Gespräche zu Mittel- und Osteuropa

10.01.2013

Im Profil: Die aserbaidschanische NGO “Bridge to the future”

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seymur_valiyev Bei der NGO „Bridge to the future“ (zu Deutsch: Brücke in die Zukunft) arbeitet man seit zwölf Jahren daran, junge Menschen in Aserbaidschan zu fördern („to encourage the youth“). Damit gehört die Nichtregierungsorganisation zu den ältesten in der Region, namentlich in Ganja, der zweitgrößten Stadt des Landes. Die meisten Organisationen haben ihren Sitz in der Hauptstadt Baku, in der in diesem Jahr auch der Eurovision Song Contest stattgefunden hat.

Im Interview mit Pauline Tillmann erklärt der Projektkoordinator, Seymur Valiyev, was „Bridge to the future“ genau macht, was die größten Probleme für junge Menschen in Aserbaidschan sind und wo der 22-Jährige in Zukunft arbeiten möchte. Das Interview wurde in englischer Sprache geführt (Länge: 13.47 min.).

Mehr unter: www.bf-az.org

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(13:47 Min.)

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05.02.2012

Im Profil: Das Programm “Joint Civic Education”

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jce-logo Wie unterstützt man Bürgerschaftliche Bildung in Ländern wie Armenien, Aserbaidschan oder Georgien? Im Programm “Joint Civic Education” lautet die Antwort seit zwei Jahren: Durch die Förderung von Kompetenzen und die Vernetzung von Menschen, die in Nichtregierungsorganisationen (NRO) arbeiten. Junge NRO-Mitarbeiter/innen aus den drei Ländern mit Erfahrung im Projektmanagement bewerben sich für dieses Programm, das aus Seminaren und Hospitationen bei Partnerorganisationen besteht. Wer dahinter steht, wie das Programm genau funktioniert und warum jetzt auch die Türkei und Südrussland mit zur Zielregion des Programms gehören, das verrät die Programmkoordinatorin Monika Nikzentaitis-Stobbe im Gespräch mit Sascha Götz.

monika_nikzentaitis-stobbe Monika Nikzentaitis arbeitet seit 2001 als freie Trainerin, Projektmanagerin und Programmkoordinatorin in den Bereichen internationales Projektmanagement, politische Bildung, Organisationsberatung und interkulturelle Kommunikation. Sie lebt in einem kleinen Dorf in der Nähe von Vilnius/Litauen.

Weitere Informationen und die Ausschreibung zum Programm findet man auf der Webseite

http://www.joint-civic-education.net/

Die Robert Bosch Stiftung, die das Programm finanziert, wurde bereits vor einiger Zeit in einem eigenen Gespräch “Im Profil” präsentiert.

Hier das Gespräch – wie immer entweder zum Download oder gleich zum Anhören per Flash-Player:

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(19:00 Min.)

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15.04.2011

Im Profil: Das ukrainische Fernsehen

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natalia_lvovna Im März 2011 wurde die ukrainische Internet-Webseite „telekritika.ua“ mit dem Gerd-Bucerius-Förderpreis „Freie Presse Osteuropa“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden sechs Förderpreise vergeben, an Journalisten und Medien in Russland, Belarus, Aserbaidschan, Armenien und eben auch Ukraine. Die Gerd-Bucerius-Förderpreise werden von der Hamburger ZEIT-Stiftung und der norwegischen Partnerstiftung Institutsjonen Fritt Ord vergeben. In der Begründung heißt es „Telekritika“ berichte ausgewogen und unabhängig über die Situation und Tendenzen in den ukrainischen Medien. Aufgrund dieser Wächterrolle sei die Webseite wichtig für die Medien in der Ukraine. Das Portal, das hauptsächlich durch Spenden finanziert wird, besteht seit 2001 und beschäftigt 15 Mitarbeiter. Pauline Tillmann hat sich mit der Chefredakteurin Natalia Lvovna über „telekritika.ua“ unterhalten, aber auch darüber wie es mit der Pressefreiheit in der Ukraine generell aussieht und was ihr der Gerd-Bucerius-Förderpreis bedeutet, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Das Interview wurde auf Russisch geführt.

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(08:13 min)

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17.11.2010

Im Profil: Die Soros Foundation New York

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osf-logo Die Soros Foundation hat 2008 über 500 Millionen Euro für die Förderung von Demokratie, Menschenrechten und einer aktiven Zivilgesellschaft aufgewendet. Damit ist Soros der größte Förderer in diesem Bereich.

Ich spreche mit Cornelius Graubner, der im “Central Eurasia Project” des Open Society Instituts in New York arbeitet, das zum Netzwerk der Stiftungen von George Soros gehört. Er erläutert, wie die Stiftung arbeitet, welche Methoden und Ziele dabei zur Anwendung kommen und wie er die Entwicklung der Länder im “zentralen Eurasien”, also im Kaukasus und in Zentralasien, bewertet. Und er verrät auch, wie man als Verein oder als Projekt Mittel bei der Stiftung beantragen kann.

cornelius_graubner Cornelius Graubner hat einen Master in Russlandstudien (St. Petersburg) und ein Diplom in Politikwissenschaften abgeschlossen. Gearbeitet hat er für Schüler Helfen Leben, das Aspen Institute, die OSZE und seit 2008 für das Open Society Institute in New York. Er ist dort verantwortlich für das Central Eurasia Project.

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(24:59 Min.)

