Die Rolle der Medien in Mittel- und Osteuropa
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In dem Gespräch “Kultur und Demokratie” (April 2010) wurde von den Mitgliedern des Europäischen Kulturparlaments die Verschlechterung der Qualität des Journalismus beklagt. Was lag da näher als bei Journalist/innen aus Mittel- und Osteuropa direkt nachzufragen?
Das habe ich getan in diesem Gespräch mit Marika Kozlovska (Radio NABA, Lettland), Anna Snigur-Grabovska (Ukrainische Nationale Nachrichtenagentur “Ukrinform”, Ukraine) und Pavel Polak (Radio ČR 1, Tschechien).
Die drei sind Stipendiat/innen des Programms “Medien-Mittler zwischen den Völkern” der Robert Bosch Stiftung. Im Rahmen dieses Programms halten Sie sich im Moment in Berlin auf und arbeiten für unterschiedlichen deutsche Medienredaktionen. Neben der Frage der Qualität der Berichterstattung ging es auch um die politische Situation in den drei Ländern, die die Medien vor unterschiedliche Herausforderungen stellt.
Für mehr Informationen zu den Dreien einfach unten auf “weiterlesen” klicken.
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(43:01 Min.)
Pressemitteilung
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Ein anderer Blick auf Osteuropa – Ein alternatives Gesprächsportal für aktuelle Debatten
Das Online-Portal www.moe-kompetenz.de – Gespräche über Mittel- und Osteuropa (MOE) bietet seit knapp einem Jahr ein alternatives Bild vom „Osten“. Die bislang 28 Gespräche mit 56 Expert/innen aus 20 Ländern werden als Telefonkonferenzen aufgezeichnet und als mp3 zum Download zur Verfügung gestellt. Kostenlos. Über 7.000 Nutzer haben im letzten Monat diesen Service besucht – und die Tendenz ist weiter steigend.
Gute Nachrichten aus Mittel- und Osteuropa (MOE) sind rar. Nur noch wenige Zeitungen leisten sich eigene Korrespondenten in Russland oder Polen – oder gar auf dem Balkan.
So bleibt eine Lücke, die nun durch Gespräche über Ländergrenzen hinweg gefüllt werden soll. Expert/innen aus unterschiedlichsten Ländern werden per Telefon zusammengeschaltet und diskutieren aktuelle Themen: Die Situation der Roma, Geschichtspolitik, die ethnischen Spannungen in Bosnien-Herzegovina oder Rechtsradikalismus in Russland, Ungarn und der Ukraine. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Bereich der Demokratie und des Parlamentarismus. Außerdem werden besonders aktive Netzwerke und Institutionen des Austausches mit MOE „Im Profil“ vorgestellt.
- Berichten Sie über die bislang 28 Gespräche auf moe-kompetenz.de
- Vertiefen Sie die Themen der Debatten durch eigene Berichte
- Nutzen Sie das Netzwerk der bislang 56 beteiligten Expert/innen
Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Mehr Informationen natürlich auch auf dieser Seite:
http://www.moe-kompetenz.de/ueber_diese_seite/
Pressemitteilung
Ein anderer Blick auf Osteuropa – Ein alternatives Gesprächsportal für aktuelle Debatten
Das Online-Portal www.moe-kompetenz.de – Gespräche über Mittel- und Osteuropa (MOE) bietet seit knapp einem Jahr ein alternatives Bild von „Osten“. Die bislang 28 Gespräche mit 56 Expert/innen aus 20 Ländern werden als Telefonkonferenzen aufgezeichnet und als mp3 zum Download zur Verfügung gestellt. Kostenlos. Über 7.000 Nutzer haben im letzten Monat diesen Service besucht – und die Tendenz ist weiter steigend.
