Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

23.05.2012

Im Profil: EU-Russland-Dialog

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thomas_schneider Der gelernte Kaufmann Thomas Schneider studierte an der Technischen Universität Chemnitz und der Business School Southampton Institute in Großbritannien. Er ist langjähriges Mitglied der Jungen Union und seit einem Jahr Leiter des estnischen Landesbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Tallinn. Außerdem leitet er den “EU-Russland-Dialog”, einen regelmäßigen Austausch zwischen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus unterschiedlichen europäischen Staaten. Der nächste Dialog findet Anfang Juni im italienischen Cadenabbia in der Nähe von Lugano statt.

Im Interview mit Pauline Tillmann spricht er darüber wie sich die strategische Partnerschaft zwischen Deutschland und Russland in den vergangenen Jahren entwickelt hat, welche Rolle die russischen Gaslieferungen spielen und auch darüber welche Herausforderungen für die Beziehung zwischen der EU und Russland bestehen.

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21.03.2012

Im Profil: Das Zoran-Djindjic-Stipendienprogramm der Deutschen Wirtschaft

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60jahreoa Im Rahmen des Zoran-Djindjic-Stipendienprogramms können junge Nachwuchskräfte aus den Ländern des Westlichen Balkans Praxisaufenthalte in führenden deutschen Unternehmen absolvieren. Ermöglicht wird dies durch den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Die Initiierung des Programms war eine unmittelbare Reaktion auf das Attentat an dem serbischen Premierminister Zoran Djindjic im Jahr 2003. Erfahren Sie mehr über die Ziele und Inhalte des Programms unter http://www.stipendienprogramm.org.

alina_gumpert Alina Gumpert, Projektleiterin des Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für den Westbalkan, erläutert im Interview u.a. welche konkreten Auswirkungen das Programm für den Werdegang der jungen Stipendiaten hat.

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04.10.2011

Im Profil: Ein Hörbild von Belarus

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saengerinnen_0 Belarus ist berüchtigt wegen der Unterdrückung der Opposition durch das Regime von Präsident Lukaschenka, wegen zweifelhafter Wahlen und der drastischen Einschränkung der Pressefreiheit. “Die letzte Diktatur Europas” ist deshalb auch eine nicht unzutreffende Assoziation, wenn die Sprache auf dieses Land kommt.

haeuser Die Schweizer Slawistin Nicole Mathys hat sich dem Land und vor allem den Menschen in Belarus anders genähert. Seit zehn Jahren reist sie immer wieder dorthin und veranstaltet seit letztem Jahr auch Bildungsreisen in ein Dorf im Süden des Landes. Auf dem Programm stehen Geschichte, Landwirtschaft, Wirtschaft und Alltag des Landes. Abseits der Hauptstadt und abseits der offiziellen Selbstdarstellung.

Nun hat sie aus zahlreichen Aufnahmen ein “Hörbild” des Landes erstellt. Verschiedenste Töne aus dem Alltag, Konzerten, aus Ansprachen, Verkehr und Kultur ergeben ein dichtes atmosphärisches Abbild des Landes.

Hier ein kurzes Gespräch mit der Autorin Nicole Mathys:

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(04:15 Min.)

Und hier das “Hörbild” selbst in hoher und in niedrigerer Qualität zum Anhören oder zum Download:

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(19:14 Min.)

nicole_mathys Nicole Mathys lebt in Bern (Schweiz). Sie ist Slawistin, (Studium in Fribourg und Omsk), arbeitet im Flüchtlings- und Migrationsbereich, organisiert Kulturreisen nach Belarus und war zuvor für Service Civil International in Belarus in Sozialprojekten tätig. Sie betreibt eine eigene Webseite (www.belarusentdecken.ch) mit Informationen zu den Belarus Kulturreisen.

Auf den Fotos sind Häuser im Dorf Koshevichi im Süden von Belarus  und Sängerinnen des örtlichen Chors von Koshevichi zu sehen.

