Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

21.03.2012

Im Profil: Das Zoran-Djindjic-Stipendienprogramm der Deutschen Wirtschaft

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60jahreoa Im Rahmen des Zoran-Djindjic-Stipendienprogramms können junge Nachwuchskräfte aus den Ländern des Westlichen Balkans Praxisaufenthalte in führenden deutschen Unternehmen absolvieren. Ermöglicht wird dies durch den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Die Initiierung des Programms war eine unmittelbare Reaktion auf das Attentat an dem serbischen Premierminister Zoran Djindjic im Jahr 2003. Erfahren Sie mehr über die Ziele und Inhalte des Programms unter http://www.stipendienprogramm.org.

alina_gumpert Alina Gumpert, Projektleiterin des Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für den Westbalkan, erläutert im Interview u.a. welche konkreten Auswirkungen das Programm für den Werdegang der jungen Stipendiaten hat.

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11.03.2010

Im Profil: Die Robert Bosch Stiftung

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Die Robert Bosch Stiftung (RBSG) ist für den Austausch mit Mittel-, Ost- und Südosteuropa (MOE) einer der wichtigsten Akteure überhaupt. Keine andere deutsche Stiftung hat in diesem Gebiet so viel, so lange, so breit und so nachhaltig gefördert. Und dabei ist das nur einer von sechs Programmbereichen dieser privaten Stiftung…

19_rbsg_logo Angefangen mit Stipendien für Sprachlektoren, die an Universitäten zuerst in Polen, dann in ganz MOE vermittelt wurden, über die Förderung ehrenamtlicher Projekte, zivilgesellschaftlichen Engagements, Austausch von Kulturmananagern, Journalisten und Verwaltungsfachkräften, die Finanzierung von Buchreihen, Förderung von Übersetzern und deutsch schreibenden Literaten in MOE bis hin zum Beispiel zur Gründung der Stiftung deutsch-russischer Jugendaustausch, an der die RBSG wesentlichen Anteil hatte.

joachim_rogall Neuerdings setzt die Stiftung andere Akzente, China, Indien und Japan werden zusätzlich in den Blick genommen und in der – auch Dank der Förderung der RBSG – stark gewachsenen Gemeinschaft der Träger und Aktiven im Austausch mit MOE macht sich schon die Sorge breit, dass Mittel- und Osteuropa vergessen werden könnte. Ich habe den Leiter des Programmbereichs IV (Völkerverständigung Mitteleuropa, Südosteuropa, GUS, China) Herrn Prof. Dr. Joachim Rogall gefragt, woher das große Engagement der Bosch Stiftung in Osteuropa eigentlich kommt und wohin die Reise für seinen weit gespannten Arbeitsbereich in Zukunft gehen wird.

Professor Dr. Joachim Rogall

Der 1959 in Heidelberg geborene studierte Osteuropahistoriker, Slawist und Germanist habilitierte 2001 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zum Thema: „Die Deutschen in der Volksrepublik Polen 1945-1989“ und lehrt seit 2003 Osteuropäische Geschichte an der Universität Heidelberg. Im Frühjahr 1996 wechselte Dr. Rogall von der Universität Mainz zur Robert Bosch Stiftung in Stuttgart. Er ist dort Leiter des Bereichs Völkerverständigung Mitteleuropa, Südosteuropa, GUS, China.

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Umfangreiche Informationen über die Arbeit der Robert Bosch Stiftung und ihre sechs Programmbereiche finden Sie unter http://www.bosch-stiftung.de

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16.02.2010

Im Profil: GFPS e.V. DE – CZ – PL

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gfps-logo Stipendien, Sprachkurse, Seminare und andere Projekte in Mittel- und Osteuropa (MOE) – Das alles gibt es bei der GFPS e.V. und das gleich drei Mal: Neben dem GFPS e.V. in Deutschland gibt es inzwischen auch GFPS-Polska und GFPS-CZ.

Deshalb habe ich auch gleich mit drei Vereinsvorsitzenden gesprochen: mit Tim Zosel (DE), Zuzana Koutná (CZ) und Paulina Bocheńska (PL – von links nach rechts). Dabei ergaben sich durchaus unterschiedliche Perspektiven auf das Ehrenamt, den Studentenaustausch und Motivation für die Mitarbeit in einem Projekt wie der GFPS!

vorstand-gfps In Deutschland ermöglichen Ehrenamtliche der GFPS seit über 25 Jahren jedes Jahr ein umfangreiches Programm. Im Mittelpunkt steht die persönliche Betreuung von Studierenden aus den Nachbarländern.

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(21:26 Min.)

Wer sich für Stipendien der GFPS interessiert oder etwas für die Vereinsarbeit spenden will, kann hier Kontakt mit dem Verein aufnehmen und/oder seine Spende auf das Konto des Vereins überweisen. Der Verein stellt Spendenquittungen aus.

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30.01.2010

Im Profil: Copernicus Berlin e.V.

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copernicus_logo Der Verein Copernicus Berlin e.V. lädt Studierende aus Osteuropa für ein halbes Jahr nach Deutschland ein, bringt sie in Familien unter und finanziert ihnen den Studienaufenthalt hier in Deutschland. Die Idee dahinter stammt aus dem Anfang der 90er Jahre, als sich einige Studierende in Hamburg dachten, dass Osteuropa mehr als Geld und Pakete braucht. Bildung und Kontakte sind schließlich genauso wichtig! Heute gibt es Copernicus in Berlin, Hamburg und München.

Wie der Verein arbeitet und wie man mitmachen kann, erfährt man hier im Gespräch mit Nicole Haag und Sina-Mareen Grasmück vom Copernicus-Vorstand und mit Yulia Lukyanovich aus Belarus, die derzeit mit einem Stipendium des Vereins in Berlin studiert.

Auf der Homepage des Vereins sind die Kontaktdaten des Vereins und auch das Spendenkonto zu finden. Denn der Verein arbeitet ehrenamtlich und ist auf die Unterstützung von privaten Spendern und die Zusammenarbeit mit Stiftungen angewiesen.

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