Gute Nachrichten aus Mittel- und Osteuropa (MOE) sind rar. Nur noch wenige Zeitungen leisten sich eigene Korrespondenten in Russland oder Polen – oder gar auf dem Balkan. Und in den Boulevard- und Unterhaltungsmedien feiern alte Klischees fröhliche Urständ: Selbst in Qualitätskrimis wie dem ARD-„Tatort“ ist ein Russe oder Ukrainer immer unrasiert, trägt eine Lederjacke und bedroht unbescholtene Deutsche mit unglaublicher Brutalität.
Natürlich geht es auch anders: Zumindest aus den neuen EU-Mitgliedsländern in MOE wird seit einiger Zeit öfter berichtet und dank engagierter Freelancer oder Initiativen wie n-ost (Berlin) oder maiak (Zürich) gibt es aus ganze MOE immer wieder auch hochwertige, differenzierte Geschichten zu lesen.
Trotzdem bleibt eine Lücke, die nun durch Gespräche über Ländergrenzen hinweg gefüllt werden soll. Expert/innen aus unterschiedlichsten Ländern werden per Telefon zusammengeschaltet und diskutieren aktuelle Themen: Die Situation der Roma, Geschichtspolitik, die ethnischen Spannungen in Bosnien-Herzegovina oder Rechtsradikalismus in Russland, Ungarn und der Ukraine. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Bereich der Demokratie und des Parlamentarismus. Außerdem werden besonders aktive Netzwerke und Institutionen des Austausches mit MOE „Im Profil“ vorgestellt.
- Berichten Sie über die bislang 28 Gespräche auf moe-kompetenz.de
- Vertiefen sie die Themen der Debatten durch eigene Berichte
- Nutzen Sie das Netzwerk der bislang 56 beteiligten Expert/innen
Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Mehr Informationen natürlich auch auf
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Kultur und Demokratie? Culture and democracy?
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Ein Gespräch über die Bedeutung von Kultur und Journalismus für die Demokratie in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Kulturparlament/ECP (in englischer Sprache).
A discussion on the importance of culture and media for democracy. A cooperation with the European Cultural Parliament/ECP (in English).
Deutsche Zusammenfassung
Karl-Erik Norrman, der Generalsekretär des Europäischen Kulturparlaments (ECP) erklärt, warum das ECP Kultur und Medien in einer zentralen Rolle für eine demokratische Entwicklung in Europa sieht. Eine Schlüsselrolle spielt nach Ansicht der Kultur-Parlamentarier dabei die Qualität. Sowohl in der Kultur als auch im Journalismus habe die Qualität insgesamt signifikant abgenommen.
Kateryna Botanova betont, dass in einer jungen Demokratie Künstler und Journalisten noch wichtiger seien als in Westeuropa, da sie sich zu zentralen Akteuren der Demokratisierung der Gesellschaft entwickelt haben.
Jasenko Selimovic erläutert, wie unterschiedlich die Medien in Europa funktionieren im Hinblick auf Finanzierung, Meinungsbildung und Qualität. Er sieht dabei keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen “Ost und West”, sondern eher zwischen verschiedenen Typen von Medien. Dabei betont er, dass sich von der Aufstellung und der Finanzierung eines Mediums nicht direkt auf seine Qualität geschlossen werden darf…
To read the English summary and to lern more about the participants, please click “weiterlesen”.
We apologize for the bad quality of our telephone line to Kiev. For technical reasons, we had to use a mobile phone. We are looking forward to your feedback!
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(30:28 Min.)
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Im Profil: GFPS e.V. DE – CZ – PL
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Stipendien, Sprachkurse, Seminare und andere Projekte in Mittel- und Osteuropa (MOE) – Das alles gibt es bei der GFPS e.V. und das gleich drei Mal: Neben dem GFPS e.V. in Deutschland gibt es inzwischen auch GFPS-Polska und GFPS-CZ.
Deshalb habe ich auch gleich mit drei Vereinsvorsitzenden gesprochen: mit Tim Zosel (DE), Zuzana Koutná (CZ) und Paulina Bocheńska (PL – von links nach rechts). Dabei ergaben sich durchaus unterschiedliche Perspektiven auf das Ehrenamt, den Studentenaustausch und Motivation für die Mitarbeit in einem Projekt wie der GFPS!