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07.07.2011

Im Profil: Die politische Situation in der Ukraine

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nico-lange-1 Nico Lange leitet seit fünf Jahren das Auslandsbüro Ukraine der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) mit Sitz in Kiew. Zuvor arbeitete er unter anderem für die Robert-Bosch-Stiftung in St. Petersburg und als Referent im Deutschen Bundestag. Vielleicht werden ihn einige auch kennen von der Geschichte, als er 2010 am Flughafen festgesessen ist und trotz Quasi-Diplomatenstatus nicht einreisen durfte. Mit ihm spricht Pauline Tillmann über die politische Situation in der Ukraine seit der Amtszeit von Präsident Viktor Janukowitsch, die im Februar 2010 eingeläutet wurde.

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(21:16 Min.)

Mehr über Veranstaltungen und Publikationen der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Ukraine erfahren Sie unter: http://www.kas.de/ukraine/.

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26.03.2011

Im Profil: Deutscher Wirtschaftsklub Kiew

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logo-fin-dwk_0 Erst vor kurzer Zeit wurde der Deutsche Wirtschaftsklub Kiew (DWK) gegründet. In dem gemeinnützigen Verein treffen sich deutsche Wirtschaftsvertreter, die sich in der Ukraine engagieren und tauschen sich über die Probleme, aber auch die enormen Potentiale ihrer Investitionen in dem großen EU-Nachbarstaat aus.

Über die Ukraine als Investitionsstandort spreche ich mit Rechtsanwalt Wolfram Rehbock. Für die Kanzlei Arzinger berät er schon seit 2002 in Kiew deutsche Unternehmen – durchaus nicht nur in juristischen Fragen. Gefragt  habe ich ihn auch nach den wichtigsten Schwierigkeiten, die für deutsche Investoren bestehen. Trotz des riesigen Potentials der Ukraine sind die Rahmenbedingungen bei weitem nicht ideal. Vor allem gibt es noch immer keine Rechtssicherheit und die Korruption ist in allen Bereichen der Gesellschaft weit verbreitet. Kein Wunder, dass sich viele Investoren nicht langfristig engagieren, sondern vor allem kurzfristige Gewinne erzielen wollen…

…weitere Informationen zum Deutschen Wirtschaftsklub Kiew findet man auf der Webseite des Vereins.

wolfram_rehbock Wolfram Rehbock hat in Berlin und Leipzig Rechtswissenschaften studiert und ist seit 1999 als Rechtsanwalt in Deutschland zugelassen. Seit 2002 arbeitet er in der Ukraine und ist Partner bei der Kanzlei Arzinger. Die Kanzlei betreut vor allem ausländische Investitionen. Herr Rehbock selbst betreut u.a. die Bereiche Energierecht, Infrastruktur und Public Private Partnership (PPP).

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(22:36 Min.)

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17.10.2010

Im Profil: Wiener Osteuropaforum

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oliver_schmitt_0 Dass Wien neben Berlin einer der heißen Kandidaten auf den etwas überstrapazierten Titel “Drehscheibe für Osteuropa” ist, dürfte allgemein bekannt sein. Österreich ist wirtschaftlich und kulturell mit Mittelosteuropa und Südosteuropa auf das Engste verbunden und in der Hauptstadt laufen viele Fäden zusammen.

Wo genau aber findet man genau die “MOE-Kompetenz” der Landeshauptstadt? Diese Frage habe ich an Prof. Dr. Oliver Schmitt gerichtet. Er lehrt am Institut für Osteuropäische Geschichte der Uni Wien und koordiniert das “Wiener Osteuropaforum” eine Forschungsplattform die 6 Fakultäten und 11 Fachbereiche umfasst und für wissenschaftlichen Austausch und Vernetzung zwischen den weit über 100 Forscherinnen und Forschern in diesem Bereich sorgt.

Alle Informationen zur Forschungsplattform Wiener Osteuropaforum und die Informationen zu den einzelnen Forscherinnen und Forschern findet man unter http://www.osteuropaforum.at. Informationen zu meinem Gesprächspartner Prof. Dr. Schmitt finden sich hier.

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(13:51 Min.)

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