Im Profil: Die politische Situation in der Ukraine
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Nico Lange leitet seit fünf Jahren das Auslandsbüro Ukraine der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) mit Sitz in Kiew. Zuvor arbeitete er unter anderem für die Robert-Bosch-Stiftung in St. Petersburg und als Referent im Deutschen Bundestag. Vielleicht werden ihn einige auch kennen von der Geschichte, als er 2010 am Flughafen festgesessen ist und trotz Quasi-Diplomatenstatus nicht einreisen durfte. Mit ihm spricht Pauline Tillmann über die politische Situation in der Ukraine seit der Amtszeit von Präsident Viktor Janukowitsch, die im Februar 2010 eingeläutet wurde.
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(21:16 Min.)
Mehr über Veranstaltungen und Publikationen der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Ukraine erfahren Sie unter: http://www.kas.de/ukraine/.
Im Profil: Politische Stiftungen im Ausland
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Deutsche Politische Stiftungen im Ausland stehen den im Bundestag vertretenen Parteien nahe – aus rechtlichen Gründen sind sie aber von ihnen getrennt. Das bedeutet jedoch nicht, dass ihnen verboten ist im Ausland für die Grundsätze der jeweils nahestehenden Partei zu werben, und auch deren Grundsätze und Ansichten zu vertreten. Die Stiftungen bekommen vom Bundeshalt so genannte „Globalzuschüsse zur gesellschaftspolitischen und demokratischen Bildungsarbeit“ und werden darüber hinaus über Spenden finanziert. Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) ist ideologisch eng mit der konservativen CDU verbunden und hat in vielen osteuropäischen Städten Auslandsvertretungen – so auch in der Ukraine. Nico Lange leitet das Büro der KAS in Kiew und gibt im Interview mit Pauline Tillmann Auskunft über die Schwerpunkte seiner Arbeit sowie die Zusammenarbeit mit anderen Stiftungen.
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(07:11 Min.)
Mehr über Veranstaltungen und Publikationen der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Ukraine erfahren Sie unter: http://www.kas.de/ukraine/.
Im Profil: Internationales Forum 2011
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Junge Europäer zusammenbringen und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Erinnerungen auszutauschen, das ist das Ziel des „Internationalen Forums“. In diesem Jahr findet es in Kiew statt. Das Oberthema: „1941: Der deutsche Vernichtungskrieg in der Ukraine und seine Akteure“. Pauline Tillmann hat mit Koordinatorin Ulrike Breitsprecher gesprochen, warum man für das Forum dieses Thema ausgewählt hat, an wen es sich in erster Linie richtet und ob es bereits konkrete Ergebnisse aus den vergangenen Foren vorzuweisen gibt.
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(09:07 Min.)
Für mehr Informationen zum Oberthema „1941: Der deutsche Vernichtungskrieg in der Ukraine und seine Akteure“ (Quelle: www.geschichtswerkstatt-europa.org) klicken Sie bitte auf
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Im Profil: Investigative Recherche in der Ukraine
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Die 7. Globale Investigative Journalistenkonferenz wird in Kiew stattfinden, und zwar vom 13. bis 16. Oktober 2011. Sinn der Konferenz ist sich über zentrale Themen wie Datenjournalismus und Korruptionsberichterstattung auszutauschen. Während der Konferenz wird auch ein Preis – der „Global Shining Light Award“ – vergeben, der investigative Leistungen aus Entwicklungs- und Schwellenländern auszeichnen soll, die unter schwierigen Bedingungen entstanden sind. Für den Preis können hier noch bis zum 15. Juli Vorschläge eingereicht werden. Im Gespräch mit Pauline Tillmann erklärt Cheforganisator Oleg Khomenok warum es in der Ukraine keine Tradition für investigative Recherche gibt, welche Rolle diese Rechercheform für eine funktionierende Demokratie spielt und wie weit die Vorbereitungen für die Konferenz im Oktober sind. Das Gespräch wurde in englischer Sprache geführt.
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(07:55 Min.)
Mehr Informationen über die Konferenz finden Sie auf der Webseite zur Veranstaltung: http://gijc2011.org/
Im Profil: Medienmittler zwischen den Völkern
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Die „Medienmittler zwischen den Völkern“ sind zurück in ihren Heimatländern. Drei Monate – März, April, Mai – waren 15 junge Journalisten aus Osteuropa in Berlin, um mehr über Deutschland zu erfahren und bei einem deutschen Gastmedium zu hospitieren. Sie waren bei „Financial Times Deutschland“, bei der „Welt“, beim „ZDF Morgenmagazin“, beim RBB und vielen weiteren Berliner Medienhäusern. Das Programm läuft seit knapp zehn Jahren und wird von der Stuttgarter Robert-Bosch-Stiftung finanziert. Inzwischen sind Stipendiaten aus 15 osteuropäischen Ländern dabei – unter anderem aus Bulgarien, Georgien, Rumänien, Moldau, Ukraine, Armenien, Polen und Tschechien. Anja Oshchypok ist eine der diesjährigen Stipendiaten. Sie arbeitet in der deutschen Redaktion des ukrainischen Auslandssenders „Radio Ukraine International“ und erzählt im Gespräch mit Pauline Tillmann von ihren Erfahrungen in Berlin und bei ihrem Gastsender Deutschlandradio Kultur.