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09.09.2010

Das Beste aus dem ersten Jahr

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Sascha Götz Liebe Freunde,

nach über einem Jahr der “Gespräche zu Mittel- und Osteuropa” lohnt sich der Blick zurück und eine Auswahl der interessantesten Gespräche. Ausgewählt habe ich die mit den meisten Kommentaren und den strittigsten Thesen.

Das ist natürlich eine ganz persönliche, subjektive Auswahl:

Der “gefrorene Konflikt” um Karabach

Die Rolle der Medien in Mittel- und Osteuropa

Die Roma als Verlierer des freien Europa

Pulverfass Bosnien?

Rechtsradikalismus in Russland, der Ukraine und Ungarn

Geschichtsprojekte und Geschichtspolitik in MOE

Pillar of shame – Schande über die UNO?

Was ist Ihr/Euer Favorit? Welche Themen fehlen bislang in der Liste? Kommentare und Vorschläge sind – wie immer – sehr willkommen!

Herzlich

Sascha Götz

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05.08.2010

Im Profil: Das MitOst-Festival

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logo_mitost Das MitOst-Festival ist längst eine Legende. Jedes Jahr ein neues Land, jedes Jahr ein neuer Ort. Und immer drei Tage und Nächte voll mit Kultur, mit Leben, mit Menschen aus über 20 Ländern. Workshops, Projektentwicklung, Feiern und Vernetzen.

In diesem Jahr findet schon das 8. MitOst-Festival statt, diesmal in Perm, mitten im Ural – zwei Flugstunden östlich von Moskau. Die meisten Teilnehmer/innen wollen aber gemeinsam mit dem Nachtzug von Moskau aus anreisen. So beginnt das Festival schon ein bisschen früher.

soja_lukjanova In Perm hält Soja Lukjanova die Fäden in der Hand. Ich habe sie gefragt, was die Teilnehmer/innen erwartet, die sich darauf einlassen. Und es ist ganz einfach: Auf der MitOst-Homepage (www.mitost.org) findet sich im Festival-Bereich eine Einladung und eine Anmeldemaske. Die Anmeldung ist noch mindestens bis 01.09. möglich.  Also: Auf nach Perm!

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(10:33 min)

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23.07.2010

Bericht zum Workshop: Die gesellschaftliche Entwicklung in Bosnien und Herzegowina

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fes_logo_0 Am 09.07. hat die Friedrich Ebert Stiftung – wie hier schon angekündigt – gemeinsam mit “MOE-Kompetenz.de – Gespräch über MOE” einen Workshop zum Thema

Die gesellschaftliche Entwicklung in Bosnien und Herzegowina

in Berlin durchgeführt.

workshop_0 Mit dabei waren die drei Ombudsleute Bosnien-Herzegowinas, Frau Nives Jukić, Herr Ljubomir Sandić und Frau Jasminka Džumhur (von rechts nach links hier im Bild beim Workshop). Die Arbeit der Ombudsleute stand denn auch im Mittelpunkt des Programms, das hier in der Einladung nachgelesen werden kann.

Zur Dokumentation des Workshops veröffentlichen wir hier die Mitschnitte der beiden Teile der Veranstaltung. Zu hören sind die Beiträge in der jeweiligen Originalsprache, d.h. in Deutsch, bzw. in Bosnisch/Serbisch/Kroatisch.

Teil 1: Zu Beginn begrüßt Stefan Dehnert im Namen der Friedrich-Ebert-Stiftung, die Moderation hatte Sascha Götz. Im ersten Teil berichteten Frau Džumhur zu den Menschenrechten und Frau Jukić zum Thema Rückkehrrecht. An die jeweiligen Beiträge schloss sich eine lebhafte Diskussion an.

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(01:13 h )

Teil 2: Den zweiten Teil eröffnete Frau Dr. Andrea Despot mit einem Überblick über das Verhältnis der “konstitutiven” ethnischen Gruppen und die Verfassungswirklichkeit in Bosnien-Herzegowina. Es entspann sich eine intensive Diskussion zu ihren Thesen. Zum Schluss berichtete Herr Sandić über die Minderheitenfrage in BIH (es gibt dort 17 anerkannte Minderheiten – in Deutschland sind übrigens nur zwei Minderheiten offiziell anerkannt: Die Sorben und die Dänen in Südschleswig…).

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(01:28 h)

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24.05.2010

Im Profil: Das Deutsch-Russische Forum

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martin-hoffmann Wer steckt eigentlich hinter dem Petersburger Dialog, der als offizielles Zivilgesellschaftliches Forum häufig deutsch-russische Regierungsverhandlungen begleitet?

Es ist das Deutsch-Russische Forum e.V. Ich habe mit Martin Hoffmann, dem langjährigen Geschäftsführer des Vereins, gesprochen und ihn gefragt, was seine Organisation von vielen anderen Vereinen und Initiativen unterscheidet, die sich im deutsch-russischen Austausch engagieren. Unter anderem hat er mir auch verraten, was sein Lieblingsprojekt des Forums in diesem Jahr ist…

Hoffnungsvoll zeigte sich Martin Hoffmann angesichts der jüngsten russisch-polnischen Annäherung, die sich auch auf die europäisch-russischen Beziehungen sehr positiv auswirken könne.

logodrf
Mehr Informationen zum Deutsch-Russischen Forum und zum Petersberger Dialog gibt es natürlich auch auf der Website des Froums http://www.deutsch-russisches-forum.de.

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(13:05 Min.)

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