In Deutschland ermöglichen Ehrenamtliche der GFPS seit über 25 Jahren jedes Jahr ein umfangreiches Programm. Im Mittelpunkt steht die persönliche Betreuung von Studierenden aus den Nachbarländern.
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(21:26 Min.)
Wer sich für Stipendien der GFPS interessiert oder etwas für die Vereinsarbeit spenden will, kann hier Kontakt mit dem Verein aufnehmen und/oder seine Spende auf das Konto des Vereins überweisen. Der Verein stellt Spendenquittungen aus.
Im Profil: Die ERSTE Stiftung (Wien)
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Die ERSTE Stiftung ist unter den zum Teil altehrwürdigen Stiftungen im deutschsprachigen Raum das “new kid on the block” und sieht den frischen Wind als Vorteil – sagt Robin Gosejohann, Mitarbeiter im Bereich “Europa”, einem der drei Programmbereiche der Stiftung. Das Arbeitsgebiet der Stiftung ist “Zentral- und Südosteuropa”, also neben Oesterreich, Tschechien und der Slowakei vor allem die Länder des westlichen Balkans, Rumänien, Bulgarien, Moldawien und zum Teil auch die Ukraine. Was tut die Stiftung aber konkret? Mit welchen Ideen kann man auf die Stiftung zugehen, wenn man nach einem starken Partner sucht? Welche Ausschreibungen gibt es aktuell? Diese und einige weitere Fragen habe ich Robin Gosejohann gestellt.
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(11:07 Min.)
Drei Projekte, bei denen derzeit Ausschreibungen laufen und man sich direkt zur Teilnahme bewerben kann, hat Robin Gosejohann im Gespräch ganz beonders hervorgehoben. Hier die Links zu den genannten Projekten:
MitOst-Podium: Rechtsradikalismus in Russland, der Ukraine und Ungarn
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Immer wieder erschrecken uns Medienberichte über politischen Extremismus und rassistisch motivierte Gewalt in Europa. In Westeuropa ist die extreme Rechte dabei seit Jahrzehnten ein bekanntes Phänomen. Zeitweilige Erfolge der französischen “Front National”, der NPD in Deutschland oder der neofaschistischen “Azione Sociale” von Alessandra Mussolini, der Enkelin von Benito Mussolini sorgen von Zeit zu Zeit für große Empörung in ganz Europa.
Wenig weiß man aber über rechtsextreme Parteien in Mittel- und Osteuropa. Diesen Parteien und der fremdenfeindlich motivierten Gewalt widmet sich diese Diskussion.
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(49:50 Min.)
Im Profil: Sasha Gurkova, Film-Projektleiterin
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Sascha Gurkova hat gemeinsam mit Evgeniya Svetlakova im Rahmen eines MitOst-Projekts den Film “Drei junge Staaten, drei junge Frauen” produziert und in Russland, Estland und Armenien sowie auf dem MitOst-Festival in Danzig im Oktober 2009 vorgestellt. Dort erhielten die beiden auch den Preis der Schering-Stiftung und des MitOst e.V. nachbarschaft.moe für ihre besondere Leistung.
Der Film fasst drei faszinierende Porträts von jungen Frauen in drei Ländern zusammen. Alle drei sind Journalistinnen, selbstbewusst und gut ausgebildet. Aber Estland, die Ukraine und Armenien sind eben sehr verschiedene Länder – auch wenn alle ehemalige Sowjet-Republiken sind. Der Film kann – in drei Teildateien – hier heruntergeladen und angeschaut werden:
http://files.mail.ru/0GFSBM
http://files.mail.ru/USV8J7
http://files.mail.ru/Z3TV1R
Hier das Gespräch mit Sasha Gurkova über ihre Intentionen und die Erfahrungen mit der Vorführung des Films in verschiedenen Ländern.
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(8 Min.)
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