Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

26.10.2012

Im Profil: ENEMO Wahlbeobachtung in der Ukraine

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peternowotny Am Sonntag, 28. Oktober, findet in der Ukraine die nächste Parlamentswahl statt. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton mahnt: „Diese Wahl ist ein Lackmustest für die Demokratie in der Ukraine.“ Unsere Reporterin Pauline Tillmann hat sich mit Peter Nowotny darüber unterhalten. Nowotny ist der Leiter der Ukraine-Mission von „ENEMO“ (European Network of Elections Monitoring Organizations). Deren Langzeitbeobachter wurden bereits vor drei Monaten in die Ukraine geschickt. Sie haben eine Reihe von Regelverletzungen während des Wahlkampfes beobachtet, über die sie auch berichtet haben (http://www.enemo.eu/ukraine2012.htm). Im Interview (auf Englisch) spricht Peter Nowotny unter anderem darüber, welche Erfahrungen er mit den vergangenen Wahlen in der Ukraine gemacht hat und was er für die jetzige Wahl am Sonntag erwartet.

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02.06.2012

Im Profil: Ukrainische Literatur in Deutschland

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berlin-zhadan Über die Ukraine wird in Deutschland heutzutage viel gesprochen. Aber auch gelesen. Mit den Namen von Jurij Andruchowytsch und Andrij Kurkow begann vor 15 Jahren die Eroberung der deutschen Leserschaft durch die Ukrainische Literatur, die inzwischen einen eigenen Platz in Deutschland gefunden hatte.

Wie geht es der Ukrainischen Literatur in Deutschland heute, was gibt es Neues im Osten der Europäischen Literatur? Über diese Fragen sprechen:

Serhij Zhadan – ukrainischer Dichter und Schriftsteller aus Chrakiw – er nahm an der Buchmesse in Leipzig 2012 teil.

Jurko Prochasko – Germanist, Übersetzer, Psychoanalytiker, in Rahmen eines Fellowships beim Wissenschaftskolleg zu Berlin schreibt er an der Spree sein neues Buch.

Renate Milena Findeis, österreichische Autorin aus Prag, leitet die Internet-Seite http://www.zeitzug.com und arbeitet eng mit dem Literaturfestival „Meridian Tschernowitz“ zusammen.

Alexandra Bienert – Koordinatorin des ukrainischen Kinoclubs in Berlin

invit_berlin_de Warum interessiert man sich in Deutschland für die ukrainische Literatur? Diese Frage bleibt offen, ist aber für jeden selbst zu beantworten, in dem man mindesten etwas von dieser Lektüre (ukrainischen Autoren) selbst liest.

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03.05.2012

Im Profil: Donezk und die Fußball-EM 2012

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Donezk-Denkmal (c) Jakob Preuss Der 36-jährige Jakob Preuss hat 2012 mit seinem ersten abendfüllenden Dokumentarfilm den renommierten Grimme-Preis gewonnen. „The Other Chelsea – a story from Donezk“ wurde bereits auf zahlreichen Festivals gezeigt, zuletzt auf dem Züricher Filmfestival. Die Begründung der Grimme-Jury lautet:

jakob-preuss „(…) Preuss macht keinen Fußballfilm, der Autor hat gar keine Bilderrechte. Also behilft er sich mit Knetmasse und Animation, mit Spielfotos und Spielfreude. Putzig wirkt das nicht, so wenig wie das übrige Arrangement der Themen und Figuren. Preuss‘ Introspektion der Oben-und-unten-Strukturen kommt leichtfüßig daher. Der Zuschauer wird informiert, und er wird unterhalten. Der souverän komponierte Film überzeugt auf seinen rhythmischen Ebenen, bei der Dramaturgie, bei der Regie, bei Schnitt und Musik. Preuss ist den Saschas und Koljas sehr nahe, doch macht er sich nicht gemein. Er agiert mit den Aufsteigern und den Abgestiegenen. Skurrilität ergibt sich unter der Hand.“

Jakob Preuss hat Jura und Europäische Studien in Köln, Paris und Warschau studiert. Seit mehr als zwölf Jahren ist er als Wahlbeobachter für die OSZE im Einsatz und kam so auch 2004 nach Donezk. Im Interview mit Pauline Tillmann spricht er darüber was ihn an der Stadt im Osten der Ukraine fasziniert, welche Bedeutung der Fußball und der Oligarch Rinat Achmetow für Donezk haben, was das größte Problem der Ukraine ist und wie es mit dem Land nach der Fußball-Europameisterschaft 2012 weitergeht.

Link zur Webseite des Films und zum Trailer: http://theotherchelsea.com/

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07.07.2011

Im Profil: Die politische Situation in der Ukraine

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nico-lange-1 Nico Lange leitet seit fünf Jahren das Auslandsbüro Ukraine der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) mit Sitz in Kiew. Zuvor arbeitete er unter anderem für die Robert-Bosch-Stiftung in St. Petersburg und als Referent im Deutschen Bundestag. Vielleicht werden ihn einige auch kennen von der Geschichte, als er 2010 am Flughafen festgesessen ist und trotz Quasi-Diplomatenstatus nicht einreisen durfte. Mit ihm spricht Pauline Tillmann über die politische Situation in der Ukraine seit der Amtszeit von Präsident Viktor Janukowitsch, die im Februar 2010 eingeläutet wurde.

