Im Profil: Viktoria Korb und Polen ’68
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In Deutschland ist das Jahr 1968 im Gedächtnis der Menschen fest mit Studentenprotesten verbunden. Auch in Polen gab es Unruhe und Demonstrationen an den Universitäten. Aber die Geschichte verlief dort ganz anders. Vor dem Hintergrund des Sechstagekrieges 1967 wurden antisemitische Stimmungen geschürt und viele jüdischstämmige Studierende und Dozenten diskrimiert und aus dem Land gedrängt.
Viktoria Korb hat das am eigenen Leib erlebt und nach mehreren anderen Büchern nun einen autobiographischen Roman über den “März 1968″ in Polen vorgelegt. Das Buch heißt “…kein polnischer Staatsbürger” und ist 2010 im Verlag trafo erschienen.
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(19:03 Min.)
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Im Profil: Wiener Osteuropaforum
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Dass Wien neben Berlin einer der heißen Kandidaten auf den etwas überstrapazierten Titel “Drehscheibe für Osteuropa” ist, dürfte allgemein bekannt sein. Österreich ist wirtschaftlich und kulturell mit Mittelosteuropa und Südosteuropa auf das Engste verbunden und in der Hauptstadt laufen viele Fäden zusammen.
Wo genau aber findet man genau die “MOE-Kompetenz” der Landeshauptstadt? Diese Frage habe ich an Prof. Dr. Oliver Schmitt gerichtet. Er lehrt am Institut für Osteuropäische Geschichte der Uni Wien und koordiniert das “Wiener Osteuropaforum” eine Forschungsplattform die 6 Fakultäten und 11 Fachbereiche umfasst und für wissenschaftlichen Austausch und Vernetzung zwischen den weit über 100 Forscherinnen und Forschern in diesem Bereich sorgt.
Alle Informationen zur Forschungsplattform Wiener Osteuropaforum und die Informationen zu den einzelnen Forscherinnen und Forschern findet man unter http://www.osteuropaforum.at. Informationen zu meinem Gesprächspartner Prof. Dr. Schmitt finden sich hier.
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(13:51 Min.)
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Im Profil: Die ERSTE Stiftung (Wien)
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Die ERSTE Stiftung ist unter den zum Teil altehrwürdigen Stiftungen im deutschsprachigen Raum das “new kid on the block” und sieht den frischen Wind als Vorteil – sagt Robin Gosejohann, Mitarbeiter im Bereich “Europa”, einem der drei Programmbereiche der Stiftung. Das Arbeitsgebiet der Stiftung ist “Zentral- und Südosteuropa”, also neben Oesterreich, Tschechien und der Slowakei vor allem die Länder des westlichen Balkans, Rumänien, Bulgarien, Moldawien und zum Teil auch die Ukraine. Was tut die Stiftung aber konkret? Mit welchen Ideen kann man auf die Stiftung zugehen, wenn man nach einem starken Partner sucht? Welche Ausschreibungen gibt es aktuell? Diese und einige weitere Fragen habe ich Robin Gosejohann gestellt.
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(11:07 Min.)
Drei Projekte, bei denen derzeit Ausschreibungen laufen und man sich direkt zur Teilnahme bewerben kann, hat Robin Gosejohann im Gespräch ganz beonders hervorgehoben. Hier die Links zu den genannten Projekten:
Im Profil: Zur Zukunft der Slawistik an der Uni Bonn
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Man muss sich Sorgen machen um die Bonner Slawistik (hier im Bild: Das Seminargebäude am Bonner Hofgarten). Die Universität will den Fachbereich ganz einsparen, seine Selbständigkeit hat er schon heute eingebüßt: Die beiden Professuren sind nur noch vertretungsweise besetzt und bald läuft der frühere Magisterstudiengang ganz aus. Was bleibt? Wie sind die Perspektiven? Dazu habe ich eine Vertreterin der Studierenden in Bonn befragt.
Jeanette Adametz studiert in Bonn Slavistik, Westslavistik und BWL auf Magister. Seit der Neugründung der Fachschaft 2002 ist sie (mit Unterbrechungen) Mitglied der Fachschaft Slavistik in verschiedenen Funktionen, aktuell Finanzreferentin. Sie hat die Schließungspläne von Anfang an – natürlich sehr kritisch – verfolgt. Die Fachschaft hat unter anderem eine Petition zum Erhalt des Fachbereichs gestartet.
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(10:02 Min.)
Im Profil: Ostblick e.V. – Initiative Osteuropastudierender
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Ostblick, das sind Studierende und Graduierte osteuropabezogener Studienrichtungen (z.B. Slavistik, Osteuropäische Geschichte, Ostkirchenkunde, Kaukasiologie, Ukrainistik) aus ganz Deutschland, denen der Erhalt und die Qualität der Hochschulausbildung in ihren Fachbereichen am Herzen liegen. Ich habe mich mit dem Ostblick-Vorsitzenden Stefan Schurmann über die Situation der Osteuropastudien in Deutschland unterhalten.
Stefan Schurmann ist Vorsitzender des Ostblick e.V. und studiert Slavistik und Erziehungswissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Sein Sprach- und Interessenschwerpunkt liegt im russischsprachigen Raum. Er engagiert sich bei Ostblick seit 2006.
Während im letzten Jahr noch konkrete Befürchtungen zu Schließungen einzelner Fachbereiche (z.B. in Bonn) im Vordergrund standen, überschattet das Thema “Bachelor und Master” nun auch die Arbeit von Ostblick. Solange hier die “Hausaufgaben” nicht gemacht seien, bleibe den Studierenden kaum die Möglichkeit, sich zum Beispiel auf Auslandssemester vorzubereiten.
Hier der Link zur Homepage von Ostblick: http://www.ostblick-deutschland.de
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(6:29 Min.)
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