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(07:05 Min.)
Mehr Informationen zum Programm „Medienmittler zwischen den Völkern“ – auch interessant für deutsche Journalisten – finden Sie auf der Webseite http://medien-mittler.de/
Im Profil: Die Webseite www.ukraine-nachrichten.de
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Andreas Stein betreibt seit vier Jahren die Webseite www.urkraine-nachrichten.de – und zwar ehrenamtlich. Dort findet man auf Deutsche Beiträge zu Gesellschaft, Landwirtschaft und Politik. Vorwiegend werden Artikel aus dem Ukrainischen übersetzt oder Meinungsstücke platziert. Außerdem bietet die Seite einen „Recherche- und Infodienst“: Damit ist die Recherche von Personen gemeint, aber auch von Unternehmen und sogar Konkurrenzanalyse. Pauline Tillmann hat Andreas Stein in Kiew getroffen und mit ihm gesprochen.
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(05:06 Min.)
Zur Person: Andreas Stein ist 33 Jahre alt und lebt seit 2006 in Kiew. Er hat in Dresden Volkswirtschaft studiert. Seine Diplomarbeit handelte von: „Kooperation in der Wissensgesellschaft: Zur Ökonomie der Open Source Bewegung“. Während des Studiums hat er ein Auslandsjahr in Novosibirsk verbracht. In Kiew arbeitet er an verschiedenen Projekten und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Heinrich-Böll-Stiftung. In dieser Funktion publiziert er immer wieder Analysen über die politische Situation in der Ukraine. Das Nachrichtenportal www.ukraine-nachrichten.de betreibt er ehrenamtlich.
Im Profil: Das ukrainische Fernsehen
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Im März 2011 wurde die ukrainische Internet-Webseite „telekritika.ua“ mit dem Gerd-Bucerius-Förderpreis „Freie Presse Osteuropa“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden sechs Förderpreise vergeben, an Journalisten und Medien in Russland, Belarus, Aserbaidschan, Armenien und eben auch Ukraine. Die Gerd-Bucerius-Förderpreise werden von der Hamburger ZEIT-Stiftung und der norwegischen Partnerstiftung Institutsjonen Fritt Ord vergeben. In der Begründung heißt es „Telekritika“ berichte ausgewogen und unabhängig über die Situation und Tendenzen in den ukrainischen Medien. Aufgrund dieser Wächterrolle sei die Webseite wichtig für die Medien in der Ukraine. Das Portal, das hauptsächlich durch Spenden finanziert wird, besteht seit 2001 und beschäftigt 15 Mitarbeiter. Pauline Tillmann hat sich mit der Chefredakteurin Natalia Lvovna über „telekritika.ua“ unterhalten, aber auch darüber wie es mit der Pressefreiheit in der Ukraine generell aussieht und was ihr der Gerd-Bucerius-Förderpreis bedeutet, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Das Interview wurde auf Russisch geführt.
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(08:13 min)
Im Profil: Deutscher Wirtschaftsklub Kiew
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Erst vor kurzer Zeit wurde der Deutsche Wirtschaftsklub Kiew (DWK) gegründet. In dem gemeinnützigen Verein treffen sich deutsche Wirtschaftsvertreter, die sich in der Ukraine engagieren und tauschen sich über die Probleme, aber auch die enormen Potentiale ihrer Investitionen in dem großen EU-Nachbarstaat aus.
Über die Ukraine als Investitionsstandort spreche ich mit Rechtsanwalt Wolfram Rehbock. Für die Kanzlei Arzinger berät er schon seit 2002 in Kiew deutsche Unternehmen – durchaus nicht nur in juristischen Fragen. Gefragt habe ich ihn auch nach den wichtigsten Schwierigkeiten, die für deutsche Investoren bestehen. Trotz des riesigen Potentials der Ukraine sind die Rahmenbedingungen bei weitem nicht ideal. Vor allem gibt es noch immer keine Rechtssicherheit und die Korruption ist in allen Bereichen der Gesellschaft weit verbreitet. Kein Wunder, dass sich viele Investoren nicht langfristig engagieren, sondern vor allem kurzfristige Gewinne erzielen wollen…
…weitere Informationen zum Deutschen Wirtschaftsklub Kiew findet man auf der Webseite des Vereins.
Wolfram Rehbock hat in Berlin und Leipzig Rechtswissenschaften studiert und ist seit 1999 als Rechtsanwalt in Deutschland zugelassen. Seit 2002 arbeitet er in der Ukraine und ist Partner bei der Kanzlei Arzinger. Die Kanzlei betreut vor allem ausländische Investitionen. Herr Rehbock selbst betreut u.a. die Bereiche Energierecht, Infrastruktur und Public Private Partnership (PPP).
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(22:36 Min.)
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