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(21:16 Min.)

Mehr über Veranstaltungen und Publikationen der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Ukraine erfahren Sie unter: http://www.kas.de/ukraine/.

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30.06.2011

Im Profil: Politische Stiftungen im Ausland

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nico-lange-1 Deutsche Politische Stiftungen im Ausland stehen den im Bundestag vertretenen Parteien nahe – aus rechtlichen Gründen sind sie aber von ihnen getrennt. Das bedeutet jedoch nicht, dass ihnen verboten ist im Ausland für die Grundsätze der jeweils nahestehenden Partei zu werben, und auch deren Grundsätze und Ansichten zu vertreten. Die Stiftungen bekommen vom Bundeshalt so genannte „Globalzuschüsse zur gesellschaftspolitischen und demokratischen Bildungsarbeit“ und werden darüber hinaus über Spenden finanziert. Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) ist ideologisch eng mit der konservativen CDU verbunden und hat in vielen osteuropäischen Städten Auslandsvertretungen – so auch in der Ukraine. Nico Lange leitet das Büro der KAS in Kiew und gibt im Interview mit Pauline Tillmann Auskunft über die Schwerpunkte seiner Arbeit sowie die Zusammenarbeit mit anderen Stiftungen.

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(07:11 Min.)

Mehr über Veranstaltungen und Publikationen der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Ukraine  erfahren Sie unter: http://www.kas.de/ukraine/.

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22.06.2011

Im Profil: Internationales Forum 2011

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ulrike-breitsprecher Junge Europäer zusammenbringen und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Erinnerungen auszutauschen, das ist das Ziel des „Internationalen Forums“. In diesem Jahr findet es in Kiew statt. Das Oberthema: „1941: Der deutsche Vernichtungskrieg in der Ukraine und seine Akteure“. Pauline Tillmann hat mit Koordinatorin Ulrike Breitsprecher gesprochen, warum man für das Forum dieses Thema ausgewählt hat, an wen es sich in erster Linie richtet und ob es bereits konkrete Ergebnisse aus den vergangenen Foren vorzuweisen gibt.

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(09:07 Min.)

Für mehr Informationen zum Oberthema „1941: Der deutsche Vernichtungskrieg in der Ukraine und seine Akteure“ (Quelle: www.geschichtswerkstatt-europa.org) klicken Sie bitte auf
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20.06.2011

Im Profil: Investigative Recherche in der Ukraine

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oleg_khomenok Die 7. Globale Investigative Journalistenkonferenz wird in Kiew stattfinden, und zwar vom 13. bis 16. Oktober 2011. Sinn der Konferenz ist sich über zentrale Themen wie Datenjournalismus und Korruptionsberichterstattung auszutauschen. Während der Konferenz wird auch ein Preis – der „Global Shining Light Award“ – vergeben, der investigative Leistungen aus Entwicklungs- und Schwellenländern auszeichnen soll, die unter schwierigen Bedingungen entstanden sind. Für den Preis können hier noch bis zum 15. Juli Vorschläge eingereicht werden. Im Gespräch mit Pauline Tillmann erklärt Cheforganisator Oleg Khomenok warum es in der Ukraine keine Tradition für investigative Recherche gibt, welche Rolle diese Rechercheform für eine funktionierende Demokratie spielt und wie weit die Vorbereitungen für die Konferenz im Oktober sind. Das Gespräch wurde in englischer Sprache geführt.

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(07:55 Min.)

Mehr Informationen über die Konferenz finden Sie auf der Webseite zur Veranstaltung: http://gijc2011.org/

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15.06.2011

Im Profil: Medienmittler zwischen den Völkern

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anja-oshchypok Die „Medienmittler zwischen den Völkern“ sind zurück in ihren Heimatländern. Drei Monate – März, April, Mai – waren 15 junge Journalisten aus Osteuropa in Berlin, um mehr über Deutschland zu erfahren und bei einem deutschen Gastmedium zu hospitieren. Sie waren bei „Financial Times Deutschland“, bei der „Welt“, beim „ZDF Morgenmagazin“, beim RBB und vielen weiteren Berliner Medienhäusern. Das Programm läuft seit knapp zehn Jahren und wird von der Stuttgarter Robert-Bosch-Stiftung finanziert. Inzwischen sind Stipendiaten aus 15 osteuropäischen Ländern dabei – unter anderem aus Bulgarien, Georgien, Rumänien, Moldau, Ukraine, Armenien, Polen und Tschechien. Anja Oshchypok ist eine der diesjährigen Stipendiaten. Sie arbeitet in der deutschen Redaktion des ukrainischen Auslandssenders „Radio Ukraine International“ und erzählt im Gespräch mit Pauline Tillmann von ihren Erfahrungen in Berlin und bei ihrem Gastsender Deutschlandradio Kultur.

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(07:05 Min.)

Mehr Informationen zum Programm „Medienmittler zwischen den Völkern“ – auch interessant für deutsche Journalisten – finden Sie auf der Webseite http://medien-mittler.de/

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