nachbarn näherbringen. Dazu werden Filme auf Reisen geschickt, Kulturabende veranstaltet oder Partnerstädte in Mittel- und Osteuropa besucht. Von Fall zu Fall nutzt die kleine Gruppe der Aktiven in Nürnberg, München und Berlin dabei auch ihr gutes Netzwerk, wie z.B. den MitOst e.V. oder die Initiative Mittel- und Osteuropa. Mehr über die Arbeit von Ahoj erfährt man im Gespräch mit Barbara Bernsmeier und Lysann Windisch oder auf der Website des Vereins.

Foto: Auch in Danzig hat das Projekt filMost Station gemacht. © Ahoj Nachbarn e.V.

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(08:04 Min.)

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11.03.2010

Im Profil: Die Robert Bosch Stiftung

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Die Robert Bosch Stiftung (RBSG) ist für den Austausch mit Mittel-, Ost- und Südosteuropa (MOE) einer der wichtigsten Akteure überhaupt. Keine andere deutsche Stiftung hat in diesem Gebiet so viel, so lange, so breit und so nachhaltig gefördert. Und dabei ist das nur einer von sechs Programmbereichen dieser privaten Stiftung…

19_rbsg_logo Angefangen mit Stipendien für Sprachlektoren, die an Universitäten zuerst in Polen, dann in ganz MOE vermittelt wurden, über die Förderung ehrenamtlicher Projekte, zivilgesellschaftlichen Engagements, Austausch von Kulturmananagern, Journalisten und Verwaltungsfachkräften, die Finanzierung von Buchreihen, Förderung von Übersetzern und deutsch schreibenden Literaten in MOE bis hin zum Beispiel zur Gründung der Stiftung deutsch-russischer Jugendaustausch, an der die RBSG wesentlichen Anteil hatte.

joachim_rogall Neuerdings setzt die Stiftung andere Akzente, China, Indien und Japan werden zusätzlich in den Blick genommen und in der – auch Dank der Förderung der RBSG – stark gewachsenen Gemeinschaft der Träger und Aktiven im Austausch mit MOE macht sich schon die Sorge breit, dass Mittel- und Osteuropa vergessen werden könnte. Ich habe den Leiter des Programmbereichs IV (Völkerverständigung Mitteleuropa, Südosteuropa, GUS, China) Herrn Prof. Dr. Joachim Rogall gefragt, woher das große Engagement der Bosch Stiftung in Osteuropa eigentlich kommt und wohin die Reise für seinen weit gespannten Arbeitsbereich in Zukunft gehen wird.

Professor Dr. Joachim Rogall

Der 1959 in Heidelberg geborene studierte Osteuropahistoriker, Slawist und Germanist habilitierte 2001 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zum Thema: „Die Deutschen in der Volksrepublik Polen 1945-1989“ und lehrt seit 2003 Osteuropäische Geschichte an der Universität Heidelberg. Im Frühjahr 1996 wechselte Dr. Rogall von der Universität Mainz zur Robert Bosch Stiftung in Stuttgart. Er ist dort Leiter des Bereichs Völkerverständigung Mitteleuropa, Südosteuropa, GUS, China.

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(14:52 Min.)

Umfangreiche Informationen über die Arbeit der Robert Bosch Stiftung und ihre sechs Programmbereiche finden Sie unter http://www.bosch-stiftung.de

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04.02.2010

Im Profil: Die ERSTE Stiftung (Wien)

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erstestiftung Die ERSTE Stiftung ist unter den zum Teil altehrwürdigen Stiftungen im deutschsprachigen Raum das “new kid on the block” und sieht den frischen Wind als Vorteil – sagt Robin Gosejohann, Mitarbeiter im Bereich “Europa”, einem der drei Programmbereiche der Stiftung. Das Arbeitsgebiet der Stiftung ist “Zentral- und Südosteuropa”, also neben Oesterreich, Tschechien und der Slowakei vor allem die Länder des westlichen Balkans, Rumänien, Bulgarien, Moldawien und zum Teil auch die Ukraine.  Was tut die Stiftung aber konkret? Mit welchen Ideen kann man auf die Stiftung zugehen, wenn man nach einem starken Partner sucht? Welche Ausschreibungen gibt es aktuell? Diese und einige weitere Fragen habe ich Robin Gosejohann gestellt.

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(11:07 Min.)

Drei Projekte, bei denen derzeit Ausschreibungen laufen und man sich direkt zur Teilnahme bewerben kann, hat Robin Gosejohann im Gespräch ganz beonders hervorgehoben. Hier die Links zu den genannten Projekten:


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24.10.2009

Im Profil: Die Brücke-Most Stiftung (Die Tschechisch-Deutschen Kulturtage Dresden)

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Ein Gespräch mit Frauke Wetzel, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit bei der Brücke-Most Stiftung in Dresden/Freiburg i.B.

Frauke Wetzel Die Brücke/Most-Stiftung wurde 1997 mit dem Ziel gegründet, die Zusammenarbeit mit der Tschechischen Republik und anderen ostmitteleuropäischen Staaten zu unterstützen und zu fördern. Sie versucht dieses Ziel durch konkrete Projekte zu erreichen, in denen das gemeinsame Erlebnis von Menschen aus verschiedenen Kulturen im Mittelpunkt steht. (Weiterlesen)

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