Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

11.04.2013

Im Profil: Das GI-Projekt “Grenzstreifen”

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logo-gi Die Grenzen zwischen Ländern sind oft nicht nur politischer, sondern auch sprachlicher, kultureller und historischer Art. Gleichzeitig sind Grenzräume Orte des Austauschs und der Begegnung. Das Goethe-Institut in Prag befasst sich im Projekt Grenzstreifen mit den deutsch-tschechischen Grenzgebieten und ihrer Darstellung im Film.

angelikaeder Frau Dr. Angelika Eder, Leiterin der Kulturprogramme, stellt im Gespräch mit Johannes Rüger das Projekt Grenzstreifen vor, welches gemeinsam mit der NGO Antikomplex umgesetzt wird und erläutert die Arbeit des Goethe-Instituts mit Blick auf die deutsche Minderheit in Tschechien.

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23.06.2010

Tschechien: Frischer Wind mit neuen Parteien?

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Das tschechische Parteiensystem wurde bei den Parlamentswahlen am 29. und 30. Mai 2010 gründlich durcheinandergeschüttelt. Parteien wie die traditionsreichen Christdemokraten oder die Grünen schafften den Einzug in das Parlament nicht und sowohl die bislang führende ODS als auch die als chancenreich eingeschätzten Sozialdemokraten (ČSSD) verloren dramatisch.

jan_prasil Ich habe diesmal einen “parteiischen” Beobachter um seine Einschätzung gefragt. Jan Prášil ist tschechischer Sozialdemokrat. Er studierte in Prag und in München Politikwissenschaft, Philosophie und Linguistik und arbeitet derzeit in Brüssel als Berater der tschechischen S&D Delegation (so heißt seit den letzten Europawahlen die Fraktion der europäischen Sozialdemokratie) im Europäischen Parlament.

Wie sortiert sich das tschechische Parteiensystem neu nach den Parlamentswahlen? Wie “neu” sind die neuen Parteien wirklich? Gibt es jetzt mehr “direkte Demokratie” wie von einer der neuen Parteien angekündigt? Auf diese und weitere Fragen antwortet Jan Prášil.

Ich freue mich auf Ihre Kommentare zum Thema – einfach hier unten eintragen!

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28.05.2010

Die Rolle der Medien in Mittel- und Osteuropa

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In dem Gespräch “Kultur und Demokratie” (April 2010) wurde von den Mitgliedern des Europäischen Kulturparlaments die Verschlechterung der Qualität des Journalismus beklagt. Was lag da näher als bei Journalist/innen aus Mittel- und Osteuropa direkt nachzufragen?

Das habe ich getan in diesem Gespräch mit M.K. (eine Radiojournalistin aus Lettland – sie wollte ihren Namen nicht dauerhaft im Internet veröffentlicht haben), Anna Snigur-Grabovska (Ukrainische Nationale Nachrichtenagentur “Ukrinform”, Ukraine) und Pavel Polak (Radio ČR 1, Tschechien).

medien-mittler Die drei sind Stipendiat/innen des Programms “Medien-Mittler zwischen den Völkern” der Robert Bosch Stiftung. Im Rahmen dieses Programms halten Sie sich im Moment in Berlin auf und arbeiten für unterschiedlichen deutsche Medienredaktionen. Neben der Frage der Qualität der Berichterstattung ging es auch um die politische Situation in den drei Ländern, die die Medien vor unterschiedliche Herausforderungen stellt.

Für mehr Informationen zu den Dreien einfach unten auf “weiterlesen” klicken.

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21.03.2010

MitOst Podium: Die Roma als Verlierer des freien Europa

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Als oberflächlicher Betrachter könnten meinen, dass gerade die Roma in Mittel- und Osteuropa glücklich sein müssten über das Ende des Ost-West-Konflikts. Wurden sie doch in vielen kommunistischen Ländern zwangsassimiliert und wie schon seit dem Mittelalter gesellschaftlich weiterhin an den Rand gedrückt.

Das Gegenteil aber ist der Fall: Die Roma sind die großen Verlierer der europäischen Einigung. Vom Sozialabbau in den Reformstaaten überdurchschnittlich getroffen, sind sie überall “die ersten, die entlassen werden und die letzten, die wieder eingestellt werden” (Joachim Krauß). Außerdem werden sie immer wieder zu Opfern rassistischer Gewalt und die Ausgrenzung hat eher zu- als abgenommen…

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24.10.2009

MitOst-Podium: Zur Politischen Krise in Tschechien

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Die Tschechische Demokratie steckt in einer tiefen Krise. Es diskutieren:

  • Bára Procházková, Redakteurin der Wochenzeitung “Respekt”, Prag
  • Prof. Dr. Jiří Pešek, Institut für internationale Studien der Karls-Universität, Prag
  • Kai-Olaf Lang, Experte für Mittel- und Osteuropa der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin

Moderation: Sascha Götz, Berlin/Deutschland

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24.10.2009

Im Profil: Die Brücke-Most Stiftung (Die Tschechisch-Deutschen Kulturtage Dresden)

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Ein Gespräch mit Frauke Wetzel, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit bei der Brücke-Most Stiftung in Dresden/Freiburg i.B.

Frauke Wetzel Die Brücke/Most-Stiftung wurde 1997 mit dem Ziel gegründet, die Zusammenarbeit mit der Tschechischen Republik und anderen ostmitteleuropäischen Staaten zu unterstützen und zu fördern. Sie versucht dieses Ziel durch konkrete Projekte zu erreichen, in denen das gemeinsame Erlebnis von Menschen aus verschiedenen Kulturen im Mittelpunkt steht. (Weiterlesen)

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